Kommissar Nils Trojan steckt in einer Sackgasse. Innerhalb weniger Tage wurden drei Menschen getötet, zwischen denen es scheinbar keine Verbindung gibt. Was sie eint, ist allein die schaurige Inszenierung ihrer Augen, die golden wie Bernstein leuchten. Aber dann stößt Trojan plötzlich auf eine Spur: ein mysteriöser Thriller, in dem eine Frau in einem Verlies um ihr Leben schreibt. Und jedes der Opfer scheint mit diesem teuflischen Werk vor seinem Tod in Berührung gekommen zu sein. Als eine weitere junge Frau verschwindet, weiß Trojan, dass der Countdown läuft. Denn das »Nachtland« ist nicht nur der Titel des Romans – es ist ein realer Ort, an dem sich ein altes Versprechen auf grausame Weise erfüllt ...
Max Bentow wurde in Berlin geboren. Nach seinem Schauspielstudium war er an verschiedenen Bühnen tätig. Für seine Arbeit als Dramatiker wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet.
Seit seinem Debütroman »Der Federmann« hat sich Max Bentow als einer der erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren etabliert, alle seine Bücher waren große SPIEGEL-Bestseller-Erfolge.
Max Bentow liefert einfach ab. Von Seite 1 an ist dieses Buch Spannung pur und es hört bis zum Schluss nicht auf, spannend zu sein. Es gibt keine Längen, Langeweile sowieso nicht, es ist mega rasant & fesselnd ohne Ende. Liebe das! Generell bin ich großer Fan des Schreibstils. Auch die verschiedenen Perspektiven (Ermittler, Täter & Opfer) sind wahnsinnig gut geschrieben, lebendig sowie einnehmend. Dadurch entsteht eine unglaublich intensive Atmosphäre. Die Geschichte hat mich zu 100% in ihren Bann gezogen. Ich mag auch sehr gern, wie die Sidestory bzw. die privaten Einblicke von Nils Trojan Teil der Geschichte sind, wodurch eine tolle Nähe zu ihm entsteht, die Ermittlungen aber immer klar im Fokus stehen. Auch die Auflösung ist schlüssig & unvorhersehbar. Insgesamt ist „Das Bernsteinkind“ nichts für sanfte Gemüter, da es teilweise schon brutal, aber auch auf psychologischer Ebene sehr dicht ist. Meiner Meinung nach unglaublich lesenswert. 💪🏼 Das einzige, was mir noch zum (individuellen) Highlight-Feeling fehlt, sind die 🤯 Stellen, im Plot oder in der Auflösung. ABER das ist „Meckern“ auf allerhöchstem Niveau & eine ganz persönliche Empfindung. Denn nichtsdestotrotz war dieser Thriller eine Glanzleistung!☺️👍🏼
Es passieren drei Morde, innerhalb kurzer Zeit. Die Leichen werden grausam zugerichtet, in einer unheimlichen und skurrilen Szene dargestellt, die Augen wurden ausgehöhlt und mit Kunstharz ausgegossen, sodass es aussieht, als wäre es Bernstein. Es scheint so, als hätten die Morde alle nichts miteinander zu tun, doch dann treffen die Ermittler auf dieses Buch, das ,,Nachtland‘‘. Kann es wirklich sein, dass genau dieses Buch so böse ist? Oder bilden sie sich das alles ein?
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine Meinung! Bisher habe ich erst ein Buch von dem Autoren gelesen, jedoch hat dieses Buch mich alleine durch das Cover total angesprochen. Ich war unglaublich neugierig auf dieses Buch und bin total glücklich darüber, dass ich dieses Buch vom Bloggerportal lesen durfte.
Man kann mit den Charakteren eine tolle Bindung aufbauen. Auch wenn man von manchen nur einen kleinen Ausschnitt mitbekommen hat, konnte man sich ein sehr gutes Bild von diesen Charakteren machen. Ich konnte die Angst und die Schmerzen der Charaktere total gut nachvollziehen und konnte sie mir auch sehr gut in diese hineinversetzen. Jeder hat etwas ganz faszinierendes an sich, was ebenfalls dafür sorgt, dass man sich sehr gut mit den Charakteren identifizieren kann.
Auch unsere Ermittler Nils und Steffie haben mir unglaublich gut gefallen. Ich finde es wahnsinnig interessant, dass Nils unter Angststörungen und Panikattacken leidet und trotz allem in diesem Beruf arbeitet. Also wirklich, dass bewundere ich sehr. Das macht Nils besonders und ist trotz allem total sympathisch. Ich finde es auch richtig toll, dass Steffie so eine Unterstützung und Bereicherung für ihn ist. Die beiden passen einfach perfekt zueinander und nichts und niemanden sollte die trennen!
Diese Idee mit diesem Buch finde ich unglaublich spannend. Bisher habe ich noch gar kein Buch gelesen gehabt, wo so etwas thematisiert wurde, weshalb es für mich was Neues war und das hat mich komplett überzeugen können. Allein mich hat das ,,Nachtland‘‘ das eine oder andere Mal Luft holen lassen, ich mag mir gar nicht erst vorstellen, wie es den Charakteren gehen muss. Wenn ihr euch leicht gruseln lasst (Angst bekommt), dann würde ich euch dieses Buch definitiv nicht ans Herz legen.
Der Schreibstil von Max Bentow war für mich neu und er konnte mich komplett mit seinem Schreibstil überzeugen. Max Bentow hat einen lockeren, leichten und bildhaften Schreibstil, der mich total in seinen Bann ziehen konnte. Auch die Spannung bleibt ständig erhalten und man ist regelrecht an den Seiten des Buches gefesselt. Ich konnte und wollte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
,,Das Bernsteinkind‘‘ war ein wirklich guter Thriller, den ich seit langem mal wieder gelesen habe. Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite an total an das Buch gefesselt und hat dafür gesorgt, dass ich es verschlungen habe. Dieses Buch hat es echt in sich und hat es geschafft, mich komplett zu überzeugen. Max Bentow hat mit diesem Buch etwas richtig Gutes geschaffen, was ich euch absolut empfehlen kann. Ich wollte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen und musste immer und immer weiterlesen. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- und Kaufempfehlung!
Von Max Bentow hab ich bisher ein Stand Alone gelesen und dieses hat mich damals extrem begeistert. Von der Nils Trojan Reihe kenn ich hingegen noch gar nichts. „Das Bernsteinkind“ hat mich so angesprochen, dass ich es sofort lesen musste. Und mein Gott, was war das bitte? Ich hab es quasi über Nacht verschlungen, weil es so unglaublich spannend war. Ich weiß, es ist nicht besonders klug, mit der Reihe von hinten zu beginnen. Aber hier ist es absolut nicht von Nachteil, weil der eigentliche Fall immer im Fokus steht.
Der Schreibstil des Autors ist unglaublich fesselnd und bildhaft. Nils Trojan ist ein sehr interessanter, aber auch verlorener Charakter. Er arbeitet an sich und seinen Dämonen, die ihn stetig begleiten, was mir unglaublich gut gefallen hat. An diesem Buch hat es mir unglaublich gut gefallen, dass wir sowohl von den Opfern, dem Täter, als auch den Ermittlern die Perspektiven erfahren. Dadurch geht es ungemein in die Tiefe und die Brisanz, als auch die Verwundbarkeit ist unglaublich gut zu spüren. Dabei sind sie sehr authentisch, lebendig und einfach wahnsinnig gut ausgearbeitet.
Bereits der Prolog hat mich ordentlich gefordert und schockiert. Max Bentow wartet hier mit einer sehr genialen und abgründigen Grundidee auf, die mich wahnsinnig begeistert, aber zugleich auch sehr verstört hat. Besonders weil man sich so gut in die Opfer hineinfühlen kann, fühlt man sich so verletzlich und angreifbar. Es beginnt noch relativ human, bis es sich stetig steigert und auch die Opfer zunehmen. Einen kleinen Teil des Puzzles hab ich schnell erkannt, was aber auch so beabsichtigt war. Man hat das Gefühl, die Intensität und das Kalkül dahinter nimmt zu, aber gleichzeitig hat man das Gefühl, gefangen zu sein, es wirklich zu erleben und immer tiefer zu fallen. Das ist unglaublich beängstigend und verstörend zugleich. Denn der Autor wartet mit einer großen Brutalität auf, die nicht allein der Gewalt zuzuordnen ist. Vielmehr tritt er immer drängender in den mentalen Bereich vor und zeigt, wie verletzlich, wie angreifbar man in seiner selbst geschaffenen Wohlfühloase ist. Das ist der Teil, der so viele Gedanken in mir zum brodeln brachte.
Obwohl er mit viel Skrupellosigkeit und Perfidität aufwartet, so erzählt er uns auch eine Geschichte voller Einsamkeit und Verlorenheit. Voller Tränen, Trauer und Wut. Voller Angst und Zweifel. Die sich auf sämtliche Richtungen fokussiert. Eine zarte Hülle, die eingerissen, beschädigt und zerstört wird. Dabei wird das Drama dahinter unglaublich gut spürbar. Er beweist sehr viel Feingefühl und Empathie und stattet es mit feinen Nuancen, aber auch schärferen Kanten aus, so dass man die Augen nicht verschließen kann. Man aber begreift, wie der Wahnsinn immer tiefer sickert und bereit ist, sich Erlösung zu verschaffen.
Mich hat dieser Psychothriller unglaublich beschäftigt. Er ist nervenaufreibend, intensiv und bewegt sich auf einer ganz besonderen Ebene. Bei der Ausarbeitung beweist der Autor große Kreativität und lässt es am Ende mit einem wahren Knall ausklingen. Es sind zwar keine großen Überraschungen zu verzeichnen. Aber das ist hier auch nicht wichtig. Hier geht es darum, endlich wieder frei sein zu können, keine Angst mehr zu haben und sich selbst zu akzeptieren. Hier schwingt so viel Traurigkeit und Melancholie mit, dass es etwas mit dir macht. Dich ruhelos und bedrückend einhüllt und dich damit das wahre Grauen spüren lässt. Unbedingt lesen.
Fazit: Wow. Mehr kann ich einfach nicht sagen. Ja, es ist der zehnte Fall für Nils Trojan. Für mich der erste von ihm und ich bin einfach nur unglaublich begeistert, was der Autor hier für ein geniales, abgründiges und zugleich tief bewegendes Psychospiel ausgearbeitet hat. Voller Finesse, Kalkül, aber auch große Emotionen und tiefer Verwundbarkeit. Ich brauch unbedingt mehr vom Autor und Nils. Unbedingt lesen.
Worum geht’s? Drei Menschen werden brutal ermordet. Die einzige Gemeinsamkeit zwischen ihnen: In ihren Augen ist eine Flüssigkeit, die golden wie Bernstein leuchtet. Doch was verbindet sie noch? Nils Trojan scheint in einer Sackgasse festzustecken.
Meine Meinung: Max Bentow ist wirklich der Meister der Spannung und des Psychothrills. In „Das Bernsteinkind“ schickt er seinen Hauptprotagonisten Nils Trojan bereits auf dessen 10. Fall und ich würde behaupten, die Spannung steigt von Buch zu Buch. Die kurzen Kapitel, die Einschübe aus Sicht des Killers, die lebendige Sprache – all das führt dazu, dass man beim Lesen nicht blinzeln möchte und durchgehend ein Kribbeln unter der Haut spür.
Nils kämpft immer noch mit seinen Ängsten und kann dadurch keine wirkliche Bindung zu Steffi aufbauen, was die Beziehung weiterhin belastet. Er hat zwar scheinbar einen Weg gefunden, gegen den Stress und die Ängste anzukämpfen, doch dieser Weg belastet die Beziehung noch weiter. Auch hier fand ich wieder spannend, wie er sich auf die Täter und Tatorte einlässt und versucht, in den Kopf des Killers zu schauen.
In Bezug auf den Killer haben mir auch die Kapitel aus dessen Sicht gut gefallen. Wir erleben mit, wie er zu dem wurde, der er ist. Fast könnte man Mitleid mit ihm haben – aber eben nur fast. Total genial war die Idee mit dem Buch. Es hat fast ein bisschen mystisch und mythisch angemutet und war der rote Faden, der uns durch den Fall geführt hat. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich an dieses Buch denke! Wie genial ist ja diese Idee!?! Wie der Autor dann die Verbindungen der einzelnen Morde immer näher zusammengeführt hat, wir zwischendurch immer wieder grausame Morde miterleben mussten und schrecklich inszenierte Tatorte begutachtet haben – es war wirklich fesselnd ohne Ende! Alptraummaterial ganz nach meinem Geschmack! Und gegen Ende zogen Spannungskurve und Lesetempo noch weiter an, der finale Showdown war so unerwartet wie perfekt inszeniert. Ich habe wirklich alles an diesem Buch geliebt und in meinen Augen hat es die Vorgängerbände sogar noch getoppt! Ich bin wirklich gespannt, was der Autor im nächsten Fall für uns auf Lager hat. Die Nils-Trojan-Reihe ist definitiv eine Serie, die man nicht verpassen darf! Von mir eine ganz klare Leseempfehlung, dieses Buch gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights.
Fazit: Mit „Das Bernsteinkind“ hat Max Bentow sich selbst getoppt. Das mystische Buch, die grausam-genialen Tatorte, der Psychothrill, den wir erleben dürfen – besser geht es wirklich nicht. Ich konnte nicht aufhören, das Buch zu lesen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht – ich hätte sonst nicht ruhig schlafen können. Dieses Buch ist ein Pageturner, der kein Lesezeichen braucht. Geniale Ermittlungen, tolle Protagonisten und ein Showdown, der mich nochmals hat zittern lassen.
Von mir ganz klar 5 Sterne und ich will mehr, mehr, mehr von Nils und seinem Team lesen!
COVER: Ich freue mich immer sehr, wenn das Cover einer Buchreihe zu den anderen Teilen der Reihe passt. Für "Das Bernsteinkind" schauen wir in bernsteinfarbene Augen einer Katze (oder ein Panther?!). Haptisch gibt uns der Titel auch etwas zurück. Hat alles auf jeden Fall meinen Geschmack und den Ton der Geschichte getroffen.
INHALT: Nils Trojan kämpft weiterhin mit seinen Panikattacken. Mittlerweile ist seine Beziehung zu Stefanie enger geworden und er hat sich einer neuen Beschäftigung gewidmet, welche ihm helfen soll wieder zu sich zu finden. Kaum ist Nils etwas entspannter, wird er schon zum Tatort gerufen. Kommisar Nils Trojan steht erneut vor einem großen und grausamen Rätsel. Innerhalb weniger Tage sterben mehrere Frauen. Der Täter schmückt seine Opfer, in dem er deren Augen mit Bernstein füllt.
Bereits die ersten Kapitel heizen die Stimmung so richtig an. Wir tauchen in verschiedene Perspektiven ein und die kurzen und knackigen Sätze machen es uns äußerst einfach, uns absolut fallen zu lassen. Der Spannungsbogen erstreckt sich über jedes einzelne Kapitel und lässt uns bis zum Schluss nicht los.
Die Tatorte sind einfallsreich, detailliert und fesselnd beschrieben. Die einzelnen Charaktere, auch wenn manche nur kurz für die Geschichte relevant, sind alle äußerst interessant.
Das Tempo des Buches, verlangt quasi von mir, dass ich es in einem Rutsch lese. Ich genoss die Atmosphäre und die Idee hinter dem Serienmörder. Seine Entstehungsgeschichte und das Ende des Buches waren perfekt verstrickt. Was ich an Max Bentows Büchern am meisten schätze, ist, dass er sich viele Gedanken über die Charaktere der Opfer und die Entwicklung der Tatorte macht. Ich konnte mir die Szenen mit Trojan und Steffie förmlich vorstellen, als sie versuchten herauszufinden, was passiert war und sie gedanklich nochmal alle Schritte durchgegangen sind.
ZEHN Jahre Nils Trojan - ein wunderbares Jubiläum. Es war mir eine Freude, den Kommissar die letzten Jahre zu begleiten und mit erleben, wie er die Schattenseiten des Jobs und sein Privatleben unter einen Hut bringt. Nils Trojan ist ein unverschämt sympathischer Charakter. Man fühlt sich sehr schnell in seinen Bann gezogen - ich hoffe sehr und freue mich bereits auf Fall Nummer 11!
Für alle Thriller und vor allem Psychothriller Fans: Max Bentow ist ein MUSS!
Chapeau, Herr Bentow! Vor Ihrem neuen Thriller kann ich nur den Hut ziehen. Besser geht es nicht. „Das Bernsteinkind“ ist ein megaspannender Pageturner. Da gibt es nix zu meckern.
Darum geht’s: Kommissar Nils Trojan bekommt es mit einer neuen Mordserie zu tun. Innerhalb weniger Tage gibt es mehrere grausam zugerichtete Opfer. Sie alle sind mit einem geheimnisvollen Buch in Berührung gekommen…
Psychothrill at it’s best! Die Handlung schmeißt den Leser direkt ins kalte Wasser. Man ist unmitelbar mittendrin im Geschehen. Der Plot ist megaspannend. Empfehlung von Arno Strobel auf dem Cover verspricht in diesem Fall nicht zu viel. Bentow liefert 100%. Die Geschichte hat mich total in ihren Bann gezogen. Hochspannung von Beginn an. Und das Beste: Der Spannungsbogen hält und hält und hält. Der Autor hat die Mega-Power-Batterie eingeworfen. Auf den insgesamt knapp 500 Seiten kommt man als Leser nicht eine Sekunde zur Ruhe. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Seiten haben sich wie von selbst umgeblättert und ich bin atemlos dem Mörder hinterhergejagt.
„Nur mit einem Hauch von Wahnsinn kannst du als Ermittler erfolgreich sein.“ (S. 263)
„Das Bernsteinkind“ ist bereits der 10. Fall für Ermittler Nils Trojan – und wieder ein echter Kracher. Der Berliner Ermittler ist auf der einen Seite, steigert sich in den Fall hinein, überschreitet Grenzen und bricht Regeln. Auf der anderen Seite hat Trojan aber auch eine weiche und verletzliche Seite. Er leidet unter Angststörungen und Panikattacken. Gerade dieser Zwiespalt macht Trojan so interessant. Eine Ermittlerfigur wie ich sie mag.
Der Fall ist mysteriös und gruselig. Bereitwillig bin ich einer ach so schlüssigen Spur gefolgt – und habe zur Hälfte des Buches dann erkannt, dass ich einer Finte aufgesessen bin. Die Lage hat sich immer weiter zugespitzt und mich bis zum großen Showdown in atemloser Spannung gehalten.
Fazit: „Das Bernsteinkind“ ist für mich der perfekte Thriller. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Meiner Meinung nach kann man hier nichts besser machen. Eine absolute Leseempfehlung!
Drei Morde innerhalb von zehn Tagen. Kommissar Nils Trojan ist mal wieder gefragt, denn wieder ist eine Leiche gefunden worden und wieder wurden die Augen des Toten entfernt und die Höhlen mit Bernstein gefüllt und die Augenlider entfernt. Trojan und sein Team ermitteln und entdecken nach und nach Hinweise. Denn eins verbindet die Opfer: Alle haben zuvor in einem Thriller gelesen, den es eigentlich gar nicht gibt. Nils Trojan muss das Rätsel um das Buch lösen und zwar so schnell wie möglich, denn erneut ist eine junge Frau verschwunden.
Immer wenn ein neues Buch von Max Bentow erscheint, freue ich mich darauf, wieder einen guten Thriller zu lesen. Auch bei diesem Buch rund um Nils Trojan hat mich die Story schnell in seinen Bann gezogen. Trojan ist ein toller Ermittler, der nicht aufgibt bis er den Verantwortlichen gefunden hat. Auch wenn es scheint als wäre der Mörder schneller und schlauer als er, findet er immer Hinweise und setzt alles mit seinem Team zusammen. Er ist sympathisch und, da ihm die Morde nahegehen, auch menschlich. Man lernt die Opfer kennen und dann ahnt was als nächstes passiert. Man bekommt einen Einblick in ihr Leben aber auch in das des Täters. So bekommt man immer kleine Happen und kann miträtseln und versuchen rauszufinden wer hinter allem steckt. Es hat nicht lange gedauert bis mich der tolle Schreibstil mitgerissen hat und ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Richtig toll fand ich wie Bücher mit in die Story eingebaut waren. Mir hat das Buch richtig gut gefallen und am Ende konnte ich nicht aufhören zu lesen und musste wissen wie es ausgeht. Ich freue mich auf weitere Teile der Reihe.
Das Bernsteinkind war mein erstes Buch von Max Bentow und ich fand es so gut, dass ich mir das erste Buch der Reihe gleich noch zu Weihnachten wünsche. Ich persönlich mag bei Psychothrillern sehr gerne auch dunkle und schlichtere Cover, sodass mich dieses Cover total begeistert hat. Zudem passt das leuchtende Auge und der Titel sehr gut zum Inhalt des Buches.
Die Geschichte wird hier aus mehreren Perspektiven erzählt. So erfährt man einerseits die aktuellen Ermittlungen des Kommissars Nils Trojan. Gleichzeitig werden aber auch Kapitel aus der Sicht der Opfer beschrieben und ab und zu auch Ausschnitte aus der Vergangenheit des Täters. Diese Mischung fand ich total gelungen und man möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Für mich hat die Geschichte auch sehr real gewirkt, sodass ich mich teilweise selbst schon verfolgt gefühlt habe.
Neben der Ermittlung von Nils Trojan erfährt man auch einiges über sein privates Leben. Das fand ich eine angenehme Abwechslung, um für kurze Zeit den Puls wieder etwas zu senken. Trotzdem waren diese Abschnitte nicht langweilig oder haben die Spannung in der Geschichte abgeschwächt. Auch die Auflösung am Ende fand ich klasse. Es war schon dramatisch, aber nicht zu übertrieben. Außerdem haben die letzten Seiten des Epilogs dafür gesorgt, dass man das Buch mit einem guten Gefühl zur Seite legen kann.
Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde definitiv auch noch die anderen Bände der Reihe lesen 😍
Das war mein erster Thriller von Max Bentow und seinen Kommissar Nils Trojan und ich bin prositiv überrascht. Meine Mutter hat mir das Buch geliehen und ich bin sehr gut durch gekommen. Die Geschichte hat mich sofort gepackt und mitgerissen und ich bin zu 100% Prozent auf meine kosten gekommen. Auch als Thriller Neuling, weil ich (anders als meine mutter) bisher nur einen Fitzek gelesen haben, aber das wird nicht der letzt Thriller sein den ich von Bentow lesen werde!!
Ich freue mich auf kommissar Trojans nächsten Fall!!
Die Idee, dass ein Serienmörder Leser eines bestimmten Buchs tötet, fand ich interessant. Allerdings war das Buch für mich eine Enttäuschung. Der Autor scheint sich nicht sicher gewesen zu sein, ob er den Täter schlicht als klischeehaften Buch-Psychopathen darstellt oder als geformt durch alles Erlebte. Die Ermittler brauchen etwa ein Drittel des Buchs um festzustellen, dass Bernstein und Harz irgendwie was miteinander zu tun haben könnte. Die Geschichte weißt Logikfehler auf und war und blieb für mich recht belanglos mit Ausnahme von dem Ekel vor stalkenden Männern.
Die Geschichte war sehr spannend, sehr gruselig und hat mir echt gut gefallen. Ich mag es, wenn der Fall „glaubhaft“ ist und emotionale Motive holen mich sowieso immer ab. In den Max Bentow Büchern mag ich sogar das Privatleben der Ermittler. Nils Trojan ist mir irgendwie sehr ans Herz gewachsen in den letzten (wie viele sind es eigentlich? 8? 10?) Büchern und daher hat mich das Ende auch irgendwie traurig gemacht. Ich bin gespannt, ob es noch einen weiteren Fall geben wird. Loved it!
Mir wurde der Autor als sehr spannend empfohlen, vielleicht hatte ich daher zu hohe Erwartungen. Das Buch war spannend, die Idee im Grunde auch. Leider blieb es insgesamt vorhersehbar und hielt keine Überraschung für mich bereit. Daher kann ich sagen, dass es sich schnell und angenehm wegliest aber keine überragende Lektüre war. Trotzdem, Bentow werde ich wieder lesen.
3,5 Sterne. Max Bentow schafft zusammen mit Nils Trojan in seinen Thrillern eine Atmosphäre, die mich bereits neunmal gebannt hat. Diesmal musste ich mich allerdings ungewohnt durch die Story kämpfen. Obwohl der Ablauf nicht ohne Spannung ist, hat mich das Werk nicht wirklich erreicht. Vielleicht fehlt mir nach dem 10. Nils Trojan etwas mehr überraschend Abweichendes im Schreibstil?
Endlich mal wieder ein Psychothriller! Ich habe mich nach langer Zeit mal wieder an einen Thriller gewendet und wurde nicht enttäuscht 🤗 Das Bernsteinkind war sehr spannend und clever verknüpft so dass am Ende alles doch Sinn ergeben hat.
Ein klassischer Bentow, der einen nie enttäuscht. Spannend, gut geschrieben, mit einem sympathischen Ermittler. Gegen Ende ein wenig hektisch, aber das störte nicht. Ich habe es gemocht.
Wieder ein guter Band aber ich werde zumindest vorerst in der Reihe nicht weiterlesen. Es packt mich einfach nicht mehr so und ich empfinde es einfach als viel zu unrealistisch.