Berthold Reichardt, einer junger, intelligenter Mensch, der nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anstellen soll, befreundet sich, als er in die Stadt kommt um Architektur zu studieren, zuerst mit einer Künstlergruppe und verbringt die meiste Zeit damit, gemeinsam mit ihnen über die Werke anderer zu lästern. Die junge Agnes, die er kennen lernt, ist jedoch gar nicht von dieser Gesellschaft begeistert, weswegen er seinen suchenden Geist für andere Strömungen öffnet: Er lernt einen Wanderprediger kennen, der Vegetarismus und ‚Zurück zur Natur!’ propagiert und zieht spontan in eine Hütte nach Tirol, wo er in stiller, kontemplativer Einsamkeit das Landleben schätzen lernt und nur dann und wann von wandernden Gesinnungsgenossen besucht wird. Nach einem Jahr dieses Lebens wird der mittlerweile etwas eigene Berthold zu einem großen ‚Aussteigerkongress’ in München geladen, doch kaum dass er in die Zivilisation zurückgekehrt ist (und Agnes wieder trifft), hat er genug vom Vegetarierleben und kehrt glücklich zurück in den Schoß des urbanen Lebens…
Dr. Knölge, ein ehrbarer Gymnasialprofessor in Pension, hätte nie gedacht, dass er einmal zum doch sehr sonderbaren Völkchen der Vegetarier zählen würde, doch ein Altersleiden führte ihn aus gesundheitlichen Gründen zu diesem Lebenswandel. Nachdem er einmal Gefallen am Vegetarierdasein gefunden hat, lässt er sich sogar dazu überreden, in eine Vegetarierkolonie in mediterranen Gefilden zu ziehen; doch statt eitle Wonne unter Gleichgesinnten zu finden, zeigen auch die Vegetarier, dass sich der Mensch, sobald er in größeren Mengen zusammentrifft, sofort in Untergrüppchen aufspaltet – denn bald herrscht ein erbitterter Kampf zwischen Gemischtkostlern, Frugivoren und Rohkostlern, dem sich auch der gemütliche Professor nicht entziehen kann…
Many works, including Siddhartha (1922) and Steppenwolf (1927), of German-born Swiss writer Hermann Hesse concern the struggle of the individual to find wholeness and meaning in life; he won the Nobel Prize for literature in 1946.
Other best-known works of this poet, novelist, and painter include The Glass Bead Game, which, also known as Magister Ludi, explore a search of an individual for spirituality outside society.
In his time, Hesse was a popular and influential author in the German-speaking world; worldwide fame only came later. Young Germans desiring a different and more "natural" way of life at the time of great economic and technological progress in the country, received enthusiastically Peter Camenzind, first great novel of Hesse.
Throughout Germany, people named many schools. In 1964, people founded the Calwer Hermann-Hesse-Preis, awarded biennially, alternately to a German-language literary journal or to the translator of work of Hesse to a foreign language. The city of Karlsruhe, Germany, also associates a Hermann Hesse prize.
... so there is really no reason why you should read this, unless you feel really passionate about bland main characters who would like to live a simpler life in nature. I only read these two stories by Hesse because they might be useful for my thesis, which, in retrospect, they luckily are. Apart from the fact that Hesse shows his opinion on reformist movements in these two short pieces of prose, there is really not much going on.
'Doktor Knölge's Ende' is a particularly boring tale of a man who visits a town much like Ascona (probably Ascona) that is the home of many 'Naturmenscher', reformist activists who have decided to live a life away from industrialism and capitalism. In fact, calling it a story would be doing it too much honour. It's just a situation sketch, nothing more, nothing less.
'Der Weltverbesserer' is slightly longer and therefore slightly more engaging. It tells the tale of Berthold Reichhart, a man who is seduced by the prophetic figure Eduard von Vlissingen, who is modeled after the charismatic prophet and activist Gusto Gräser. In the end, Berthold is faced with a choice - should he pursue the life of the 'Naturmensch' or should he return to his bourgeois environment of München? As I said, it's slightly more engaging because it's an actual story, but don't expect too much.
It might be useful for my thesis, but it's not going to be useful for your life, let alone your entertainment.
In diesem Buch finden sich zwei, thematisch miteinander verwandte, Erzählungen. Die etwas längere Erzählung, "Der Weltverbesserer" erzählt auf sehr, humoristische Weise vom vierundzwanzigjährigen Berthold Reichardt der im Denken, im Glauben und vor allem in seiner Kleidung und seinem Lebenen zurück zur Natur will. Hesse schildert die bunte Gesellschaft der Aussteiger, Barfußgeher und Theosophen dieser Zeit. Herrlich. In der zweiten, sehr kurzen Erzählung, Dr. Knölges Ende treibt er die humorvolle Übertreibung dieser Szenerie auf die Spitze. Ich habe beide Erzählungen gleich zwei mal gelesen und mich köstlich amüsiert.
Hesse schafft es immer etwas zu schreiben, das ich liebe und das ist auch in der Geschichte "Der Weltverbesserer" geschehen. Berthold ist ein junger Mann, der seinen Platz in der Welt noch nicht gefunden hat und dank eines kleinen Vermögens kann er verschiedene Wege ausprobieren. Aber alle diese Wege sind inspiriert von anderen Männern, zu denen er aufschaut. Letztendlich geht er einen Weg den er persönlich als richtig empfindet. (4 von 5 Sternen) Aber die 2. Gesichte "Dr. Knölges Ende" fand ich persönlich nicht wirklich gut. Es geht um einen Vegetarier der mit andren Männern zusammen nach Kleinasien zieht. Irgendwie hat mich die Geschichte nur aufgeregt, daher 2 von 5 Sternen. Insgesamt also 3 von 5... Der Weltverbesserer war interessant und ich empfehle die erste Geschichte, aber Dr. Knölges Ende ist irgendwie nichts aussagend, anstelle dieser zweiten Geschichte kann man besser ein paar Gedichte von Hesse lesen.
Hesse gelang es immer wieder welten und Charaktere zu schaffen welche so real wirken, daß man sie vermisst, so bald man das Buch schließt und immer wieder das Bedürfnis hat, sie wieder zu besuchen.