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zumindest dieser ausschnitt liest sich wie eine knausgård-parodie … oder eher knausgård-wannabe?
Halber wrote: "zumindest dieser ausschnitt liest sich wie eine knausgård-parodie … oder eher knausgård-wannabe?"
Ich habe noch nichts von Knausgård gelesen, darum kann ich dazu nichts sagen. Aber die naheliegende Assoziation für mich ist Leif Randt (und um die Verweiskette fortzusetzen: Christian Kracht und dann auch etwas Bret Easton Ellis, weil Gewalt... ein bisschen jedenfalls).
Millennial-Internet-Popliteratur. Bis jetzt ziemlich langweilig. Kein Plot, aber auch nichts, was ein Gegengewicht bilden könnte. Der Protagonist springt in Gedanken ziemlich nervig hin und her und ist auch sonst nicht wirklich interessant. In der Vagheit/Ambiguität von Symbolen erinnert es mich auch an Jenny Offill.
zwei gedanken und ein blick aus dem fenster dauert also ca. 2 minuten. ich hoffe sehr, dass man später im buch auch erfährt, wie lange es dauert die zwei gläser wasser zu trinken. man will ja nichts versäumen an wesentlichen informationen!
David wrote: "zwei gedanken und ein blick aus dem fenster dauert also ca. 2 minuten. ich hoffe sehr, dass man später im buch auch erfährt, wie lange es dauert die zwei gläser wasser zu trinken. man will ja nicht..."
Ramirer, mein Bester, trotz der Gefahr eines Spoilers gebe ich dir mal einen Auszug von der darauffolgenden Seite (wir erfahren leider immer noch nicht, wie lange das Trinken des Wassers dauert).
„Zwei Tage später war es Samstag. Arnold lag auf dem Boden und stellte sich eine Leiche auf einer Matratze mit Memory-Schaum vor. Er entsperrte sein iPhone. Es war 12.12 Uhr. Arnold dachte: 12.12 Uhr. Ist das Zufall? Oder sehe ich so oft diese Uhrzeit, weil ich so oft auf die Uhr schaue? Intensiviere ich die Wahrscheinlichkeit dieses Phänomens? Erzwinge ich durch Wiederholung Mystik? Erhöhe ich die Erfahrung des Sinnvollen, wenn ich nur häufig genug das Gleiche tue? “
Ich bleibe aber dran und update dich, falls wir herausfinden, wie lange das Trinken dauert. Es bleibt weiterhin spannend!
Danny wrote: "Ramirer, mein Bester, trotz der Gefahr..."
es ist unfassbar ergiebig, so eine innere erbsenzählerei endlich einmal literarisch festzuhalten und dadurch quasi auf die weltbühne zu erheben! tatsächlich fällt mir auf, dass ich oft um 12:34 auf die uhr auf meinem handy sehe. trotzdem empfinde ich keine emotionale bindung zu diesem arnold. ich bin wohl innerlich ganz erloschen.
- bin aber schon neugierig auf weitere details!
und: ruhig spoilern. dieses buch steht jetzt schon sowas von nicht auf meiner leseliste!
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Halber
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Jul 23, 2026 07:49AM
zumindest dieser ausschnitt liest sich wie eine knausgård-parodie … oder eher knausgård-wannabe?
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Halber wrote: "zumindest dieser ausschnitt liest sich wie eine knausgård-parodie … oder eher knausgård-wannabe?"Ich habe noch nichts von Knausgård gelesen, darum kann ich dazu nichts sagen. Aber die naheliegende Assoziation für mich ist Leif Randt (und um die Verweiskette fortzusetzen: Christian Kracht und dann auch etwas Bret Easton Ellis, weil Gewalt... ein bisschen jedenfalls).
Millennial-Internet-Popliteratur. Bis jetzt ziemlich langweilig. Kein Plot, aber auch nichts, was ein Gegengewicht bilden könnte. Der Protagonist springt in Gedanken ziemlich nervig hin und her und ist auch sonst nicht wirklich interessant. In der Vagheit/Ambiguität von Symbolen erinnert es mich auch an Jenny Offill.
zwei gedanken und ein blick aus dem fenster dauert also ca. 2 minuten. ich hoffe sehr, dass man später im buch auch erfährt, wie lange es dauert die zwei gläser wasser zu trinken. man will ja nichts versäumen an wesentlichen informationen!
David wrote: "zwei gedanken und ein blick aus dem fenster dauert also ca. 2 minuten. ich hoffe sehr, dass man später im buch auch erfährt, wie lange es dauert die zwei gläser wasser zu trinken. man will ja nicht..."Ramirer, mein Bester, trotz der Gefahr eines Spoilers gebe ich dir mal einen Auszug von der darauffolgenden Seite (wir erfahren leider immer noch nicht, wie lange das Trinken des Wassers dauert).
„Zwei Tage später war es Samstag. Arnold lag auf dem Boden und stellte sich eine Leiche auf einer Matratze mit Memory-Schaum vor. Er entsperrte sein iPhone. Es war 12.12 Uhr. Arnold dachte: 12.12 Uhr. Ist das Zufall? Oder sehe ich so oft diese Uhrzeit, weil ich so oft auf die Uhr schaue? Intensiviere ich die Wahrscheinlichkeit dieses Phänomens? Erzwinge ich durch Wiederholung Mystik? Erhöhe ich die Erfahrung des Sinnvollen, wenn ich nur häufig genug das Gleiche tue? “
Ich bleibe aber dran und update dich, falls wir herausfinden, wie lange das Trinken dauert. Es bleibt weiterhin spannend!
Danny wrote: "Ramirer, mein Bester, trotz der Gefahr..."es ist unfassbar ergiebig, so eine innere erbsenzählerei endlich einmal literarisch festzuhalten und dadurch quasi auf die weltbühne zu erheben! tatsächlich fällt mir auf, dass ich oft um 12:34 auf die uhr auf meinem handy sehe. trotzdem empfinde ich keine emotionale bindung zu diesem arnold. ich bin wohl innerlich ganz erloschen.
- bin aber schon neugierig auf weitere details!
und: ruhig spoilern. dieses buch steht jetzt schon sowas von nicht auf meiner leseliste!
