Ich glaubte, Oscuri wäre der letzte Band, aber mit Vyrad kommt die Geschichte zum Ende. Ein großartiges Ende ! Es war richtig schön zu sehen, wie alles zusammenkommt.
Alisa’s und Leo’s Eiversucht war mir echt lästig, und ich bin auch enttäuscht, dass sie nie richtig darüber gesprochen haben. Am Ende war der Missverständniss geklärt, aber sie haben nie darüber geredet, wie es dazu kam, und wie sie das später vermeiden können. Zu schade.
Außerdem waren beide sehr schlechte Freunde zu Ivy. Sie wollte sich zwar nicht unterstützen lassen, aber seid wann lassen sie sich davon abhalten ? Sie hat immer heimlich Dinge gemacht (besonders in Band 2 !) und sie sind ihr immer heimlich gefolgt. Hier machen sie sich nur ab und zu mal Sorgen, und das wars.
Ich habe das Gefühl, dass die ganze serie daran leidet, dass sie sehr von der Szenarie geleitet wird, und nicht von den Figuren. Die Autorin hatte eine bestimmte Geschichte im Sinn, und wenn das nicht mit der Persönlichkeit der Figuren passt, dann… Pech gehabt. Es wäre viel logischer gewesen, wenn Luciano, Leo und Alisa Ivy hartnäckig gefolgt hätten, aber dann wäre die Geschichte auch anders. Ich hatte es schon so in band 4 empfunden : die Figuren waren super-passiv und haben nichts unternommen, obwohl es besser zu ihrer Persönlichkeit gepasst hätte. Aber wenn sie aktiv gewesen wären, wäre Ivy vielleicht nicht entfürt worden.
Ich musste sehr mit Ivy leiden, als sie meinte, ihre Freunde würden ihr nicht mehr beistehen, wenn sie sich glücklig verlieben. Ein bisschen wahr ist es schon, aber zum Glück beweisst Band 6, dass ihnen Freundschaft auch wichtig ist.
Trotz der Einigen Dinge, die mich nicht so gut gefallen haben, war das wieder ein sehr gutes Buch ! Ich habe es mit Spaß gelesen und auch gern über London’s Kriminalfällen erfahren !