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Craisfelden #2

Katzenwinter

Seit Justins Großmutter tot ist, liegt etwas Bedrohliches über der Stadt. Justin bildet sich das nicht nur ein, auch die Katzen seiner Großmutter haben ihr Verhalten verändert. Schließlich entdeckt Justin die Quelle der Bedrohung: Sie liegt in den brandgeschwärzten Ruinen des alten Klosters, wo im Mittelalter ein Greif mit finsterer Magie herrschte...

418 pages, Hardcover

First published January 1, 1997

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About the author

Wolfgang Hohlbein

621 books455 followers
Wolfgang Hohlbein is a German author of science fiction, fantasy and horror fiction who lives near Neuss, North Rhine-Westphalia. His wife, Heike, is also a writer and often works with her husband. She often comes up with the story ideas and therefore is generally credited as co-author. Their daughter, Rebecca, is also a writer.

Writing short stories since age 15, Hohlbein was first recognized as an author after sending in a manuscript he and his wife had written at a fantasy and science fiction writing contest in 1982. They won and their book, Märchenmond (English title: "Magic Moon"), was published by Ueberreuter Publishing, soon becoming a bestseller and winning several awards. It is one of their greatest successes till today.

Many of his more than 200 books are translated and published in many European countries as well as in South Korea. Yet for many years none of his works had been translated into English. In 2006, Magic Moon was translated into English and published in the United States.

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Community Reviews

5 stars
119 (23%)
4 stars
148 (29%)
3 stars
167 (33%)
2 stars
49 (9%)
1 star
15 (3%)
Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for D.
1,222 reviews11 followers
February 3, 2020
20 years ago I read this book for the first time and absolutely loved it. It's still a good read, but the more of Hohlbein's book I read as an adult, the more I wish I'd read them all when I was a teen.

Katzenwinter is fast paced, entertaining and a must-read if you love cats and fantasy.
Profile Image for YellowBlackKing.
415 reviews22 followers
September 29, 2026
Der Einstieg in „KatzenWinter“ fesselte mich sofort; hohlbein-typisch war die Erzählweise eher ausufernd, doch der Strom der Worte riss mich immerfort mit sich. Ich mochte
Justin und seine Großmutter auf Anhieb, von Letzterer hatte man gleichwohl nicht besonders viel, stürzte sie doch gleich zu Beginn die Treppe hinunter.
Regina oder Reggie, das geheimnisvolle Mädchen, das in der Ruine des alten Klosters von einer Unzahl an Ratten angegriffen wurde und dessen Verhalten merkwürdig dem einer Katze glich, war der klassische weibliche Hohlbein-Charakter – das kecke, den Ton angebende Pendant zu dem zurückhaltenden männlichen Protagonisten. (SPOILER) Aufgrund der zuvor in der Kristallkugel von Justins Großmutter erschienenen Warnung vor einer „Agentin des Schwarzen Turmes“ beäugte ich Reggie von Anfang an mit Misstrauen, auch wenn mir das eingedenk ihrer grundsympathischen Art schwerfiel. (SPOILER ENDE)
Nachdem Justin mehrere Male ein heranrasendes Motorrad aus Knochen gesehen hatte, das sich einfach in Luft auflöste, erwähnte Doktor Reinert ab Seite 99 Werner aus „Magog“ und den Brand des Sänger-Instituts. Der Tierarzt selbst habe damals keine gute Figur gemacht, meinte er. Und da begriff ich, woher mir der Name Craisfelden bekannt vorkam! Wie ich herausfand, spielen mehrere von Wolfgang Hohlbeins Werken in dem kleinen, traditionsreichen Ort, darunter „Magog“ (wo Kraisfelden interessanterweise mit K geschrieben wird).
Auf Seite 147 wurde der Roman direkt referenziert, als Doktor Reinert äußerte, vor einigen Jahren habe ein Autor ein Buch über den Ausbruch des Bösen vor exakt einer Dekade geschrieben, es sei allerdings, so entsinne er sich, nicht sehr erfolgreich gewesen. Darin steckt wohl eine nette Prise Selbsthumor vonseiten Herrn Hohlbeins!
Die Verbindung mit „Magog“ zog sich durch die gesamte Geschichte, sodass es mir irgendwann doch zu viel Ähnlichkeit wurde. Ich fragte mich, ob „KatzenWinter“ als eigenständiger Roman (denn er wird nirgendwo als Fortsetzung gekennzeichnet!) überhaupt funktionierte. Es würde auf jeden Fall eine Menge Kontext fehlen.
(SPOILER) Turnusmäßig kehre der „Dunkle“ in Craisfelden ein, der allerlei Gestalten annehmen könne, so hier die Silhouette Werners. In dieser Zeit sei die Ortschaft durch heftiges Schneetreiben von der Außenwelt abgeschnitten, bezeichnet als KatzenWinter. Justins Großmutter habe den Dunklen all die Jahre zurückgedrängt, sei dafür aber nicht mehr mächtig genug gewesen. Ausgangspunkt der bösen Macht war die Klosterruine gegenüber dem Familienhaus.
Um Seite 220 reiste Justin kurzzeitig in die Vergangenheit dieses Gebäudes, als an seiner Stelle noch eine Festung mit unermesslich hohem Turm gestanden hatte. Ich frage mich, ob das wiederum eine Anspielung auf Hohlbeins „Der Greif“ war, denn im Klappentext von „KatzenWinter“ wird ein ebensolches Tier erwähnt, das im Mittelalter über den Schwarzen Turm geherrscht habe. Jedenfalls wurde stark angedeutet, die Katzen von Justins Großmutter könnten einst Krieger auf der Festung gewesen sein, später wurde dies indes nie aufgelöst. (SPOILER ENDE)
Das Ende gefiel mir hier recht gut, wie von Hohlbein gewohnt, gab es lediglich ein bisschen zu viele Kampfszenen. Vor allem die drei Jungen auf ihren Höllenmotorrädern tauchten mir ein bisschen zu oft auf, um noch für den beabsichtigten Schauereffekt zu sorgen, zumal es sich bei ihnen eben nur um einen schlechten Abklatsch von Werner aus „Magog“ handelte.
(SPOILER) Justin konfrontierte Reggie um Seite 400 mit der Vermutung, sie sei die Agentin des Schwarzen Turms. Das Mädchen negierte vehement, weswegen ich noch vor Justin seine (wie sich zeigte, angebliche, denn die echte war bei der Geburt umgekommen) Mutter als Verräterin ins Auge fasste. (SPOILER ENDE) Das Happy End fand nach dem ellenlangen Gerangel fast überhastet Einkehr.
Fazit: „KatzenWinter“ war durchweg spannend, als Vorkenntnis ist „Magog“ jedoch unabdingbar. Und gegebenenfalls weitere von Hohlbeins Romanen, es schien nämlich eine ganze Reihe von Anspielungen zu geben. Das war, so sehr ich den Aufbau eines eigenen Universums wie Craisfelden begrüße, gleichzeitig ein Manko: Beim Einbringen des ganzen Stoffs aus anderen Büchern fehlte mir beinahe die eigene Storyline.
Noch eine kleine Anmerkung: Auf Seite 21 steht „vielleicht“ doppelt bei „Das war ungewöhnlich, aber vielleicht brauchten die aufgestaute Angst und Nervosität seiner Eltern vielleicht einfach ein Ventil“, auf Seite 75 steht „Fuß-abdrücke“ statt „Fußabdrücke“, auf Seite 102 „es“ statt „er“ bei „Justin sah ihr eine Weile wortlos beim Fressen zu, trat dann an den Kühlschrank und nahm sich ein Glas Milch. Als es sich wieder herumdrehte, waren Miss Piggy und er nicht mehr allein in der Küche“, auf Seite 122 „wieder zu erkennen“ statt „wiederzuerkennen“, auf Seite 129 „wieder zu sehen“ statt „wiederzusehen“ und auf Seite 410 „umso“ statt „um so“ bei „und es war viel zu gewaltig und zu kalt, umso etwas wie Hass oder Bosheit auch nur zu kennen“.
Profile Image for Anita.
644 reviews9 followers
July 10, 2021
Worum geht es?
Der 14jährige Justin lebt mit seinen Eltern und seiner Großmutter in einer kleinen Stadt. Seine Großmutter ist hier als Hexe verschrien. Und tatsächlich häufen sich die seltsamen Ereignisse nachdem seine Großmutter verunglückt und ins Krankenhaus muß. Eine dunkle Gefahr scheint aufzuziehen und die Stadt zu bedrohen. Kann Justin das Unheil noch abwenden?
Als Jugendliche habe ich Bücher des Ehepaars Hohlbein wie Märchenmond oder Krieg der Engel) sehr geliebt. Das war hier auf jeden Fall nicht so. Es konnte mich nicht wirklich überzeugen. Irgendwie hat es sich streckenweise redundant angefühlt, die Handlung kam teilweise nicht richtig von der Stelle. Und manchmal wurde einem Dinge plötzlich an den Kopf geworfen, bei denen man nie erfahren hat, wo der Protagonist die Info eigentlich her hat. Auf jeden Fall kein Buch, das man gelesen haben muss. Von mir gibt es daher 2,5 ⭐.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Mandy.
294 reviews
March 25, 2021
Da gibt es meiner Meinung nach weit bessere Bücher, die aus der Zusammenarbeit von Herrn und Frau Hohlbein hervorgehen.
Profile Image for Krestik303.
111 reviews5 followers
November 25, 2025
Das was fast ein psychologischer thriller. Ich mochte die gruselige Atmosphere die hier durch die Angst vom Unsichtbaren und Unbekannten kreiert wurde. Die Art wie die Menschen um Justin herum sich in ihrer persönlichkeit verändert haben und die Isolation des Dorfes durch den Schnee hatte etwas so.schleichendes und realistisches obwohl es "dunkle Mächte" waren. Ich habe mich periodisch gefragt ob am Ende es doch wohl so kommt, dass das abergläubische Dorf wohl einfach eine Massenhysterie erlebt hat und Justin selbst halizuniert aufgrund vom Verlusttrauma.
Was ich so gar nicht mochte ist zu lesen woe die armen Katzen verletzt und getötet werden. Die Menschen haben ihr Opfer nicht verdient!
Profile Image for Jsabellé.
14 reviews
August 2, 2011
Mein erstes buch von Wolfgang Hohlbein. Sehr verwirende geschichte, welche mir aber Lust auf mehr gemacht hat! Von einem genialen Geist geschrieben, oftmals aber auch verwinnkelte Botschaften enthaltend.
Profile Image for Giada.
11 reviews
April 29, 2016
Keine Ahnung wie ich es heute finden werde, aber als teen habe ich die Geschichte geliebt und es hat mich Lust auf mehr Hohlbein gemacht. Witzig, unheimlich, spannend und wimmelt (wie man sich denken könnte) von Katzen. Eindeutig ein Author, der mehr Übersetzt werden sollte um die Welt.
8 reviews
June 7, 2013
Nice, but there are better ones Hohlbein wrote.
Profile Image for Kathrin.
52 reviews4 followers
February 13, 2007
ohhhh my first book by wolfgang and heike hohlbein. its with cats. i dont need to say more.
Displaying 1 - 11 of 11 reviews