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“Was wäre aus mir geworden, hätte ich in dieser oder jener Situation eine andere Abzweigung genommen?”
― Angst
― Angst
“Ich begann eine große Schelte gegen mein Gehirn, das einen Gedanken von solcher Abwegigkeit produziert hatte. Ich beruhigte mich damit, dass es gar keine Grundlage gibt, bodenloses Denken also.”
― Angst
― Angst
“Was ist also meine Geschichte? Vielleicht hat mein Vater ja doch in einem seiner cholerischen Anfälle einen Revolver gegen meinen Kopf gehalten und gedroht abzudrücken. Seitdem Saif mir das enthüllt hat, erzählte ich meine Geschichte als vorläufige Geschichte. Es sind noch Entdeckungen möglich, so wie sich das Bild von Julius Cäsar im Laufe der Forschungen auch immer wieder ändert.”
― Angst
― Angst
“Wenn man Dinge vergessen kann, die das Bild von einem stark verändern würden, welche wahren Sätze kann man dann noch über sich sagen?”
― Angst
― Angst
“Nicht-Sein ist allerdings auch ein Sein, deshalb ist das bewusste Nicht-Kindesmissbrauchersein auch ein Kindesmissbrauchersein. So verstehe ich Logik. Und so habe ich es erlebt. Beim Vergewissern, was ich nicht bin, tauchten in meinem Kopf überfallartig Bilder auf, die da nie waren. Ich sah das, was ich nicht mit meinen Kindern tat, nie getan hatte, nie tun würde. Ich ergänze mein Bewusstsein um die Negation, ungewollt. Mein Kopf wurde zur Hölle, ich war nicht mehr ich, sondern minus-ich, mein iegenes Gegenteil.”
― Angst
― Angst
“Es kann aber auch sein, dass sie als Kind zu viel Unglück erlebt hat, ausgebombt, den Vater im Krieg verloren, dass sie weiteres Unglück nicht mehr ertragen kann und die Welt deshalb so sieht, als gebe es kein Unglück, egal, wie die Welt gerade ist.”
― Angst
― Angst
“Revolutions arise from obstinacy. People are dissatisfied with what they are told and they develop new ideas.”
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