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“We were all of us cogs in a great machine which sometimes rolled forward, nobody knew where, sometimes backwards, nobody knew why.”
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“Όμως κανένας λαός δεν είναι αληθινά ελεύθερος χωρίς την ελευθερία των γειτόνων του. Οι πολιτικοί ψεύδονται στους εαυτούς τους και στους πολίτες, ονομάζουν τα συμφέροντά τους ιδανικά, για αυτά τα ιδανικά, για χρυσό, για εδάφη, για μετάλλευμα, για πετρέλαιο, για εξολοκλήρου νεκρά πράγματα, οι άνθρωποι πεθαίνουν, πεινούν, απελπίζονται. Παντού.”
― Eine Jugend in Deutschland
― Eine Jugend in Deutschland
“Nichts belastet den politisch Handelnden schuldvoller als Verschweigen, er muß die Wahrheit sagen, sei sie noch so drückend, nur die Wahrheit steigert die Kraft, den Willen, die Vernunft.”
― Eine Jugend in Deutschland
― Eine Jugend in Deutschland
“En este libro no habrán de ser objeto de embellecimiento los defectos y las culpas, los fallos y las insuficiencias, propios o ajenos. Para ser honesto, hay que saber. Para ser valiente, hay que comprender. Para ser justo no es lícito olvidar. Cuando la barbarie aplasta bajo su yugo hay que luchar, no puedo uno permitirse el permanecer callado. Quien calle en un época como esta traiciona su misión humana.”
― Eine Jugend in Deutschland
― Eine Jugend in Deutschland
“Weil der Mensch organisch wächst, nennt er seine Golems, Wirtschaft und Staat, organische Gebilde, so beschwichtigt er sein schlechtes Gewissen – denn ist er nicht hilflos vor der unfaßbaren und undämmbaren Allmacht einer Welt, die den Tod als unentrinnbares Schicksal birgt? Tief in ihm bohrt und nagt die Lebensangst, er liebt die Freiheit, aber er fürchtet sich vor ihr, und eher erniedert er sich und schmiedet sich selbst die Knechtfesseln, als daß er wagt, frei und verantwortlich zu schaffen und zu atmen.”
― Eine Jugend in Deutschland
― Eine Jugend in Deutschland
“Most people have no imagination. If they could imagine the sufferings of others, they would not make them suffer so. What separated a German mother from a French mother? Slogans which deafened us so that we could not hear the truth.”
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“Here stands a man alone.
Here looms an abyss, call it: No consolation.
Here floats a heaven, call it: No happiness.
Here grows a forest, call it: Scorn and ridicule.
Here flows an ocean, call it: Pathetic.
Here darkness chokes, call it: No love.
And not a soul around to help…”
― Hinkemann
Here looms an abyss, call it: No consolation.
Here floats a heaven, call it: No happiness.
Here grows a forest, call it: Scorn and ridicule.
Here flows an ocean, call it: Pathetic.
Here darkness chokes, call it: No love.
And not a soul around to help…”
― Hinkemann
“Leiden, Elend und Unterdrückung wirken nur so lange als revolutionäre Antriebe, wie sie im Menschen die Überzeugung wecken, daß seine Lage nicht notwendig sei und daß er sie zu ändern vermöge. Werden sie zur Gewohnheit oder scheinen sie übermächtige, unüberwindliche Gewalten, wird der Mensch Spielball jedes Scharlatans, der ihm verheißt, das himmlische Reich auf Erden herbeizuzaubern, Söldner und Landsknecht jedes Freibeuters, der ihm das Brot für den nächsten Tag bezahlt.”
― Eine Jugend in Deutschland
― Eine Jugend in Deutschland
“Muß der Handelnde schuldig werden, immer und immer? Oder wenn er nicht schuldig werden will, untergehen? Treiben die Masse sittliche Ideen, treiben sie nicht vielmehr Not und Hunger? Kann sie je siegen, wenn sie vom Kampf abläßt um sittlicher Ideen willen? Ist der Mensch nicht Individuum und Masse zugleich? Spielt sich der Kampf zwischen Individuum und Masse nur in der Gesellschaft ab, nicht auch im Innern des Menschen? Als Individuum handelt er nach der als recht erkannten moralischen Idee. Ihr will er dienen, und wenn die Welt dabei zugrunde geht. Als Masse wird er getrieben von sozialen Impulsen, das Ziel will er erreichen, auch wenn er die moralische Idee aufgeben muß. Unlösbar scheint mir dieser Widerspruch, weil ich ihn handelnd erlebt hatte, und ich suche, ihn zu formen.”
― Eine Jugend in Deutschland
― Eine Jugend in Deutschland
“Um ehrlich zu sein, muß man wissen. Um tapfer zu sein, muß man verstehen. Um gerecht zu sein, darf man nicht vergessen. Wenn das Joch der Barbarei drückt, muß man kämpfen und darf nicht schweigen. Wer in solcher Zeit schweigt, verrät seine menschliche Sendung.”
― Eine Jugend in Deutschland
― Eine Jugend in Deutschland
“What’s life to us poor folks? The moment you land in this life the old man starts cussing that there’s another mouth to feed. You go off hungry to school in the morning, and when you got to bed at night the hunger’s still gnawing at your gut. And then you join the work force. Sell your strength like you’d sell a gallon o’ gas. And you belong to the boss, the man with the money. And you become…in a manner of speaking…a hammer or a chair or a steam shovel or a fountain pen, or else you turn into a laundry iron. That’s the way it is. What’s the one joy you have left? Love! Where nobody can tell you what to do? Love! Where you’re free on home ground and you can tell the boss and his flunkies: Private Property! No trespassing! Love! The rich, see, they’ve got so many things to amuse themselves with…seaside vacations and music and books…but us? Yeah, sure we pick up a book once in a while, but not every day. Who’s got the know-how? Who’s got the time? And music? Well, opera’s alright, but gimme a good variety show or an operetta…“Marquis of Luxembourg”…or “Waltzing Dream” or “The Merry Widow,”…you know the…
"Vilja, o Vilja, sweet maid o’ the woods”…or lemme drop a dime in the juke box, play a waltz and grab my girl…that’s my idea of fun… To us, love ain’t what it is to the rich. It’s our…in a manner of speaking…it’s our reason for living. If that goes, you can just as well can it all. Ain’t it the truth, Eugene?”
― Hinkemann
"Vilja, o Vilja, sweet maid o’ the woods”…or lemme drop a dime in the juke box, play a waltz and grab my girl…that’s my idea of fun… To us, love ain’t what it is to the rich. It’s our…in a manner of speaking…it’s our reason for living. If that goes, you can just as well can it all. Ain’t it the truth, Eugene?”
― Hinkemann
“Am Wagemut, an der Energie der Amerikaner können wir uns ein Bespiel nehmen, aber der amerikanische Tonfilm wird sich nicht über die Grenzen hinaus entwickeln, die die von einigen Finanzmächtigen geleitete öffentliche Meinung zieht. Er wird technisch brillant werden, aber als Dokument und künstlerische Wahrheit nur in Ausnahmefällen sich durchsetzen.”
― Quer durch: Reisebilder und Reden
― Quer durch: Reisebilder und Reden
“Ich glaube nicht an die »böse« Natur des Menschen, ich glaube, daß er das Schrecklichste tut aus Mangel an Phantasie, aus Trägheit des Herzens.
Habe ich nicht selbst, wenn ich von Hungersnöten in China, von Massakres in Armenien, von gefolterten Gefangenen auf dem Balkan las, die Zeitung aus den Händen gelegt und, ohne innezuhalten, mein gewohntes Tagwerk fortgesetzt? Zehntausend Verhungerte, tausend Erschossene, was bedeuteten mir diese Zahlen, ich las sie und hatte sie eine Stunde später vergessen. Aus Mangel an Phantasie. Wie oft habe ich Hilfesuchenden nicht geholfen. Aus der Trägheit meines Herzens.
Würden Täter und Tatlose sinnlich begreifen, was sie tun und was sie unterlassen, der Mensch wäre nicht des Menschen ärgster Feind.
Die wichtigste Aufgabe künftiger Schulen ist, die menschliche Phantasie des Kindes, sein Einfühlungsvermögen zu entwickeln, die Trägheit seines Herzens zu bekämpfen und zu überwinden.”
― Eine Jugend in Deutschland
Habe ich nicht selbst, wenn ich von Hungersnöten in China, von Massakres in Armenien, von gefolterten Gefangenen auf dem Balkan las, die Zeitung aus den Händen gelegt und, ohne innezuhalten, mein gewohntes Tagwerk fortgesetzt? Zehntausend Verhungerte, tausend Erschossene, was bedeuteten mir diese Zahlen, ich las sie und hatte sie eine Stunde später vergessen. Aus Mangel an Phantasie. Wie oft habe ich Hilfesuchenden nicht geholfen. Aus der Trägheit meines Herzens.
Würden Täter und Tatlose sinnlich begreifen, was sie tun und was sie unterlassen, der Mensch wäre nicht des Menschen ärgster Feind.
Die wichtigste Aufgabe künftiger Schulen ist, die menschliche Phantasie des Kindes, sein Einfühlungsvermögen zu entwickeln, die Trägheit seines Herzens zu bekämpfen und zu überwinden.”
― Eine Jugend in Deutschland
“Kein Volk ist wahrhaft frei ohne die Freiheit seiner Nachbarn. Die Politiker belügen sich selbst und belügen die Bürger, sie nennen ihre Interessen Ideale, für diese Ideale, für Gold, für Land, für Erz, für Öl, für lauter tote Dinge sterben, hungern, verzweifeln die Menschen. Überall. Die Frage der Kriegsschuld verblaßt vor der Schuld des Kapitalismus.”
― Eine Jugend in Deutschland
― Eine Jugend in Deutschland




