,
Goodreads helps you follow your favorite authors. Be the first to learn about new releases!
Start by following Theodor Fontane.

Theodor Fontane Theodor Fontane > Quotes

 

 (?)
Quotes are added by the Goodreads community and are not verified by Goodreads. (Learn more)
Showing 1-30 of 66
“Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht mehr zurück.”
Theodor Fontane
“Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.”
Theodor Fontane
“Ich liebe dich ja… wie heißt es doch, wenn man einen Zweig abbricht und die Blätter abreißt? Von Herzen, mit Schmerzen, über alle Maßen.”
Theodor Fontane, Effi Briest
tags: love
“Wir müssen verführerisch sein, sonst sind wir gar nichts.”
Theodor Fontane, Effi Briest
“John Maynard

"Wer ist John Maynard?"

"John Maynard war unser Steuermann,
Aus hielt er, bis er das Ufer gewann,
Er hat uns gerettet, er trägt die Kron',
Er starb für uns, unsre Liebe sein Lohn.
John Maynard"

Die "Schwalbe" fliegt über den Erisee,
Gischt schäumt um den Bug wie Flocken von Schnee,
Von Detroit fliegt sie nach Buffalo -
Die Herzen aber sind frei und froh,
Und die Passagiere mit Kindern und Fraun
Im Dämmerlicht schon das Ufer schaun,
Und plaudernd an John Maynard heran
Tritt alles: "Wie weit noch, Steuermann?"
Der schaut nach vorn und schaut in die Rund':
"Noch dreißig Minuten ... Halbe Stund".

Alle Herzen sind froh, alle Herzen sind frei -
Da klingt's aus dem Schiffsraum her wie Schrei,
"Feuer!" war es, was da klang,
Ein Qualm aus Kajüt' und Luke drang,
Ein Qualm, dann Flammen lichterloh,
Und noch zwanzig Minuten bis Buffalo.

Und die Passagiere, buntgemengt,
Am Bugspriet stehn sie zusammengedrängt,
Am Bugspriet vorn ist noch Luft und Licht,
Am Steuer aber lagert sich's dicht,
Und ein Jammern wird laut: "Wo sind wir? wo?"
Und noch fünfzehn Minuten bis Buffalo.

Der Zugwind wächst, doch die Qualmwolke steht,
Der Kapitän nach dem Steuer späht,
Er sieht nicht mehr seinen Steuermann,
Aber durchs Sprachrohr fragt er an:
"Noch da John Maynard?"
"Ja, Herr. ich bin."
"Auf den Strand! In die Brandung!"
"Ich halte drauf hin."
Und das Schiffsvolk jubelt: "Halt aus! Hallo!"
Und noch zehn Minuten bis Buffalo.

"Noch da, John Maynard?" Und Antwort schallt's
Mit ersterbender Stimme: "Ja, Herr, ich halt's!"
Und in die Brandung, was Klippe, was Stein,
Jagt er die "Schwalbe" mitten hinein.
Soll Rettung kommen, so kommt sie nur so.
Rettung: der Strand von Buffalo.

Das Schiff geborsten. Das Feuer verschwelt.
Gerettet alle. Nur einer fehlt!

Alle Glocken gehn; ihre Töne schwell'n
Himmelan aus Kirchen und Kapell'n,
Ein Klingen und Läuten, sonst schweigt die Stadt,
Ein Dienst nur, den sie heute hat:
Zehntausend folgen oder mehr,
Und kein Aug' im Zuge, das tränenleer.

Sie lassen den Sarg in Blumen hinab,
Mit Blumen schließen sie das Grab,
Und mit goldener Schrift in den Marmorstein
Schreibt die Stadt ihren Dankspruch ein:
"Hier ruht John Maynard! In Qualm und Brand
Hielt er das Steuer fest in der Hand,
Er hat uns gerettet, er trägt die Kron',
Er starb für uns, unsre Liebe sein Lohn.
John Maynard.”
Theodor Fontane
tags: poetry
“Gaben, wer hätte sie nicht? Talente - Spielzeug für Kinder,
Erst der Ernst macht den Mann, erst der Fleiß das Genie.”
Theodor Fontane
“... von 'ne unglückliche Liebe kann sich einer noch wieder erholen un ganz gut 'rausmausern, aber von's unglückliche Leben nicht.”
Theodor Fontane
“Wenig Bildung macht Einbildung!”
Theodor Fontane, Stine
“Neueste Väterweisheit

Zieh nun also in die Welt,
Tue beharrlich, was dir gefällt,
Werde keiner Gefühle Beute,
Meide sorglich arme Leute,
Werde kein gelehrter Klauber,
Wissenschaft ist fauler Zauber,
Sei für Rothschild statt für Ranke,
Nimm den Main und laß die Panke,
Nimm den Butt und laß die Flunder,
Geld ist Glück, und Kunst ist Plunder,
Vorwärts auf der schlechtsten Kragge,
Wenn nur unter großer Flagge.
Pred'ge Tugend, pred'ge Sitte,
Millionär ist dann das dritte,
Quäl dich nicht mit »wohlerzogen«.
Vorwärts mit den Ellenbogen,
Und zeig jedem jeden Falles:
»Du bist nichts, und ich bin alles.«”
Theodor Fontane
“Ah, how lucky are the lieutenants, the six-foot Junkers, and all the rest of the Don Juan clan!... The bookworm, be he ever so decent and clever, is really only pleasing to himself and a small handful of others. The world passes him by and beckons to life and beauty ... to gay and handsome creatures to whom the hearts of their fellow men continue to turn.”
Theodore Fontane
“Alles, was uns Freude machen soll, ist an Zeit und Umstände gebunden, und was uns heute noch beglückt, ist morgen wertlos.”
Theodor Fontane, Effi Briest. Textausgabe mit Kommentar und Materialien: [Reclam XL – Text und Kontext] – Fontane, Theodor
“Aber man lebt doch nicht bloß in einer Welt, um schwach und zärtlich zu sein und alles mit Nachsicht zu behandeln, was gegen Gesetz und Gebot ist und was die Menschen verurteilen und, vorläufig wenigstens, auch noch - mit Recht verurteilen. (S.234)”
Theodor Fontane, Effi Briest
“Aber er hatte lange genug gelebt, um zu wissen, dass alle Zeichen trügen und dass wir in unsrer Eifersucht, trotz ihrer hundert Augen, oft noch mehr in die Irre gehen, als in der Blindheit unsres Vertrauens.”
Theodor Fontane, Effi Briest. Textausgabe mit Kommentar und Materialien: [Reclam XL – Text und Kontext] – Fontane, Theodor
“Man ist nicht bloß ein einzelner Mensch, man gehört einem Ganzen an, und auf das Ganze haben wir beständig Rücksicht zu nehmen, wir sind durchaus abhängig von ihm. (S.199)”
Theodor Fontane, Effi Briest
“Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben.”
Theodor Fontane, Der Stechlin
“[...] das protestantische Wort ist nicht an Örtlichkeit gebunden, oder von einem gemalten Sternenhimmel abhängig.”
Theodor Fontane, Meine Kinderjahre. Autobiographischer Roman.
“Der Gast

Das Kind ist krank zum Sterben,
Die Lampe giebt trägen Schein,
Die Mutter spricht: mir ist es
Als wären wir nicht allein.

Der Vater sucht zu lächeln,
Doch im Herzen pocht's ihm bang,
Stiller wird's und stiller, -
Die Nacht ist gar zu lang.

Nun scheint der Tag ins Fenster,
Die Vögel singen so klar;
Die Beiden wußten lange,
Wer der Gast gewesen war.”
Theodor Fontane
“Und dann sehe ich doch auch gleich, dass Sie anders sind als andere, dafür haben wir Frauen ein scharfes Auge.”
Theodor Fontane, Effi Briest
“variety is the spice of life, a truth which, of course, every happy marriage seems to contradict.”
Theodor Fontane, Effi Briest
“Anstaunen ist auch eine Kunst. Es gehört etwas dazu, Großes als groß zu begreifen.”
Theodor Fontane
“Although she’s so bright and vivacious, almost passionate, maybe even because of this, she’s not someone for whom love is the important thing, or at least not what we would term love. She talks about it of course, dwells on it even, in a tone of conviction up to a point, but only because she has read somewhere that love is the highest thing, the most beautiful, most splendid thing.”
Theodor Fontane, Effi Briest
“For they’re ’uman too, even if they are Chinese, so I suppose it’s just the same for them as it is for us.”
Theodor Fontane, Effi Briest
“»O du Gott im Himmel, vergib mir, was ich getan; ich war ein Kind ... Aber nein, nein, ich war kein Kind, ich war alt genug, um zu wissen, was ich tat. Ich hab es auch gewußt, und ich will meine Schuld nicht kleiner machen, ... aber das ist zuviel. Denn das hier, mit dem Kinde, das bist nicht du, Gott, der mich strafen will, das ist er, bloß er! Ich habe geglaubt, daß er ein edles Herz habe, und habe mich immer klein neben ihm gefühlt; aber jetzt weiß ich, daß er es ist, er ist klein. Und weil er klein ist, ist er grausam. Alles, was klein ist, ist grausam. Das hat er dem Kinde beigebracht, ein Schulmeister war er immer, Crampas hat ihn so genannt, spöttisch damals, aber er hat recht gehabt. '0 gewiß, wenn ich darf.' Du brauchst nicht zu dürfen; ich will euch nicht mehr, ich hasse euch, auch mein eigen Kind. Was zuviel ist, ist zuviel. Ein Streber war er, weiter nichts. – Ehre, Ehre, Ehre ... und dann hat er den armen Kerl totgeschossen, den ich nicht einmal liebte und den ich vergessen hatte, weil ich ihn nicht liebte. Dummheit war alles, und nun Blut und Mord. Und ich schuld. Und nun schickt er mir das Kind, weil er einer Ministerin nichts abschlagen kann, und ehe er das Kind schickt, richtet er's ab wie einen Papagei und bringt ihm die Phrase bei 'wenn ich darf'. Mich ekelt, was ich getan; aber was mich noch mehr ekelt, das ist eure Tugend. Weg mit euch. Ich muß leben, aber ewig wird es ja wohl nicht dauern.«”
Theodor Fontane, Effi Briest
“Gideon ist besser als Botho.”
Theodor Fontane, Irrungen, Wirrungen
“Nothing holds out these days, and next thing you know we’ll be counting those who are famous by days.”
Theodor Fontane, The Stechlin
“Ich war immer eine schwache Christin; aber ob wir doch vielleicht von da oben stammen und, wenn es hier vorbei ist, in unsere himmlische Heimat zurückkehren, zu den Sternen oben oder noch drüber hinaus! Ich weiß es nicht, ich will es auch nicht wissen, ich habe nur die Sehnsucht.”
Theodor Fontane, Effi Briest
“Geizhälse sind die Plage ihrer Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben.”
Theodor Fontane
“Mich ekelt, was ich getan; aber was mich noch mehr ekelt, das ist eure Tugend.”
Theodor Fontane, Effi Briest
“people are happy they should not try to become any happier.”
Theodor Fontane, Irretrievable
“Warum sollte ich ihn nicht lieben? [...] Ich liebe alle, die´s gut mit mir meinen und gütig gegen mich sind und mich verwöhnen.”
Theodor Fontane, Effi Briest
tags: liebe

« previous 1 3
All Quotes | Add A Quote
Unterm Birnbaum Unterm Birnbaum
1,230 ratings
The Stechlin The Stechlin
771 ratings
Cécile Cécile
274 ratings
Grete Minde: nach einer altmärkischen Chronik Grete Minde
259 ratings