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Es geht nicht mit rechten Dingen zu im kleinen Ort Maggoty in Neuengland, wo der Landvermesser Joffrey Coppelstone den Bau einer neuen Straße vorbereiten soll. Schon bei der Anfahrt wird sein Auto von einer unheimlichen Substanz regelrecht aufgefressen. Als Coppelstone im Dorf Hilfe sucht, begegnet man ihm mit unverhohlener Feindseligkeit. Doch er gibt nicht auf - und gerät in einen Sumpf von Aberglauben und sklavischer Vergötterung einer dämonischen Macht...

268 pages, Paperback

First published January 1, 1997

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About the author

Wolfgang Hohlbein

614 books457 followers
Wolfgang Hohlbein is a German author of science fiction, fantasy and horror fiction who lives near Neuss, North Rhine-Westphalia. His wife, Heike, is also a writer and often works with her husband. She often comes up with the story ideas and therefore is generally credited as co-author. Their daughter, Rebecca, is also a writer.

Writing short stories since age 15, Hohlbein was first recognized as an author after sending in a manuscript he and his wife had written at a fantasy and science fiction writing contest in 1982. They won and their book, Märchenmond (English title: "Magic Moon"), was published by Ueberreuter Publishing, soon becoming a bestseller and winning several awards. It is one of their greatest successes till today.

Many of his more than 200 books are translated and published in many European countries as well as in South Korea. Yet for many years none of his works had been translated into English. In 2006, Magic Moon was translated into English and published in the United States.

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23 (8%)
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65 (22%)
1 star
35 (12%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Stephan.
26 reviews2 followers
May 26, 2019
"Wyrm" von Wolfgang Hohlbein habe ich noch in jugendlicher Erinnerung - ich saß damals auf dem Rücksitz des Autos und las dieses Buch, und fand es faszinierend. So, wie mir damals generell Bücher von Hohlbein gut gefielen. Diese Mischung aus sanftem Horror, Mystery, die interessanten Protagonisten, mit denen ich mich gut identifizieren konnte. Also, so dachte ich mir, warum nicht dieses Buch erneut lesen und in die gute alte Zeit abtauchen?

Wyrm erzählt von einem Straßenbauingenieur namens Jeoffrey Copplestone, der eigentlich nur eine gottverlassene Gegend reist, um dort eine Farm zu enteignen. Denn dort, wo Morrison, der Farmeigentümer, lebt, dort soll eine neue Straße gebaut werden. Doch nicht nur Morrison zeigt sich reichlich wenig begeistert von der Idee, seine Farm aufzugeben. Copplestone erfährt auch im ganzen Dorf nicht mehr als blanke Feindseligkeit. Er beschließt, nicht klein beizugeben - und kommt dabei einem dunklen Grauen auf die Spur: aus der Kirche des Dorfes dringt fauliger Geruch, unter der Erde erstreckt sich ein schier endloses Tunnelsystem, sogar eine ganze Stadt, gelegentlich kriechen weiße, wurmartige Wesen über den Boden und hinterlassen teerige Schleimspuren. Nur langsam formt sich das Bild zu einem größeren Ganzen: Die Menschen dieser Stadt haben sich mit einer uralten Macht eingelassen, sie verwandeln ihresgleichen in diese weißen wurmartigen Wesen, als seien sie Kinder einer finsteren Entität, des Wyrms. Ein Generationenprojekt. Geleitet von einem Gottesmann.

Ich will nicht noch mehr von der Geschichte verraten an dieser Stelle - schon allein, weil das überflüssig wäre. Vielleicht tue ich Hohlbein ein bisschen Unrecht, immerhin habe ich direkt vor seinem "Wyrm" ein Werk von Lovecraft gelesen, doch zwischen diesen beiden horrenden Fiktionen liegen qualitativ leider Welten. Dass es um Mystery und Horror gehen wird, davon ist bei Hohlbein ohnehin auszugehen - doch schon auf den ersten Seiten wird einem ständig der Eindruck suggeriert, dass hier eigentlich viel mehr los ist, als der Protagonist zu sehen bekommt. Was vermutlich dem mystery-Spannungsaufbau dienen soll, empfand ich eher als schädlich für die Geschichte: eigentlich ist ab der Hälfte des Buches sowieso klar, was da vor sich geht, und auch der plötzliche Turnover des Reverends ist so offensichtlich, dass Copplestone wahrscheinlich der Einzige ist, der überrascht wird. Das finde ich schade, das nimmt dem Buch einen Großteil seines Reizes. Ich sollte dazu sagen, dass mich nicht mehr an die Handlung erinnern konnte - meine mangelnde Überraschung liegt also keineswegs daran, dass ich den Plot schon kannte.

Dazu kommt, dass die ganze Handlung an sich so wahnsinnig gekünstelt, aufgesetzt, dilettantisch wirkt. Das geht einher mit großen sprachlichen Mankos. Hohlbein schreibt auf eine schwer zu fassende Art und Weise zwar korrekt, aber eben so, als wäre das sein erster Gehversuch mit einem längeren kohärenten Text gewesen. Häufig liegen Adjektive, Verben, Reaktionen ein kleines bisschen neben dem, was man erwarten würde. Copplestone etwa wirkt oftmals nicht wie eine reale Person, reagiert auf Bedrohungen, Einschüchterungen und Abwehrreaktionen äußert merkwürdig, erahnt Dinge, die eigentlich gar nicht von ihm zu erahnen wären - jedoch, so fühlt es sich an, nicht, weil die Geschichte das her gäbe. Es könnte ja durchaus sein, dass Copplestone etwas feinfühliger ist als andere Menschen. Es drängt sich eher der Eindruck auf, dass ihm hier Dinge in den Mund geschrieben werden. Beim Lesen von "Wyrm" fühlt man sich demzufolge nie ganz in der Geschichte, sondern beobachtet vielmehr, wie ein Schreibexperiment sich vor einem entfaltet.

Insgesamt gesehen bin ich etwas enttäuscht, obwohl das Phänomen nicht unbekannt ist - meine jugendlichen Erinnerungen blieben unerfüllt. Zurück bleibt eine große, schleimige, teerige Masse, die plötzlich irgendwo in der Erde verschwindet, wieso auch immer. Denn der Schluss des Buches ist, gelinde gesagt, überstürzt, kurzatmig und alles andere als befriedigend. Und viel zu theatralisch.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Blinky.
19 reviews
March 31, 2018
A run-of-the-mill rehash of tried-and-tested Lovecraftian motifemes that is a little too conscious of its own heritage to convey the sense that it is meant to be taken seriously. "Let us not pretend", it seems to say, and indeed much of what has been termed Lovecraftian fiction is far more removed from the works of its namesake than this is. Its formalism, to an extent, offers protection against making too explicit the fantastic (or plain weird), which much of post-Lovecraft Lovecraftian fiction does not ward itself against - to its detriment, in my estimation. The formalism is abandoned towards the end, which, in my view, ironically produces a rather weaker showing in the latter third of the novel than its beginning. The book is redeemed mostly by being yet another exhibit of Hohlbein's versatility, who has, with his wife, written decently palatable fare set in such diverse areas of fantasy as Arthurian legend (Gralszauber), Norse myth (Midgard) and, I suppose, science fantasy (Das Druidentor).
Profile Image for Square Octopoid.
90 reviews
January 29, 2025
This is part of a three book series. I've only read this and the third, Der Ruf der Tiefen. Since I enjoy these types of stories, I like this and added it to my lovecraftian collection.
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