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“Was, wenn die Sterne dort oben nur eine Geschichte sind, die für jeden von uns eine andere Widmung ins Leben schreibt?”
― Aus Schatten geschmiedet
― Aus Schatten geschmiedet
“„Mir gefällt die Regierung von Amisa“ fährt Cisca fort.
„Frauen unterschiedlicher Generationen, die die Entscheidungen treffen.“
„Mütter“ korrigierte ich.
„Nur Mütter werden Hohepriesterinnen. Wer Kein Kind hat, weiß nicht in letzter Konsequenz, was es bedeutet sein Herz zu verlieren, heißt es. Nur wer davon eine Vorstellung hat, darf sich auf einen Posten in Triaga bewerben“
„Das wäre nichts für mich. Dein Herz aus dem Körper zu pressen und es in dieser grausamen Welt herum laufen zu lassen… Ich wüsste nicht, warum man sich freiwillig so verletzlich machen sollte.”
― Wer die Nacht malt
„Frauen unterschiedlicher Generationen, die die Entscheidungen treffen.“
„Mütter“ korrigierte ich.
„Nur Mütter werden Hohepriesterinnen. Wer Kein Kind hat, weiß nicht in letzter Konsequenz, was es bedeutet sein Herz zu verlieren, heißt es. Nur wer davon eine Vorstellung hat, darf sich auf einen Posten in Triaga bewerben“
„Das wäre nichts für mich. Dein Herz aus dem Körper zu pressen und es in dieser grausamen Welt herum laufen zu lassen… Ich wüsste nicht, warum man sich freiwillig so verletzlich machen sollte.”
― Wer die Nacht malt
“„Ich hab allerdings angenommen, dass du dich vor ihr genierst, weil du unter der Decke fast nackt bist, und ich wollte dir deshalb keinen Vorwurf machen. Aber nun lässt du mich deine Wunde nicht versorgen? Mich, die nun wirklich schon alles gesehen hat, was es da zu sehen gibt?“
„Und warst du zufrieden mit dem Anblick?“ fragte er wüstenstaubtrocken.
Dummerweise steigt mir die Hitze in die Wangen, aber das wird er kaum sehen können, hier in dem fahlen Licht, das durch die Vorhänge dringt.
„Halbtote Menschen sehen selten schön aus. Und was für das Gesicht gilt, gilt doppelt für alle Bereiche, die man schon im Bestzustand unter Kleidung verbirgt“
„Du sollst mich heilen, mir nicht das Herz brechen.“
Für dieses Herz, denke ich, kommt jede Hilfe zu spät.”
― Wer die Nacht malt
„Und warst du zufrieden mit dem Anblick?“ fragte er wüstenstaubtrocken.
Dummerweise steigt mir die Hitze in die Wangen, aber das wird er kaum sehen können, hier in dem fahlen Licht, das durch die Vorhänge dringt.
„Halbtote Menschen sehen selten schön aus. Und was für das Gesicht gilt, gilt doppelt für alle Bereiche, die man schon im Bestzustand unter Kleidung verbirgt“
„Du sollst mich heilen, mir nicht das Herz brechen.“
Für dieses Herz, denke ich, kommt jede Hilfe zu spät.”
― Wer die Nacht malt
“Gefühle sind wirr, wer sie in einfachen Worten beschreiben kann, hat sie nicht verstanden.”
― Dark Canopy
― Dark Canopy
“Langsam vergrabe ich meine Finger in seinem weichen Haar und ziehe ihn sanft zu mir herab. Wir fürchten dasselbe, flüstert etwas in mir. Und wir wollen dasselbe. Und einer von uns muss nur mutig sein. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen, und der Abstand ist dahin. Meine Lippen sind weich auf seinen, seine starr und kühl. Aber nur einen Moment lang, dann schmilzt der Widerstand, und er erlaubt meinen Kuss, nimmt ihn sich und macht ihn zu seinem. Er küsst mich, dass es mir den Verstand nimmt. Das Gefühl seiner Lippen auf meinen ist warm und zärtlich und flutet binnen eines Herzschlags meinen gesamten Körper. Ich stehe mit einem Mal in Flammen und er küsst mich noch leidenschaftlicher, saugt an meinen Lippen, streicht mit seiner Zunge über meine und treibt mich an einen Punkt an den ich es nicht mehr auszuhalten glaube, nur um sich dann zurückzunehmen und zu erlauben, dass ich ihn ebenso leidenschaftlich zurück küsse. Ich vergesse zu atmen, aber ich kann nicht aufhören, ihn zu küssen, aus Angst, dass dann alles vorbei sein könnte. Das Ziehen in meinem Unterleib würde mich umbringen. Sein Mund auf meinem ist das Köstlichste, das ich je geschmeckt habe und ich will, nie, nie wieder damit aufhören. Nie wieder damit aufhören über seine Brust zu streichen. Ich weiß nicht mal, wie meine Hände unter sein Hemd geraten sind. Nie wieder etwas anderes fühlen als seinen Körper, der meinen gegen die Karte an der Wand drückt. Ich weiß nicht einmal, wie ich hier hergekommen bin. Mir schwindelt und gleichzeitig ist alles glasklar. Alle Sinne für die Umgebung betäubt und ganz scharf auf ihn ausgerichtet. Ich knurre frustriert als er seinen Mund von meinem löst, aber er tut es nur um meinen Hals zu küssen, an meiner Haut zu saugen und darüber zu lecken, und das weckt so heftige Gefühle in mir, dass ich froh bin mich an die Wand zu lehnen und ihn festhalten zu können. So gut sich das alles anfühlt. Es reicht nicht. Fast ruppig ziehe ich ihn näher an mich. Will noch mehr spüren, noch mehr Nähe.”
― Wer die Nacht malt
― Wer die Nacht malt
“Die Stadt war ein steingewordener Abschiedsschmerz, an jeder Ecke schnitt man sich an zerbrochenen Träumen.”
― Marmorkuss
― Marmorkuss
“Na wunderbar. Ihm flatterten Schmetterlinge im Bauch und sie sah ihn an, als hätte sie eine Falterphobie.”
― Marmorkuss
― Marmorkuss




