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Shogun
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August-Leserunden > 07.08. Shogun - James Clavell

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message 1: by Perax, Librarian, Leserunden (new) - added it

Perax | 1589 comments Mod
Shogun von James Clavell
Start am 07.08.2026
Wunsch von: Perax
Mitleserin: Nadjab


Weitere Mitlesende sind herzlich willkommen.


message 2: by Perax, Librarian, Leserunden (new) - added it

Perax | 1589 comments Mod
Huhu, wie wollen wir denn die Leserunde gestalten?
Wir sind ja bisher nur zu zweit, möchtest du in Abschnitten lesen oder melden wir uns einfach regelmäßig mit Seiten- oder Prozentangabe? Ich bin für beides offen.
Wir können auch den Newsletter noch abwarten und schauen, ob wir dadurch noch Mitleser bekommen.


Nadjab | 2068 comments Abschnitte wären besser.


message 4: by Verena (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments Ich glaube ich werde mich euch anschliessen, mich schreckt nur die Länge des Buches etwas ab. Mein Mutter hat all die Bücher von James Clavell verschlungen und vor Jahren habe ich Tai Pan gelesen und es hat mir sehr gut gefallen.

Ich finde Abschnitte auch besser. Bei 1280 Seiten müssten es um die 12 sein.
Leider habe ich auf Deutsch nur ein ebook hier. Ich könnte aber im englischen Taschenbuch nachsehen, wenn ihr auch kein physisches Buch habt.


message 5: by Verena (last edited Jul 28, 2026 06:12PM) (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments Ich habe versucht anhand des deutschen ebooks das Buch in 12 Abschnitte zu teilen. Das Buch besteht aus 6 Büchern und ich habe versucht die Abschnitt so zu legen, dass ein Abschnittsende mit einem Buchende zusammen fällt. Nur bei Buch 5 und 6 ist mir das nicht gelungen. Schaut bitte mal, falls ihr die Print-Ausgabe habt, ob das so paßt.

1. Abschnitt: Prolog - 1. Buch, Kap. 1 - 4
2. Abschnitt: 1. Buch, Kap. 5 - 9 (Ende 1. Buch)
3. Abschnitt: 2. Buch, Kap. 10 - 16
4. Abschnitt: 2. Buch, Kap. 17 - 23
5. Abschnitt: 2. Buch, Kap. 24 - 29 (Ende 2. Buch)
6. Abschnitt: 3. Buch, Kap. 30 - 33
7. Abschnitt: 3. Buch, Kap. 34 - 38
8. Abschnitt: 3. Buch, Kap. 39 - 42
9. Abschnitt: 3. Buch, Kap. 43 - 46 (Ende 3. Buch)
10. Abschnitt: 4. Buch, Kap. 47 - 51 (Ende 4. Buch)
11. Abschnitt: 5. Buch, Kap. 52 - 57
12. Abschnitt: 5. Buch, Kap. 58/59 - 6. Buch bis Ende


message 6: by Perax, Librarian, Leserunden (new) - added it

Perax | 1589 comments Mod
Das ist ja schön, dass du dich uns anschließt. Ich gucke morgen gerne mal in meine Ausgabe und schaue, ob die Abschnitte in der Printversion auch passen.


Nadjab | 2068 comments Ich habe keine Printausgabe, denke aber es passt mit den Leseabschnitten.


message 8: by Perax, Librarian, Leserunden (new) - added it

Perax | 1589 comments Mod
Bei mir war die letzten Tage irgendwie viel los, daher konnte ich erst heute in Ruhe in meine Ausgabe schauen. Aber die Abschnitte passen super.

Habt ihr die Serie zu Shogun gesehen? Die kam 2024 raus. Falls nicht, kann ich sie euch sehr empfehlen. (Aber mal sehen, ob das nach dem Buch immer noch der Fall ist ;))


message 9: by Verena (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments Ich habe bis jetzt den Prolog und Kapitel 1 gelesen und habe mich dann gefragt in welcher Zeit das alles spielt. Chat GPT hat mich aufgeklärt und ich wollte die Informationen mit euch teilen.

"Das ist historisch eine äußerst spannende Zeit in Japan:

Japan befindet sich am Ende einer langen Phase von Bürgerkriegen, der sogenannten Sengoku-Zeit.
- Tokugawa Ieyasu ist die historische Vorlage für Toranaga.
- William Adams ist die Vorlage für John Blackthorne.
- Die Handlung beginnt, als Blackthorne mit seinem Schiff an der japanischen Küste strandet – im Frühjahr 1600.
- Wenige Monate später, am 21. Oktober 1600, findet die Schlacht von Sekigahara statt. Sie ist entscheidend für Ieyasus Aufstieg und damit für die Entstehung des Tokugawa-Shogunats.
1603 wird Ieyasu schließlich Shōgun.

Das Interessante ist: Clavell erzählt zwar eine fiktionalisierte Geschichte, aber die politischen Ereignisse und viele Figuren sind sehr eng an die tatsächliche japanische Geschichte angelehnt.
-----
🇯🇵 Wer regiert Japan im Jahr 1600?
Das ist gerade das große Problem: Es gibt keinen Shōgun, der Japan tatsächlich kontrolliert.

Der frühere Herrscher, der sogenannte Taikō, hat zwar kurz vor Beginn der Handlung die Macht abgegeben, aber er hat einen sehr jungen Sohn hinterlassen. Dieser Sohn ist der rechtmäßige Erbe.

Da der Erbe noch ein Kind ist, wurde ein Regentschaftsrat aus fünf mächtigen Fürsten eingesetzt. Diese fünf Männer sollen gemeinsam für den jungen Erben regieren.

Und genau hier liegt die politische Sprengkraft:

Formal:
→ Der junge Erbe steht an der Spitze.

Tatsächlich:
→ Die fünf mächtigsten Daimyō kämpfen darum, wer Japan kontrollieren wird.

Und einer dieser fünf ist Toranaga.
-----
🏯 Was ist ein Daimyō?

Ein Daimyō ist vereinfacht gesagt ein mächtiger Territorialherr.
Du kannst dir Japan zu dieser Zeit ungefähr so vorstellen:

Japan = ein Land, das aus vielen großen Herrschaftsgebieten besteht
↓
jedes Gebiet wird von einem Daimyō kontrolliert
↓
jeder Daimyō hat eigene Burgen, Samurai, Einnahmen und Soldaten

Ein Daimyō ist also viel mehr als ein einfacher Adliger. Er verfügt über eine eigene militärische Macht.

Und das ist wichtig für Shōgun: Die Daimyō sind zwar dem Kaiser bzw. der zentralen Herrschaft formal untergeordnet, aber ein sehr mächtiger Daimyō kann praktisch enorm unabhängig agieren.

---
👑 Und was ist ein Taikō?

Taikō ist kein persönlicher Name, sondern ein Titel.
In Shōgun bezeichnet er den ehemaligen Herrscher, der Japan nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs weitgehend unter seine Kontrolle gebracht hat.
Er hat sich kurz vor seinem Tod aus der aktiven Herrschaft zurückgezogen.

Das Entscheidende:

Er ist gestorben – aber sein politisches System ist noch nicht stabil.

Er hat einen kleinen Sohn als Erben hinterlassen. Und deshalb versuchen die mächtigen Männer Japans jetzt, die Situation zu ihren Gunsten zu nutzen.


message 10: by Perax, Librarian, Leserunden (last edited Aug 15, 2026 04:02AM) (new) - added it

Perax | 1589 comments Mod
Dankeschön, Verena.

Ich bin jetzt mit dem ersten Abschnitt durch, aber das Infodumping in den letzten beiden Kapiteln war mir ehrlicherweise ein bisschen too much. Das habe ich nur überflogen. Dank der TV-Serie kenne ich aber auch viele Begriffe und die historischen Hintergründe und brauche da nur wenige Erklärungen. Generell komme ich aber irgendwie nur im Schneckentempo 🐌 voran. Wie geht's euch mit dem Buch?


message 11: by Verena (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments Ich habe gestern Abend vorm Schlafengehen Kapitel 3 angefangen. Konnte es aber nicht beenden. Diese ganzen Namen und Zusammenhänge auf einmal waren zu viel für meine Müdigkeit. Ich tue mich auch etwas schwer mit dem Infodumping und scheinbar geht das in Kapitel 4 so weiter...
Im Moment hält sich meine Lust zum Buch zu greifen in Grenzen. Ich hoffe das wird besser.

Ich kenne die TV-Serie leider nicht. Vielleicht sollte ich sie mir langsam nebenbei ansehen...


Nadjab | 2068 comments Ich habe leider noch nicht angefangen und hoffe nächste Woche Zeit dazu zu finden aber ihr macht mir gerade nicht wirklich Mut für das Buch 😅


message 13: by Verena (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments @Nadjab, trau dich ruhig. Ich bin jetzt schon besser reingekommen.
Diese ganzen politischen Hintergründe sind recht kompliziert, aber ich glaube ich habe es jetzt einigermaßen - mit Hilfe von Chat GPT - verstanden.

Abschnitt 1

(view spoiler)


Nadjab | 2068 comments 1. Abschnitt: Prolog - 1. Buch, Kap. 1 - 4

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Nadjab | 2068 comments @Verena: Ja, es war nach dem 1. Abschnitt besser, aber hab wohl zu lange Pause gemacht, als ich gerade reinlesen wollte. Das wird wohl etwas eher für eine ruhige Minute.

Wie weit seid ihr denn?


message 16: by Perax, Librarian, Leserunden (new) - added it

Perax | 1589 comments Mod
@Nadjab: Ich hänge im 2. Abschnitt noch ein bisschen fest. Das Buch ist echt nichts für zwischendurch und ich drücke mich immer ein bisschen weiterzulesen, weil es so schleppend zu lesen ist 🙈 Das letzte Kapitel fand ich auch irgendwie total merkwürdig. Die seltsamen sexuellen Vorlieben des Daimyos hätte sich der Autor sparen können.

Ich werde länger brauchen für das Buch, hoffe das ist okay für euch.


message 17: by Verena (last edited Sep 03, 2026 10:29AM) (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments Ich bin jetzt bis Kapitel 18 gekommen. So langsam wird es mit dem Verständnis besser, aber die ganzen politischen Intrigen sind schon recht kompliziert und ich bin mir nicht sicher, ob ich alles richtig verstehe.

Abschnitt 2
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message 18: by Perax, Librarian, Leserunden (last edited Aug 29, 2026 01:29PM) (new) - added it

Perax | 1589 comments Mod
@Verena:
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message 19: by Verena (last edited Aug 29, 2026 01:31PM) (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments @Perax, danke für die Info, das hilft!


message 20: by Perax, Librarian, Leserunden (new) - added it

Perax | 1589 comments Mod
Hier gibt es noch eine Übersicht der wichtigsten Figuren rund um die Regenten: https://www.fxnetworks.com/shogun-cha...

Da fehlen aber halt die Priester 🙈


message 21: by Perax, Librarian, Leserunden (new) - added it

Perax | 1589 comments Mod
Abschnitt 2:

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message 22: by Verena (last edited Sep 03, 2026 10:25AM) (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments @Perax, vielen Dank für den Link mit den Personen. Das hilft!

So langsam wird die Geschichte richtig spannend.

Abschitt 4
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Nadjab | 2068 comments 2. Abschnitt: 1. Buch, Kap. 5 - 9 (Ende 1. Buch)

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Ich bin auf jeden Fall gespannt, wohin die Reise geht.


message 24: by Verena (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments Gerade habe ich gesehen, dass ich mit den Abschnitten durcheinander gekommen bin....

In meinem Kommentar von Abschnitt 2 war schon ein Teil von Abschnitt 3 mit drin und mein Kommentar zu Abschnitt 3 war eigentlich schon Abschnitt 3....

Ich habe das jetzt korrigiert.

Hier noch was ich zu Abschnitt 3 hatte:

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message 25: by Verena (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments Abschnitt 5

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Nadjab | 2068 comments @Verena: oh man bist du schnell. Kann es sein dass du Abschnitt 4 vergessen hast?


message 27: by Verena (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments Ich glaube jetzt ist alles richtig. In Abschnitt 2 hatte ich aus Versehen Komentare zu Abschnitt 2 und 3 eingetragen. Die Kommentare zum Abschnitt 3 habe ich dort rausgenommen und nochmals extra erwähnt (post 24).
In Post 22 sind meine Kommentare zu Abschnitt 4 und in Post 25 zu Abschnitt 5.

Ich lese eigentlich nur Abends vorm Schlafengehen, muss aber gestehen, dass es manchmal mehr als ein Kapitel sind, weil ich einfach wissen will, wie es weiter geht...

Ich finde es ist manchmal schon recht spannend, aber langsam erzählt... Laßt euch von mir nicht hetzen.

Vielleicht werde ich gleich etwas langsamer voran kommen. Ich überlege, ob ich mich noch der Leserunde "Die Stadt der Blinden" anschliesse. Das Buch liegt hier schon ewig herum...


Nadjab | 2068 comments 3. Abschnitt: 2. Buch, Kap. 10 - 16

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Generell gibt es noch viele Informationen und ich bin gespannt, wohin die Reise noch geht. Aber es ist auf jeden Fall immer noch nicht so einfach zu lesen und ich muss mir Zeit und Ruhe nehmen, um alles zu verstehen und zu lesen.


message 29: by Perax, Librarian, Leserunden (new) - added it

Perax | 1589 comments Mod
3. Abschnitt

Der Abschnitt war für mich ein bisschen leichter zu lesen, weil es ein bisschen weniger Infodumping war. Man erfährt jetzt mehr über Toranaga und Ishido und wie Nadjab schon gesagt hat, wollen beide Shogun werden. Zumindest Ishido möchte das, Toranaga hält sich da noch ein bisschen zurück.
Das Gespräch mit dem Mönch fand ich auch sehr aufschlussreich, vor allem weil ich auch nicht mehr alles aus der Serie weiß. Blackthorne hat auf jeden Fall schnell begriffen, dass er sich irgendwie anpassen muss und vor allem Japanisch lernen muss. Toranaga hält ihn zum Glück für wertvoll, sonst wäre er schon längst tot.
Das mit Ishidos Mutter habe ich aber irgendwie nicht so ganz verstanden. Warum ist das so schlimm, dass sie in Nagoya ist? Einfach nur, weil die Stadt zu Toranaga gehört?
Und ob Herr Kiyama wirklich krank ist, bezweifle ich irgendwie auch. Das klang alles schon sehr verdächtig.


message 30: by Verena (last edited Sep 12, 2026 05:50AM) (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments Ich bin zurzeit in Abschnitt 7. Wie sieht es bei euch aus?

Hier meine Anmerkungen zu Abschnitt 6

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message 31: by Nadjab (last edited Sep 13, 2026 12:52AM) (new) - rated it 5 stars

Nadjab | 2068 comments @Verena: Mir war diese Woche nur nach leichter Lektüre, weil ich ein wenig krank war. Wollte nächste Woche Abschnitt 4 beginnen.


message 32: by Verena (last edited Sep 14, 2026 02:32PM) (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments @Nadjab, wünsche Dir gute Besserung!

Mir gefällt das Buch gut und ich habe mittlerweile Abschnitt 7 beendet...

(view spoiler)


message 33: by Perax, Librarian, Leserunden (new) - added it

Perax | 1589 comments Mod
Ich hänge leider noch fest und wollte diese Woche eigentlich weiterlesen, aber bisher war einfach keine Zeit. Am Wochenende kommt dann noch Hochzeit + 70. Geburtstag und da ist auch keine Zeit für das Buch. Sorry :( Ich hab mir auch mal wieder zu viel zugemutet und lese in 3 Leserunden mit.


Nadjab | 2068 comments 4. Abschnitt: 2. Buch, Kap. 17 - 23

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Der Cliffhangar ist auf jeden Fall böse und ich werde wohl zeitnah weiterlesen.


Nadjab | 2068 comments 5. Abschnitt: 2. Buch, Kap. 24 - 29 (Ende 2. Buch)

(view spoiler)

Ich werde jetzt erst einmal wieder ein Moment pausieren, bevor ich weiterlese, weil es sich sehr nach dem Beginn von etwas Neuem anfühlt.


message 36: by Verena (last edited Sep 20, 2026 06:19AM) (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments @Perax, lies einfach in deine Tempo. Ich lese auch in zu vielen Leserunden parallel. Bei mir leiden halt andere Leserunden...

Ich habe Abschnitt 8 beendet. Mir gefällt das Buch richtig gut, aber mir fällt es immer noch schwer diese japanischen Kultur zu verstehen. Mich würde interessieren, wie viel davon heute noch auf Japan zutrifft.

Ich habe ChatGPT gefragt und folgendes erhalten:

Vieles ist noch erkennbar – aber meist als abgeschwächte kulturelle Grundhaltung, nicht als unveränderte Sitte. Man könnte sagen: Das heutige Japan hat mit Clavells Japan eine deutliche Familienähnlichkeit, ist aber selbstverständlich eine moderne, demokratische und stark individualisierte Gesellschaft.
Wichtig ist außerdem: Shōgun spielt um 1600, also am Übergang von der kriegerischen Sengoku-Zeit zur Edo-Zeit. Clavell schreibt jedoch aus westlicher Perspektive im Jahr 1975. Er vermischt historisch gut belegte Elemente mit späteren Entwicklungen und literarischer Zuspitzung.

Höflichkeit, Rang und Sprache
Im Roman ist jede Begegnung davon geprägt, wer zuerst sprechen, sitzen oder sich verbeugen darf. Heute entscheidet Rang nicht mehr über Leben und Tod, aber soziale Position wird weiterhin sprachlich markiert. Das Japanische unterscheidet zwischen gewöhnlicher Rede und verschiedenen Formen der Höflichkeits- und Ehrerbietungssprache, dem keigo.

Auch die Unterscheidung zwischen senpai und kōhai – erfahreneres und jüngeres Mitglied einer Gruppe – findet man noch in Schulen, Universitäten, Sportvereinen und Unternehmen. Selbst Sitzordnungen können nach Rang bestimmt werden: Der ranghöchste Gast erhält den kamiza, den Ehrenplatz, während der rangniedrigste Platz näher an der Tür liegt. Diese Konvention ist bis heute bekannt, wird aber flexibel gehandhabt.

Blackthorne muss im Roman ständig lernen, nicht nur was gesagt wird, sondern von wem, in welcher Situation und mit welcher Formulierung. Dieser Teil des Romans trifft eine reale Kontinuität ziemlich gut.

Harmonie und indirekte Kommunikation
Toranagas Gesellschaft verlangt, Gefühle zu beherrschen und die äußere Harmonie zu schützen. Ein direktes Nein, offene Wut oder eine öffentliche Bloßstellung können eine Beziehung zerstören.

Heute ist das keineswegs so extrem, aber die Grundidee bleibt erkennbar:
- Man vermeidet häufig, andere öffentlich in Verlegenheit zu bringen.
- Ein indirektes Nein kann höflicher sein als eine ausdrückliche Ablehnung.
- Entschuldigungen dienen oft der Wiederherstellung der Beziehung, ohne zwingend ein persönliches Schuldeingeständnis zu sein.
- Die Auswirkungen auf die Gruppe oder das soziale Umfeld können wichtiger erscheinen als eine rein juristische Betrachtung.

Dazu passen die bekannten Begriffe honne und tatemae: persönliche Empfindung und gesellschaftlich angemessene Außendarstellung. Man sollte sie allerdings nicht als festen Gegensatz verstehen, der jeden Japaner erklärt. Auch in Japan wird über Gruppendruck, Konformität und überholte Hierarchien kritisch diskutiert.

Baden und Reinlichkeit
Hier ist die Kontinuität besonders deutlich. Die im Roman ausführlich beschriebenen Bäder, das gründliche Waschen vor dem Eintauchen und die Vorstellung, dass das Bad der Entspannung und sozialen Harmonie dient, existieren weiterhin.

In einem heutigen onsen wäscht man sich vollständig, bevor man ins gemeinsame Wasser steigt. Kleidung kommt normalerweise nicht mit ins Bad, Haare und Handtücher dürfen das Wasser nicht berühren, und man verhält sich ruhig.

Auch das Ausziehen der Schuhe vor dem Betreten bestimmter Innenräume ist lebendig. Der Zusammenhang mit Tatamiböden und dem Sitzen beziehungsweise Schlafen auf dem Boden ist bis heute sichtbar.

Blackthornes Staunen über japanische Reinlichkeit ist jedoch teilweise als Kontrast zum frühneuzeitlichen Europa inszeniert. Clavell überzeichnet gern, um Blackthornes kulturelle Verwandlung deutlich zu machen.

Natur, Gärten und Vergänglichkeit
Blackthornes Beziehung zu seinem Garten und dem nach Ueki-ya benannten Stein entspricht einer realen ästhetischen Tradition: Ein Garten soll keine beherrschte Dekoration sein, sondern eine verdichtete Landschaft, in der Steine, Wasser, Pflanzen, Jahreszeiten und Leerräume zusammenwirken.

Auch die Sensibilität für vergängliche Schönheit besteht fort:
- Kirschblüten sind gerade wegen ihrer kurzen Dauer bedeutsam.
- Speisen, Dekorationen und Süßigkeiten werden saisonal gestaltet.
- Teezeremonie, Blumenarrangement und Gartenkunst pflegen Prinzipien wie Schlichtheit, Unvollkommenheit und bewusste Aufmerksamkeit.
- Jahreszeitliche Grüße und Hinweise spielen selbst in Briefen und formeller Kommunikation eine Rolle.

Die konkrete religiöse Vorstellung, Ueki-yas Geist könne im Stein oder Garten gegenwärtig sein, wäre heute nicht für alle wörtlicher Glaube. Aber sie passt zur shintōistischen Vorstellung, dass Orte und Naturerscheinungen eine geistige Präsenz besitzen können.

Was nur noch als fernes kulturelles Echo besteht
Samurai, Loyalität und Selbstbeherrschung
Samurai existieren natürlich nicht mehr. Die Standesordnung wurde in der Meiji-Zeit abgeschafft; das Tragen von Schwertern, erbliche Lehen und persönliche Vasallentreue gehören vollständig der Vergangenheit an.
Erhalten geblieben sind eher kulturelle Bilder:
- Pflichtbewusstsein,
- Disziplin,
- Loyalität zur Gruppe,
- Ausdauer,
- kontrolliertes Ertragen von Schwierigkeiten,
- sorgfältige Beherrschung einer Kunst oder Technik.

Im modernen Japan können solche Werte auf Unternehmen, Schulen oder Sport übertragen werden. Aber man sollte nicht vorschnell jede Überstunde oder jede Gruppenentscheidung mit „Samurai-Kultur“ erklären. Ein Teil dessen, was heute als Bushidō gilt, wurde erst in der friedlicheren Edo-Zeit systematisiert und in der Moderne nationalistisch umgedeutet. Das Buch lässt gelegentlich so wirken, als hätten alle Menschen um 1600 bereits einen einheitlichen, vollständig ausformulierten Bushidō-Kodex besessen. Das ist zu glatt.

„Das Gesicht wahren“
Die öffentliche Beschämung, die Toranaga und seine Leute unbedingt vermeiden wollen, hat heute noch eine mildere Entsprechung. Ansehen, Verlässlichkeit und die Reaktion des sozialen Umfelds sind wichtig. Aber ein moderner Fehler führt nicht zu Seppuku, Enteignung der Familie oder Vernichtung des gesamten Hauses.
Der Ausdruck „Gesicht wahren“ ist außerdem nicht ausschließlich japanisch. Ähnliche Mechanismen gibt es in vielen Gesellschaften. In Japan sind sie durch Höflichkeitssprache, Gruppenorganisation und historische Hierarchien lediglich besonders sichtbar.

Familie und die Rolle der Ehefrau
Fujiko verwaltet Blackthornes Haus, Einkommen und Personal, während er sich nicht mit Geldangelegenheiten befassen soll. Dahinter steht eine interessante Kontinuität: Auch im modernen Japan verwalteten Ehefrauen traditionell häufig das Haushaltsbudget, selbst wenn der Mann das Einkommen verdiente.
Die extreme rechtliche Unterordnung von Ehefrauen, die politischen Zwangsehen, das Töten ungehorsamer Familienmitglieder und die beinahe absolute Gewalt des Familienoberhaupts sind dagegen verschwunden.
Traditionelle Geschlechterrollen wirken allerdings bis heute nach. Die japanische Regierung selbst weist darauf hin, dass Hausarbeit, Kinderbetreuung und Pflege weiterhin überproportional Frauen zugeschrieben werden und stereotype Erwartungen besonders außerhalb der Metropolregionen fortbestehen. Gleichzeitig verändern sich Lebensentwürfe, Erwerbstätigkeit und Familienstrukturen stark.

Es wäre daher falsch, Marikos oder Fujikos Stellung direkt auf heutige Japanerinnen zu übertragen. Bestenfalls erkennt man sehr entfernte Nachwirkungen patriarchaler Familienbilder.

Was praktisch verschwunden ist
Folgende Aspekte gehören klar der feudalen Ordnung an:
- erbliche Kasten und rechtlich festgelegte Stände,
- Tötungsrecht der Samurai gegenüber Untergebenen,
- Familienhaftung für das Verhalten eines Einzelnen,
- politische Geiselnahme von Ehefrauen und Müttern,
- Lehen und Bezahlung in Reis,
- Seppuku als formelle Strafe oder ehrenhafter Ausweg,
- arrangierte politische Adoptionen in dieser Form,
- die Unterwerfung unter einen persönlichen Lehnsherrn,
- die Vorstellung, dass Loyalität zum Herrn über jedem staatlichen Recht steht.

Auch shikata ga nai – „es lässt sich nicht ändern“ – wird heute noch gesagt. Das bedeutet aber nicht, dass moderne Japaner fatalistisch alles hinnehmen. Es kann ebenso schlicht heißen: „Wir können diesen Teil nicht ändern; beschäftigen wir uns mit dem, was noch möglich ist.“

Sexualität und die „Welt der Weidenruten“
Dieser Bereich ist bei Clavell besonders vorsichtig zu lesen. Er benutzt die japanische Sexualkultur als Kontrast zur christlichen Sexualmoral Blackthornes. Das hat eine historische Grundlage: Das frühneuzeitliche Japan kannte nicht dieselbe christliche Vorstellung von Erbsünde und körperlicher Schuld. Prostitution, männliche gleichgeschlechtliche Beziehungen und erotische Kunst waren gesellschaftlich anders eingeordnet als im damaligen Europa.
Clavell macht daraus jedoch teilweise ein sehr harmonisches, vernünftiges und beinahe schamfreies Japan. Dabei unterschätzt er Abhängigkeit, Menschenhandel, ökonomischen Zwang und die begrenzten Wahlmöglichkeiten vieler Frauen.
Seine Darstellung der Entstehung der Geisha ist sogar deutlich anachronistisch: Gyoko „erfindet“ um 1600 die Trennung zwischen Kurtisane und Geisha. Weibliche Geishas wurden jedoch erst wesentlich später, vor allem im 18. Jahrhundert, zu einer etablierten Berufsgruppe; ursprünglich waren viele professionelle geisha Männer. Die Szene ist eine literarische Ursprungsgeschichte, keine historische Begebenheit.
Geiko und Maiko gibt es heute weiterhin, besonders in Kyoto. Sie sind ausgebildete professionelle Unterhalterinnen für Tanz, Musik und Gespräch und nicht gleichbedeutend mit Prostituierten.

Religion
Die lockere Verbindung von Buddhismus, Shintō und Ahnenverehrung wirkt überraschend modern. Viele Menschen besuchen einen Shintō-Schrein zum Neujahr, lassen eine Hochzeit shintōistisch gestalten und führen eine buddhistische Bestattung durch, ohne darin einen Widerspruch zu sehen.
Was heute schwächer ist, ist der im Roman fast selbstverständliche Glaube an Karma als konkrete Erklärung jedes Unglücks. Das Wort und die Denkfigur sind bekannt, aber oft eher sprichwörtlich oder philosophisch als dogmatisch gemeint.
Auch das Christentum ist heute keine politische Bedrohung mehr, sondern eine kleine Minderheitsreligion. Die brutalen Konflikte zwischen Jesuiten, Daimyos und buddhistischen Institutionen sind vollständig historisch.

Mein Gesamturteil
Am authentischsten und bis heute am besten erkennbar sind bei Clavell:
1. die Bedeutung von Form, Situation und Rang
2. indirekte Kommunikation und emotionale Selbstbeherrschung,
3. Reinlichkeit und Badekultur,
4. die ästhetische Aufmerksamkeit für Natur, Jahreszeiten und Vergänglichkeit,
5. die Fähigkeit, verschiedene religiöse Traditionen nebeneinander bestehen zu lassen,
6. das Verständnis, dass eine Handlung immer auch Auswirkungen auf die eigene Gruppe hat.

Am wenigsten sollte man wörtlich auf das heutige Japan übertragen:

1. Samurai-Ehre und Todesbereitschaft,
2. absolute Vasallentreue,
3. die Stellung von Frauen,
4. Sexualität und Kurtisanenkultur,
5. soziale Kasten,
6. die Vorstellung, alle Japaner dächten grundsätzlich kollektiv und niemals individuell.

Shōgun vermittelt daher kein zuverlässiges Gesamtbild des heutigen Japan. Es zeigt aber sehr wirkungsvoll historische Muster, deren Nachklänge man noch immer in Sprache, Umgangsformen, Ästhetik und sozialen Erwartungen erkennen kann.


message 37: by Verena (last edited Sep 20, 2026 07:18AM) (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments Hier nun meine Notizen zu Abschnitt 8

(view spoiler)


Nadjab | 2068 comments 6. Abschnitt: 3. Buch, Kap. 30 - 33

So, habe es auch endlich geschafft, weiterzulesen.

(view spoiler)


Nadjab | 2068 comments 7. Abschnitt: 3. Buch, Kap. 34 - 38

Und direkt auch den nächsten Leseabschnitt beendet.

(view spoiler)


message 40: by Verena (last edited Sep 26, 2026 06:38AM) (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments @Nadjab, das ging ja jetzt Schlag auf Schlag!
(view spoiler)

Ich habe mittlerweile Abschnitt 9 beendet.

(view spoiler)

Ich habe gestern angefangen die Serie anzuschauen und musste dann feststellen, dass ich schon etwas übersehen habe... (view spoiler)


message 41: by Perax, Librarian, Leserunden (new) - added it

Perax | 1589 comments Mod
Irgendwie mag ich so gar nicht mehr zum Buch greifen, vielleicht weil ich die Serie schon kenne und mich der Inhalt deswegen nicht mehr so überraschen oder packen kann. Ich habe noch bis Mitte des vierten Abschnitts gelesen und dann ein wenig mit mir gehadert, werde das Buch jetzt aber abbrechen. Wäre es ein bisschen einfacher geschrieben, hätte ich wahrscheinlich mehr Lust gehabt, es weiterzulesen und zu beenden. Das ist so ein klassischer Fall von "hätte ich mal das Buch zuerst gelesen". Tut mir leid, ich hoffe aber sehr, dass es euch weiterhin noch so gut gefällt.
Serie und Buch sind sich bis dahin super ähnlich gewesen (zumindest wie ich es in Erinnerung habe) und ich bin gespannt, wie euch das Ende gefällt. Ich lese also eure Beiträge gerne noch mit.

Zu Mariko und Blackthorne weiß ich noch, dass ich mir einerseits natürlich gewünscht hatte, dass die beiden glücklich sind, aber andererseits trotzdem Blackthornes "eigentliche" Frau in England im Hinterkopf hatte. Die hat mir irgendwie ganz schön leidgetan, besonders weil sie ja mit zwei (?) Kindern zurückgeblieben ist. Trotzdem lieber so als Mariko in Buntaros Fingern zu lassen.


message 42: by Verena (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments @Perax, ich kann dich verstehen. Das Buch ist ja auch etwas dick und nicht mal eben schnell durchgelesen.
Mir gefällt es weiterhin gut und wird jetzt immer spannender. Ich bin auch besonders gespannt darauf, wie es enden wird.

Ich glaube Blackthorne hat sich dermaßen in Japan verändert, dass es sehr schwierig, wenn nicht unmöglich, für ihn sein wird, sich wieder in England/Europa einzuleben. Auch seine Ehe kann nicht mehr das sein, was sie war...
Gerade die alltäglichen Gepflogenheiten in Hinblick auf Sauberkeit, Higiene und auch Höflichkeit werden es ihm sehr schwer machen sich in Europa wieder einzuleben. Ich wage die Prognose, dass er in Japan bleiben wird. Mal sehen, ob ich recht behalten werde.

Ich habe Abschnitt 10 beendet und damit auch Buch 4.

(view spoiler)


Nadjab | 2068 comments 8. Abschnitt: 3. Buch, Kap. 39 - 42

So ich habe es auch endlich geschafft, den Abschnitt zu lesen.

(view spoiler)


message 44: by Verena (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments @Nadjab,

Ich verstehe eigentlich auch nicht warum Blackthorne unbedingt das schwarze Schiff möchte. Vielleicht schlummert in ihn doch etwas vom Eroberer. Und ich glaube dieser Hass zwischen den Religionen ist damals extrem gewesen. Ich habe Mühe mir das heutzutage vorzustellen, aber auch heute noch sind sich Menschen gegeneinander feindlich gesinnt wegen der Religion.

Stimmt, die Sache mit den Sexspielzeugen war wirklich erheiternd und Blackthorne hat es doch ziemlich gut hinbekommen...

Leider habe ich den Film "Geisha" noch nicht gesehen. Muss ich mal machen. Er basiert auf dem Memoirs of a Geisha, oder? Das wollte ich auch mal lesen. Ich hatte ChatGPT wegen der Geisha gefragt, weil ich das auch so interessant fand, aber hier hat Clavell die Geschichte ein bisschen verbogen:

"Seine Darstellung der Entstehung der Geisha ist sogar deutlich anachronistisch: Gyoko „erfindet“ um 1600 die Trennung zwischen Kurtisane und Geisha. Weibliche Geishas wurden jedoch erst wesentlich später, vor allem im 18. Jahrhundert, zu einer etablierten Berufsgruppe; ursprünglich waren viele professionelle geisha Männer. Die Szene ist eine literarische Ursprungsgeschichte, keine historische Begebenheit.
Geiko und Maiko gibt es heute weiterhin, besonders in Kyoto. Sie sind ausgebildete professionelle Unterhalterinnen für Tanz, Musik und Gespräch und nicht gleichbedeutend mit Prostituierten.""

Mich hat die Begegnung mit Zataki schon etwas überrascht. Ich hatte nicht erwartet, dass es so haßerfüllt und unhöflich sein würde. Du sagst, dass er vorauszusehen war. Da habe ich wohl etwas überlesen...


Nadjab | 2068 comments @Verena: Ja, der Geisha-Film basiert auf Memoirs of a Geisha von Arthur Golden. Ich mag den Film wirklich gerne und wenn ich mal wieder darüber nachdenke, muss ich ihn mal wieder schauen. Das Buch habe ich noch nicht gelesen.

Die Hintergründe zur Geisha waren auf jeden Fall interessant. Und es passt auf jeden Fall, dass literarische Ursprungsgeschichte, keine historische Begebenheit ist.

Ich meine irgendwo vorher stand, dass Zatakis und Toranagas Mutter gehofft hat, dass Zataki der Erbe wird (und adoptiert wird), aber Toranagas Vater hat sich für seinen leiblichen Sohn entschieden. Deswegen auch das schwierige Verhältnis der Beiden, weil Zataki nicht das bekommen hat, was ihm zustand.


Nadjab | 2068 comments 9. Abschnitt: 3. Buch, Kap. 43 - 46 (Ende 3. Buch)

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Entschuldige, dass es so unstrukturiert war, aber es fiel mir schwer, meine Gedanken zu ordnen.


Nadjab | 2068 comments 10. Abschnitt: 4. Buch, Kap. 47 - 51 (Ende 4. Buch)

So habe auch diesen Abschnitt beendet und endlich aufgeholt.

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Nadjab | 2068 comments 11. Abschnitt: 5. Buch, Kap. 52 - 57

So und direkt weitergelesen. Vielleicht beende ich das Buch auch heute direkt noch.

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Nadjab | 2068 comments 12. Abschnitt: 5. Buch, Kap. 58/59 - 6. Buch, Kap 60/61 (Ende)

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Trotz seiner Längen und den Informationen kann ich dem Buch nur 5 Sterne geben. Es war ein Erlebnis. Ich bin gespannt, wie dir die letzten Kapitel gefallen, Verena.


message 50: by Verena (new) - added it

Verena Hoch | 2194 comments Ich habe jetzt auch Abschnitt 11 beendet.

Es tat mir leid, das Uraga getötet wurde. Er war eine gute und loyale Unterstützung für Blackthorne.

Die Situation von Mariko und den anderen Geiseln ist schwierig. Ich fand Mariko war sehr mutig und der ganze Versuch Osaka zu verlassen war schlimm, mit all den Toten. Beeindruckend, dass sie einfach so in den Tod gehen.

Yabu kann man ja wirklich nicht trauen... Er hat sich am Ende, um seine Haut zu retten, mit Ishido verbündet. Ich hoffe er wird noch dafür bezahlen!

Dass Mariko gestorben ist, fand ich sehr traurig. Es wird also kein Happy End für sie und Blackthorne geben. Schade, aber es paßt zur Geschichte.


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