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Benedict Wells Benedict Wells > Quotes

 

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“Das Gegengift zu Einsamkeit ist nicht das wahllose Zusammensein mit irgendwelchen Leuten. Das Gegengift zu Einsamkeit ist Geborgenheit.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Das Leben ist kein Nullsummenspiel. Es schuldet einem nichts, und die Dinge passieren, wie sie passieren. Manchmal gerecht, so dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man an allem zweifelt. Ich zog dem Schicksal die Maske vom Gesicht und fand darunter nur den Zufall.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“There were things I couldn’t say; I could only write them. Because when I spoke, I thought; and when I wrote, I felt.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“In meinem Innern ahnte ich, dass ich vom Weg abgekommen war. Das Problem war nur, dass ich nicht wusste, wann und wo. Ich wusste nicht mal mehr, von welchem Weg.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Es gab Dinge, die ich nicht sagen, sondern nur schreiben konnte. Denn wenn ich redete, dann dachte ich, und wenn ich schrieb, dann fühlte ich.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Wir sind von Geburt an auf der Titanic. Wir gehen unter, wir werden das hier nicht überleben, das ist bereits entschieden. Nichts kann das ändern. Aber wir können wählen, ob wir schreiend und panisch umherlaufen, oder ob wir wie die Musiker sind, die tapfer und in Würde weiterspielen, obwohl das Schiff versinkt.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Allein hier draußen wurde mir mit einem körperlichen Schmerz bewusst, dass ich meine Zeit nicht genutzt hatte. Um Minuten gekämpft, wenn es darum ging, einen Bus noch zu erreichen. Jahre verschwendet, weil ich nicht das getan hatte, was ich wollte.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Life is not a zero‐sum game. It owes us nothing, and things just happen the way they do. Sometimes they’re fair and everything makes sense; sometimes they’re so unfair we question everything. I pulled the mask off the face of Fate, and all I found beneath it was chance.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Ich hatte den Tod ohnehin noch nicht verdient, ich konnte ihn doch gar nicht bezahlen, denn er kostete das Leben, und davon hatte ich noch viel zu wenig.”
Benedict Wells, Spinner
“Objektiv gesehen ist der Tod das Beste, was den Menschen passieren konnte. Er zwingt sie, sich dem Leben zu stellen, jede Sekunde davon zu genießen und sich zu verwirklichen. Er ist das einzig richtige Ende, notwendig und ein starker Antrieb.“ Er machte eine Pause. „Subjektiv gesehen ist der Tod natürlich scheiße.”
Benedict Wells, Fast genial
“Ich habe keine Angst vor der Zukunft, verstehen Sie? Ich hab nur ein kleines bisschen Angst vor der Gegenwart.”
Benedict Wells, Spinner
“Als junger Mensch hatte ich das Gefühl, ein anderes, falsches Leben zu führen. Noch stärker als meine Geschwister habe ich mich gefragt, wie sehr mich Ereignisse aus meiner Kindheit und Jugend bestimmt haben, und erst spät habe ich verstanden, dass in Wahrheit nur ich selbst der Architekt meiner Existenz bin. Ich bin es, wenn ich zulasse, dass meine Vergangenheit mich beeinflusst, und ich bin es umgekehrt genauso, wenn ich mich ihr widersetzte.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Um sein wahres Ich zu finden, ist es notwendig, alles in Frage zu stellen, was man bei der Geburt vorgefunden hat. Manches davon auch zu verlieren, denn oft lernt man nur im Schmerz, was wirklich zu einem gehört... Es sind die Brüche, in denen man sich erkennt.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Nie den Mut gehabt, sie zu gewinnen, immer nur die Angst, sie zu verlieren.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Es sollte echt ein Wort für dieses Gefühl geben“, sagte sie. „So was wie Euphancholie. Einerseits zerreißt’s dich vor Glück, gleichzeitig bist du schwermütig, weil du weißt, dass du was verlierst oder dieser Augenblick mal vorbei sein wird ... Dass alles mal vorbei sein wird.”
Benedict Wells, Hard Land
“Sieh dich an, dachte ich, was sehnst du dich in Gesellschaft so oft danach, allein zu sein, wenn du das Alleinsein kaum noch aushältst?”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind: Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Wäre es wirklich besser, wenn es diese Welt überhaupt nicht gäbe? Stattdessen leben wir, wir schaffen Kunst, lieben, beobachten, leiden, freuen uns und lachen. Wir existieren alle auf millionenfach unterschiedliche Weisen, damit es kein Nichts gibt, und der Preis dafür ist nun mal der Tod.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Alle hatten Angst vor Lücken in ihrem Lebenslauf. Aber niemand schien Angst davor zu haben, seine Träume zu verraten.”
Benedict Wells, Spinner
“At home, silence awaited me, a sound I’d been familiar with for years. How I had come to loathe this hermit‐like existence, this inability to participate in life. Always just dreaming, never truly awake. Look at you, I thought: why do you so often long for solitude in company when you can scarcely bear to be alone anymore?”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Was, wenn es die Zeit nicht gibt? Wenn alles, was man erlebt, ewig ist und wenn nicht die Zeit an einem vorübergeht, sondern nur man selbst an dem Erlebten?”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“The alternative to the concept of life and death is the void’ – stalk waggling between her lips – ‘would it really be better if this world didn’t exist at all? Instead, we live, make art, love, observe, suffer, laugh and are happy. We all exist in a million different ways so that there is no void, and the price we pay for that is death.”
Benedict Wells, The End of Loneliness
“Das Gedächtnis ist ein geduldiger Gärtner.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“It’s . . . From the moment we’re born we’re on the Titanic. We’re going down, we won’t survive this, it’s already been decided. Nothing can change that. But we can choose whether we’re going to run around screaming in panic, or whether we’re like the musicians who play on, bravely and with dignity, although the ship is sinking.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Ich fragte mich, wie es weitergehen würde, und war beängstigt, aber auch fasziniert von der Antwort, dass ich es einfach nicht wusste. Ich wusste nur, dass ich das ganze letzte Jahr ziemlich nah am Abgrund gewesen war. Doch es gibt Fehler, die notwendig sind. Manchmal muss man ein kleines bisschen sterben, um wieder ein wenig mehr zu leben.”
Benedict Wells, Spinner
“The antidote to loneliness isn’t just being around random people indiscriminately, the antidote to loneliness is emotional security.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Alles ging so schnell vorbei, nie wusste man sein Glück zu schätzen, immer erst hinterher. Altbekanntes Zeug. Das Leben war nicht besonders einfallsreich. Es brachte immer den gleichen Trick, und trotzdem fiel jeder drauf rein.”
Benedict Wells, Spinner
“Früher wollte ich immer eine Romanfigur werden. Unsterblich sein und für immer in einem Buch leben, während mich jeder von außen lesen und beobachten kann.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit
“Kind sein ist wie einen Ball hochwerfen, Erwachsenwerden ist, wenn er wieder herunterfällt.”
Benedict Wells, Hard Land
“Die Zeit verläuft nicht linear, ebenso wenig die Erinnerungen. Man erinnert sich immer stärker an das, was einem gerade emotional nahe ist.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

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