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Verbrechen und Strafe
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Apr 15, 2022 07:30AM
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Direkt vorweg: ich bin mega glücklich darüber, dass wir die Lektüre vorgezogen haben. Neben der Arbeit hätte ich es unmöglich geschafft, das Buch zu lesen. Ich habe mich den ganzen Tag über mit dem Abschnitt sehr gequält, und letztendlich sogar gerade Kopfschmerzen bekommen. Ich hoffe sehr, dass euch das Buch leichter fällt.
Den Schreibstil von Dostojewski empfinde ich trotz einigermaßen aktueller Übersetzung als sehr anstrengend. Das ist mein Hauptkritikpunkt. In der Kurzgeschichten- und Novellensammlung ist mir das in dem Ausmaß nicht aufgefallen, was aber mit Sicherheit daran liegt, dass die Geschichten entweder kurz, oder in Briefform waren. Thomas Mann bezeichnete das Buch als den größten Kriminalroman aller Zeiten, vielleicht war er das auch, wenn man die damalige Sprache gewöhnt war. Sicherlich ist das Buch ein Klassiker, aber zahlreiche Bücher beweisen, dass es auch Geschichten aus dieser Zeit gibt, die deutlich lesbarer und leichter zu verstehen sind.
Was mir auch aufgefallen ist, ist die wenig glaubhafte Szene zu Beginn des Buches, als Raskolnikov auch noch seine Uhr verpfändet. Er will angeblich an den Geräuschen hören, welche Schublade aufgeschlossen wird, in welcher Tasche die Alte die Schlüssel trägt, ob der Schlüssel einen Zackenbart hat, etc. Naja. 😏 Vielleicht soll das auch auf den Wahn Raskolnikows hindeuten - ich weiß es nicht.
Als Raskolnikov dann in der Kneipe auf Marmeladow trifft, musste ich mich richtig durcharbeiten. Hier bin ich nicht nur auf den anstrengenden Stil Dostojewskis getroffen, sondern auch auf den zusätzlichen schwülstigen/beduselten Sprachstils des Beamten. Ich fand das leider grauenvoll zu lesen. 🙈
Ab dem Beginn der Mordszene ließ sich das Ganze etwas leichter lesen, was aber nicht am besseren Stil lag, sondern daran, dass endlich mal etwas spannendes passiert ist. 😉 Dass Raskolnikov dann nach den Morden "durch Zufall" trotz der Menschen in dem Haus so ungeschoren davon gekommen ist, kann ich nicht so ganz glauben. Sorry, aber das ist ebenso unglaubwürdig wie die oben geschilderte Szene. 🧐
Ich bin sehr gespannt, was Ihr berichtet, und hoffe, dass mir der nächste Abschnitt besser gefällt.
Den Schreibstil von Dostojewski empfinde ich trotz einigermaßen aktueller Übersetzung als sehr anstrengend. Das ist mein Hauptkritikpunkt. In der Kurzgeschichten- und Novellensammlung ist mir das in dem Ausmaß nicht aufgefallen, was aber mit Sicherheit daran liegt, dass die Geschichten entweder kurz, oder in Briefform waren. Thomas Mann bezeichnete das Buch als den größten Kriminalroman aller Zeiten, vielleicht war er das auch, wenn man die damalige Sprache gewöhnt war. Sicherlich ist das Buch ein Klassiker, aber zahlreiche Bücher beweisen, dass es auch Geschichten aus dieser Zeit gibt, die deutlich lesbarer und leichter zu verstehen sind.
Was mir auch aufgefallen ist, ist die wenig glaubhafte Szene zu Beginn des Buches, als Raskolnikov auch noch seine Uhr verpfändet. Er will angeblich an den Geräuschen hören, welche Schublade aufgeschlossen wird, in welcher Tasche die Alte die Schlüssel trägt, ob der Schlüssel einen Zackenbart hat, etc. Naja. 😏 Vielleicht soll das auch auf den Wahn Raskolnikows hindeuten - ich weiß es nicht.
Als Raskolnikov dann in der Kneipe auf Marmeladow trifft, musste ich mich richtig durcharbeiten. Hier bin ich nicht nur auf den anstrengenden Stil Dostojewskis getroffen, sondern auch auf den zusätzlichen schwülstigen/beduselten Sprachstils des Beamten. Ich fand das leider grauenvoll zu lesen. 🙈
Ab dem Beginn der Mordszene ließ sich das Ganze etwas leichter lesen, was aber nicht am besseren Stil lag, sondern daran, dass endlich mal etwas spannendes passiert ist. 😉 Dass Raskolnikov dann nach den Morden "durch Zufall" trotz der Menschen in dem Haus so ungeschoren davon gekommen ist, kann ich nicht so ganz glauben. Sorry, aber das ist ebenso unglaubwürdig wie die oben geschilderte Szene. 🧐
Ich bin sehr gespannt, was Ihr berichtet, und hoffe, dass mir der nächste Abschnitt besser gefällt.
Huhu, ich wollte wenigstens mal ein Lebenszeichen von mir geben. Ich habe heute begonnen und der Schreibstil gefällt mir auf den ersten Seiten schon mal sehr. Ich bin wirklich auf die Geschichte gespannt und hoffe, dass ich die nächste Woche mehr zum Lesen komme (auch wenn am Wochenende die Jugendweihe meines Sohnes ansteht) - letzte Woche waren es nicht mal 5 Seiten. :-(
Hallöchen, ich habe den ersten Abschnitt auch beendet.Ich muss gestehen, dass ich meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil habe und daher die Handlung stellenweise zu schwer verfolgen kann. Bei den Charakteren komme bisher leider auch recht schnell durcheinander. Hoppla. 😅
Bisher komme ich recht schleppend voran, ich habe mir vorgenommen ein Kapitel am Tag zu lesen, hat auch ganz gut geklappt, aber ich merke, dass ich keine 5 Kapitel am Stück in dieser Geschichte packe 🙈
Ab dem Zeitpunkt wo die Story in Schwung kam, ließ es sich für mich aber auf jeden Fall besser lesen.
Den Traum mit dem Pferd, den Raskolnikow hatte, hat mich total fertig gemacht. Ich musste mehrmals schlucken und erstmal durchatmen.
Und ich stimme dir zu Dani, die Szene mit dem Mord ist auch mir verdächtig reibungslos vorgekommen. Mal sehen was der nächste Abschnitt mit sich bringt.☺️
Liebe Grüße 💕
Hi 😊,Wollte mich auch mal melden, ich komme aus zeitlichen Gründen leider nicht so schnell voran, bin erst auf Seite 44. Mit der Übersetzung komme ich sehr gut zurecht, aber ich schließe mi h dem an, dass sich das Buch nicht schnell weg liest. Die Szene mit Marmeladow fand ich auch anstrengend bzw. seiner „Rede“ zu folgen.
Die Stelle, in der Marmeladow nach Hause geht fand ich so schrecklich, als die Kinder den Streit mit ansehen mussten und die Armut in der sie leben.
Bin sehr gespannt wie es weitergeht und wie es zum Mord kommt.
Den Schreibstil finde ich auch etwas schwierig und langatmig.Ich habe den Eindruck, dass Raskalnikow an Depression erkrankt ist. Er ändert von jetzt auf gleich seine Meinung, sieht in nichts einem Sinn und es scheint ihm alles egal zu sein.
Der Traum, in dem das Pferd gequält wurde, hat mich schon gut mitgenommen.
Hi,den Traum fand ich auch schwer zu ertragen - natürlich wütet ein Sturm in Raskolnikow, er plant schließlich einen Mord, aber musste das wirklich in solch einer Intensität sein? Dagegen war es schon fast ein leichtes über die Morde zu lesen.
Ich habe auch das Gefühl, dass mit Raskolnikow etwas nicht stimmt, mal abgesehen davon, dass er ein Mörder ist...Ich kann ihn als Charakter noch gar nicht richtig greifen und bin gespannt, was uns noch erwarten wird.
Ich komme auch recht schleppend voran, stecke zwar mittlerweile im 2.Abschnitt aber ich muss mir auch immer wieder ein Ziel setzen.
Hi ihr lieben,Habe das Buch momentan pausiert, hatte die letzten Wochen so eine Leseflaute leider, habe letzte Woche wieder angefangen zu lesen, aber momentan ist nicht der richtige Zeitpunkt für dieses Buch. Werde es aber in den nächsten Monaten wieder versuchen, möchte es ungern abbrechen. Wie sieht es bei euch aus? Liest noch jemand?
LG Ana
Hallo ihr, ich habe auch seit Längerem nicht mehr in dem Buch geblättert. Die Story an sich ist ok, aber ich pack den Schreibstil einfach nicht. Mir fehlt die Motivation. Leider :( Man sagt über dieses Buch ja, es sei kein Klassiker für Anfänger, und inzwischen stimme ich dem zu. Vielleicht greife ich auf die Geschichte nochmal zurück irgendwann.
Liebste Grüße Anna-Lena

