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Lampi

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Mit Yoshihiro Tatsumi veröffentlicht Carlsen einen weiteren Meister japanischer Comicliteratur. Bereits in den 1950er-Jahren entwickelt er eine bis dato nicht gekannte realistische Erzählweise, zusammen mit anderen Zeichnern gilt er als Gründer der Gekiga, der realistischen Manga. Seine Charaktere führen ein Leben, das geprägt ist von Frustrationen und existentiellen Ängsten. Ohne jemals in Sentimentalitäten zu verfallen, zeigt Tatsumi tiefes Einfühlungsvermögen für die Verirrten und Verlierer, die die Gesellschaft in ihrem Kielwasser aufgegeben hat.

Paperback

First published January 1, 2002

44 people want to read

About the author

Yoshihiro Tatsumi

49 books301 followers
Yoshihiro Tatsumi (辰巳 ヨシヒロ Tatsumi Yoshihiro, June 10, 1935 in Tennōji-ku, Osaka) was a Japanese manga artist who was widely credited with starting the gekiga style of alternative comics in Japan, having allegedly coined the term in 1957.

His work has been translated into many languages, and Canadian publisher Drawn and Quarterly have embarked on a project to publish an annual compendium of his works focusing each on the highlights of one year of his work (beginning with 1969), edited by American cartoonist Adrian Tomine. This is one event in a seemingly coincidental rise to worldwide popularity that Tomine relates to in his introduction to the first volume of the aforementioned series. Tatsumi received the Japan Cartoonists Association Award in 1972. In 2009, he was awarded the Tezuka Osamu Cultural Prize for his autobiography, A Drifting Life. The same work garnered him multiple Eisner awards (Best Reality-Based Work and Best U.S. Edition of International Material–Asia) in 2010 and the regards sur le monde award in Angoulême International Comics Festival in 2012.

A full-length animated feature on the life and short stories of Yoshihiro Tatsumi was released in 2011. The film, Tatsumi, is directed by Eric Khoo.

Source: Wikipedia

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Abc.
1,124 reviews108 followers
March 25, 2018
Raccolta di racconti grafici molto forti, che a volte fanno inorridire, ma dicono qualcosa sulla condizione dell'uomo nella nostra società.
Si parla di solitudini devastanti in questo libro, solitudini che portano ad atti estremi ed aberranti
Per quel che mi riguarda "adorata scimmia" è il racconto che mi ha colpita di più per la sua tristezza e per il senso di alienazione profonda che trasmette.
Profile Image for Dogfood.
99 reviews9 followers
May 11, 2017
„Uplifting“ geht anders. Ich kann mich nicht erinnern, eine derartige Anhäufung von gescheiterten, depressiven Existenzen auf ca. 300 Seiten gelesen zu haben, wie in dieser Sammlung von Manga-Kurzgeschichten von Yoshihiro Tatsumi zwischen 1969 und 1998. Die Geschichten und vor allem ihre Protagonisten entfalten eine ungeheure Wucht.

Das Furchtbare ist: es sind keine Kunstfiguren. Auch wenn es Menschen sind, die vor 40 Jahren in einem anderen Kulturkreis gelebt haben: sie leben. Sie wirken real und sie haben Facetten, die mich angesprochen haben und die mich mit ihnen verbunden haben. Irgendwann kommt die Weiche in ihrem Leben, wo sie sich von ihrem Vater durchvögeln lassen, sich aus sexuellen Antrieb zu Tode trampeln lassen, aus Liebe einen Arm verlieren oder einen guten Freund zu Tode kommen lassen. Monströse Ereignisse, die von Tatsumi in einen derart alltäglichen Kontext gesetzt werden, dass diese Ereignisse ihre Fallhöhe verlieren und daher wie die konsequente Fortsetzung jener Entwicklung erscheint.

Tatsumis Geschichten bekommen auch dadurch einen Reiz, dass sie im "Setting" eines alten Japan spielen. Einem Japan mitten im Wirtschaftswunder, der aber für die Arbeiter auch ein Leben im Schatten bedeutete. Manchester-Kapitalismus in Reinkultur: kleine Wohnungen, wenig Geld. Métro – Boulot – Dodo.

Tatsumis Zeichnungen, zumindest in den 60ern und 70ern, spiegeln viel von den positiven Seiten von Mangas wieder. Minimalismus, ein effizienter Strich, der diesen hohen Output von Manga-Zeichnern erst möglich machte. Nur das Zeichnen, was nötig ist. Aufwändige Zeichnungen der Umgebung nur dann, wenn es notwendig oder zur Atmosphäre beiträgt. In einer Geschichte wird die alte Tokyoer Straßenbahn derart gut in Szene gesetzt, dass es mich an Will Eisners „Spirit“ erinnerte.

Das Buch schließt mit einer Kurzgeschichte von 1998 ab – die wegen Tatsumis veränderten Zeichenstils bemerkenswert ist. Es fehlt an Selbstsicherheit, Souveränität und Kraft im Strich. Es finden sich einige Stilelemente von Mainstream-Mangas wieder. Zeichnerisch wie inhaltlich, wirkt diese Kurzgeschichte überwiegend belanglos – ist aber interessant zu betrachten, angesichts der langen Zeitspanne an Zeichnungen, die in diesem Buch versammelt sind.

Das Buch besitzt noch einen Anhang mit einem Interview und einem Lebenslauf von Tatsumi, welche sich aber merkwürdig ungelenk lesen und wenig Mehrwert haben.

Tatsumi gilt als Gründer der „Gekiga Mangas“, der realistischen Mangas. Das Buch macht deutlich, dass es ein eigenes Manga-Genre ist, dass man sich mal durchgelesen haben sollte. Tatsumi und diese Sammlung sind dafür hervorragend geeignet.
83 reviews3 followers
August 25, 2022
Il racconto che dà il titolo alla raccolta è fra i meno interessanti, il più lungo ma anche non totalmente compiuto e forse un po' programmatico come costruzione narrativa.
È nella parte centrale, in particolare in "Kokkokko", "Lettera a S." e ""Ritrovarsi", che Tatsumi raggiunge il suo apice, quando le storie si fanno più scabrose e sanguigne, più radicali e più inquietanti: è possibile empatizzare con la disperazione di un cannibale stupratore, di un vecchietto feticista perverso( il suo sogno è il momento più alto della raccolta) e di un necrofilo, come se non li giudicassimo, come se potessimo essere noi a compiere quegli atti, comprendendoli nella loro ragione più profonda.
"Adorata scimmia" è un altro racconto interessante, che ricorda da vicino un evidente riferimento visivo e concettuale, il fotografo Daido Moriyama, anch'egli grande narratore della Tokyo metropolitana.
Gli ultimi due racconti sono più deboli e forse eccessivamente sintetici per essere veramente pregnanti.
In generale una raccolta altalenante, meravigliosa nei tre racconti centrali, un po' più debole negli altri, forse anche per colpa di una traduzione che per motivi fisiologici non può veramente rendere quanto la lingua di Tatsumi.
This entire review has been hidden because of spoilers.
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