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E-Bass für Dummies

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Auch wenn ihm die Lead-Gitarre oft die Show stiehlt - wer sich ein wenig mit Musik auskennt, weiß, dass ohne den Bass alles nur halb so gut klingt. Schon lange sind Bassisten nicht mehr nur die Männer im Hintergrund. "E-Bass für Dummies" zeigt Ihnen anschaulich und unterhaltsam die Besonderheiten des Instruments. Patrick Pfeiffer erklärt Ihnen Schritt für Schritt, wie der E-Bass gespielt wird und was es zu Noten, Saitenspannung, Harmonien und vielem mehr zu wissen gibt. Inklusive zahlreichen Übungen zum Anhören und Nachspielen, zum Download und als MP3-CD.

337 pages, Kindle Edition

Published March 14, 2022

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Patrick Pfeiffer

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76 reviews12 followers
October 23, 2023
Dieses Buch versprach auf den ersten paar Seiten leichtes Lernen mit praxisrelevantem Material. Zum Bassspielen, heißt es da, muss man keine Noten lesen können. Es folgen Seitenweise Notenlesen und Musiktheorie, mit allen Pausenzeichen, punktierten Noten, Schleifchen, Haltebogen, Kreuz und b. (Dank früherem Musikunterricht war ich mit alldem schon recht vertraut, aber einem Anfänger ohne Vorkenntnisse nimmt das sicher jegliche Freude. Kenne das vom Keyboard-Unterricht in den 90ern.)

Störend fand ich vor allem die Kommentare des Autors - es soll sich wohl um Witze handeln - die auch andere Rezensent(inn)en bei der älteren Ausgabe des Buches auf Amazon kritisieren:
"Üble Enttäuschung, alles, was man als Anfänger nicht gebrauchen kann! Seitenlange Theorieabhandlungen, keinesfalls leicht verständlich!"
"Zu viele Abhandlungen und notenlastige Erklärungen, überfrachtet mit persönlichen Ansichten des Autors..."
"Auch stören sexistische Sprüche und Sparwitze den Lesefluss."
Dem kann ich mich nur anschließen.
Die "Witze" sind einfach nur schlecht. Zum Beispiel auf S. 45: "Und natürlich: Die Seite mit den Saiten nach außen! Sie können es auch mal umgekehrt probieren - falls es Ihnen gelingt, mit dem Nabel zu spielen, ist jedoch eher das Zirkuszelt die für Sie geeignete Bühne." Wow. Niemand hatte die blödsinnige Idee, den Bass falsch herum umzuschnallen, außer dem Autor, aber der Leser (ja, durchweg männlich) gehört in den Zirkus?! Oder die Überschrift auf S. 87: "Es steht auf dem Tisch, macht Ticktack und wenn's runterfällt, ist das Metronom kaputt" Haha. Über so lahme Kalauer lachen nicht mal Kinder. Oder S. 98: "Noch ein Rat: falls Sie beschlossen haben, das gleichzeitige Lesen/Spielen zu Ihrer neuen Art von Bettlektüre zu machen, denken Sie auch an Ihre Mitmenschen und halten Sie den Verstärker auf Zimmerlautstärke. Und spätestens um zwei Uhr nachts sollte endgültig Schluss sein!" Uff. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich diese Sprüche im Reich der Ironie verorten soll, denn der Schreibstil ist derart tone deaf, das könnte ChatGPT oder eine andere KI geschrieben haben, die sich beim nachahmen menschlicher Emotionen noch schwer tut.
Das Problem mit der CD wurde auch mehrfach angesprochen. Selbst wenn man noch ein externes CD-Laufwerk für den Laptop hat, solche Kniffe wie "bei dem Song den Bass am Player runter drehen, um selbst die Begleitung zu übernehmen" erlaubt mir das Standardprogramm nicht (oder tut es vielleicht, aber ich will es nicht erst stundenlang durchforsten, weil es den Machern nicht gelungen ist, den Song zweimal aufzunehmen, ein Mal mit und ein Mal ohne Bass, das ist keine Raketenwissenschaft).
Zu allem Überfluss sind auch ein paar Fehler im Buch. Auf S. 95 fehlt offenbar eine Abbildung, da steht: "Wenn Sie eine Notation wie in nicht verankert 0315.pdf Abbildung 3. gezeigt sehen, erkennen Sie ganz einfach, dass [...]" Die Abbildung 3 bzw. PDF 0315 war da also nicht verankert. Das passiert vielleicht, wenn man nachts um 2 an seinem Manuskript tippt, sollte aber spätestens bei der Drucklegung behoben sein.

Am schlimmsten ist aber die absolut unbrauchbare CD. Es beginnt bei Track 9, der ist seltsam, man hört irgendwelche Rhythmen, Drum-Beats und Pausen, während die auf dem Bass gespielten Noten rauf und runter dudeln, aber in der Notation ist es immer dieselbe Tonhöhe. Laut S. 93 soll Track 9 einem 23 Notenbeispiele für verschiedene "Schläge und Pausen" wiedergeben, doch nichts von dem Gedudel kann man der Abbildung zuordnen, vermutlich wird einfach etwas vollkommen anderes gespielt. Ich habe auch Track 10 bestimmt 20 Mal gehört und es klingt überhaupt nicht nach der Notation auf S. 98. Track 11 und folgende klingen alle sehr ähnlich, nur etwas anders akzentuiert. Mitten im Track kommt jeweils eine Pause und der Drummer zählt neu an (schlägt die Drumsticks aneinander) und das Bassspiel geht weiter, aber teilweise nur für ein paar der vom Track noch verbleibende Sekunden. Teilweise beginnt der nächste Track damit, dass der Song des vorigen Tracks noch ein paar Sekunden weitergeht und dann endet, dann beginnt der nächste und immer so weiter. Manchmal beginnt auch ein Song mitten im Track für zwei Noten und bricht abrupt ab, so als wurde etwas anderes darüber aufgenommen, was ich mir bei heutigen digitalen Aufnahmeverfahren nicht erklären kann, sowas passierte vielleicht vor 20 Jahren Leuten mit einem Tonbandgerät (aber keinem professionellem Team, sollte man meinen). Es ist zum wahnsinnig werden. Das geht so weiter bis Track 70. Ich kann nur daraus schließen, dass alles am Stück aufgenommen und dann falsch zugeschnitten wurde. Doch egal, woran es lag, die den jew. Tracks zugeordneten Notationen passen weder zueinander noch zum Gehörten. Zum Beispiel soll Track 15 laut S. 113 und 115 eine Dur-Tonleiter sein, aber es ist immer noch einer der rätselhaften Songs. Die CD ist absolut unbenutzbar und das Lehrbuch damit eigentlich auch, weil man nicht herausfinden kann, wie ein Song klingen soll. Statt zu üben habe ich Stunden damit verbracht, irgendwas von dem Gedudel den Abbildungen im Buch zuzuordnen aber tatsächlich scheint von Track 8 mit S. 93 Abb. 3.12 bis zu Track 70 mit S. 242 absolut gar nichts übereinzustimmen.
Ab S. 101 darf man übrigens endlich "den Bass umschnallen", keine Ahnung was die 100 Seiten bis dahin taugen sollten, aber mir sind leider schon sämtliche Böcke abhanden gekommen, weshalb ich das Buch mit Bedauern zurück schicke.

Edith: Habe jetzt zufällig nach einigem Rumgesuche die mp3s auf der Webseite des Verlags gefunden und da stimmt plötzlich alles. Also ist die CD wirklich ein „Fabrikationsfehler“. Schon irgendwie blöd. Frage mich immer noch, ob es bei allen CDs so ist oder nur bei meiner. Aber immerhin ist das Buch jetzt benutzbar und ich behalte es erstmal. Mal sehen, ob ich die Wertung noch nach oben korrigieren kann. Wobei mir jetzt schon wieder ein paar üble Sparwitze untergekommen sind…
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