Ruth Kornberger's Blog

December 23, 2013

Qanthologie

QAnthologieEs gibt sie schon seit Oktober aber ich habe noch nichts zu ihr gepostet: Die kostenlose Qindie Anthologie! Sie enthält 28 Kurzgeschichten von Qindie Autoren, darunter auch eine von mir.

In “30.000 Zwiebäcke” verrät der junge Kolumbus, damals noch kein Entdecker, mit welchen Schikanen man sich herumschlagen muss, bis es einem gelingt, dem spanischen Königspaar das Geld für eine Expedition aus den Rippen zu leiern.


Um die Anthologie im epub-, mobi- oder pdf-Format herunterzuladen, geht auf  http://www.holdirdeinbuch.net und gebt den Code “qlu2013″ ein.


Schöne Feiertage!

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Published on December 23, 2013 03:33

October 30, 2013

Tjure Sigmarsson

OrmurinLangi… ist mein unsichtbarer Freund und hat ein eBook geschrieben.

In “Ormurin Langi” (die wahre Geschichte vom goldenen Schiff) wird ein Skalde beauftragt, ein Loblied auf das neue Schiff von Wikingerkönig Olaf zu verfassen. Das soll riesig, uneinnehmbar und vor allem golden werden. Doch die Frau des Königs hat Anderes im Sinn und bringt den Skalden in Gefahr.

(Erzählung, ca. 22 Seiten)


Eine Teilnehmerin der Leserunde fand, die Geschichte sei eine Satire auf Heldendichtungen. Tjure möchte nicht widersprechen, weist aber darauf hin, dass alles auch genau so geschehen sein könnte. Vieles, was wir über die Wikinger wissen, stammt aus den Überlieferungen von Hofdichern, und da sieht man schon: Hof = parteiisch, Dichter = nicht der Wahrheit verpflichtet.

Tjure, wenigstens, hat sorgfältig recherchiert. Im Anhang gibt es eine Zusammenfassung der geschichtlichen Fakten.

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Published on October 30, 2013 06:26

October 1, 2013

Literaturpreis der Räuber `77: 3. Platz

raeuberRechts sehr ihr einen Räuber. Ob man in der Zunft heute noch so hübsche Galoschen tragen, werde ich bald wissen, denn seine Mannheimer Kollegen geben mir einen Preis: Meine Geschichte “Wären wir alt” hat den dritten Platz im Mannheimer Literaturpreis der Räuber `77 gewonnen.

Die Verleihung findet im Rahmen des Literaturfestes der Räuber `77 statt: am Samstag, den 26. Oktober, um 19 Uhr im Theaterhaus G 7 (TIG) G7, 4b, Mannheim. Alle Preisträger lesen ihre Texte und zwischendurch gibt es Musik.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

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Published on October 01, 2013 05:32

July 25, 2013

Blindbuch – Bücher neu entdecken

Blindenbinde

Kennt ihr schon Blindbuch.de? Das ist ein Schwesterprojekt von lesen.net, und nimmt das Sprichwort “don’t judge a book by its cover” wörtlich. Texte werden ohne Cover und Autorennamen präsentiert, erst am Ende kann man diese Informationen aufdecken.

Von mir ist jetzt auch eine Kurzgeschichte drin. Soll ich verraten welche?


Diese.

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Published on July 25, 2013 05:00

June 13, 2013

“Wie man einen Zirkus zerstreut”

wie*** Eine Erzählung (61 Seiten) für Träumer, Chaoten und Stinknormalbegabte (ab 10 Jahren) ***


Die zwölfjährige Grasmi fühlt sich in ihrem Elite-Internat fehl am Platz. Während ihre ehrgeizigen Mitschüler auf verschiedenen Gebieten zu den Besten gehören, dient sie als Ziel für die Schmetterbälle des Tennisteams. Eines Tages findet sie einen Rucksack, mit einer Karte darin, die sie zu ihrer Tante Ingrid führt – der Person, von der ihr Vater sie immer fernhalten wollte. Die konfuse Ingrid führt eine Pension, die einem Jahrmarkt gleicht, und als ein Zirkus dort gastiert, verschwinden alle Artisten und Tiere. Der Zirkusdirektor ist außer sich. Grasmi soll helfen. Schafft sie es, die Truppe wiederzufinden? Und will die überhaupt zurück?


***


Mein neues eBook hat gerade das Licht des Internet erblickt! Auf Amazon ist es schon, und bald gibt es eine kostenlose XXL-Leseprobe.

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Published on June 13, 2013 05:54

June 3, 2013

Ich bin jetzt auch ein Qindie

qindie


Q wie Qualität, Indie wie Indie-AutorIn. Mehr über Qindie erfahrt ihr hier.

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Published on June 03, 2013 05:42

May 17, 2013

“Wortwertlich”

autorentraeume

Am 30. Mai erscheint die Anthologie “Autorenträume, ein Lesebuch” mit meiner Geschichte “Wortwertlich” im Verlag Monika Fuchs.

Tanja Kinkel hat ein Geleitwort dazu geschrieben und von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. gespendet.

Vorbestellen kann man schon, es gibt eine recht umfangreiche Leseprobe und, na klar, eine Facebook-Seite.

Worum es in meiner Geschichte geht? Um eine ehemalige russische Kunstturnerin, die für ihr noch nicht einmal niedergetipptes Buch einen Vorschuss in unglaublicher, unanständiger Höhe bekommt (was sie aber selbstverständlich findet, denn O-Ton: “… wenn du es noch zählen kannst, ist es nicht viel!”) Ach, wer würde nicht gern mit dieser Daria Alexandrowna tauschen …

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Published on May 17, 2013 04:32

May 1, 2013

Gewinnen …

könnt ihr “Polarforscher und Yoginis” (82 Seiten,Taschenbuch) auf Goodreads. Ich verlose ein Exemplar, mal testweise, um zu sehen, ob es dort überhaupt deutschsprachige Leser gibt, die so etwas interessiert. (Das kleine Buch ist umzingelt von englischen Kollegen.)





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Goodreads Book Giveaway



Polarforscher und Yoginis by Ruth Kornberger



Polarforscher und Yoginis



by Ruth Kornberger




Giveaway ends May 30, 2013.



See the giveaway details

at Goodreads.





Enter to win




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Published on May 01, 2013 23:48

April 8, 2013

“Die alte Weise”

*** Phantastische Geschichte zu einem Bild von Andrä Martyna ***


Tilia war froh, sich auf dem Speer abstützen zu können. Seit fünf Stunden begrüßte sie Museumsbesucher vor dem Eingang zur ägyptischen Abteilung. Die goldenen Schienen an ihren Armen und Beinen wogen schwer, und der Rückenteil des Brustpanzers, unter dem sie die zusammengefalteten Flügel verbarg, scheuerte an der Haut. Tilia trug das Festkostüm ihres Volkes, das sie sonst nur an hohen Feiertagen anlegte, um auf den obersten Ästen der Eichen Nektar zu trinken. Zum Herumstehen war das Kostüm nicht gemacht, und zum Herumstehen war auch Tilia nicht gemacht.

Die Vogelhunde schienen ebenfalls zu leiden. Tilia hatte Dädalus und Ikarus am Morgen mit einer Emulsion aus Ahornsirup und Gänsefett eingerieben. In der fahlen Beleuchtung des Flurs glänzten die Tiere wie bronzene Statuen, und genauso unbeweglich wachten sie zu beiden Seiten der massiven Tür, je eine Pfote anmutig erhoben [...]


Online lesen könnt ihr die ganze Geschichte auf LITERRA (und dort auch das Bild sehen).

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Published on April 08, 2013 03:41

April 6, 2013

“Das Tutu”

PostkarteTutu Geschrieben für den Postkartenprosa-Wettbewerb im DSFO.

Und hier die augenfreundliche Version:


Das Tutu

Könnte er entscheiden, und nicht seine Ex-Frau, dürfte seine Tochter morgen nicht fliegen. Balletttrainingslager in Moskau! Warum nicht gleich ins Camp der Navy Seals? Der Sport hat Sarah umgekrempelt. Sie übt vor dem Frühstück, isst nur noch Rohkost und geht um 9 ins Bett. Wenigstens heute soll die Kleine noch mal unbeschwert sein. Er hat sie mit zur Arbeit in den Zoo genommen. Wie früher wartet sie in der Afrikahalle, bis er mit der Fütterrunde durch ist. Mit dem Handy macht er ein Foto.

Sarah bei den Elefanten: Lächelt freudlos.

Er deutet auf die Leitkuh.

„Ist Mmaabo immer noch dein Liebling?“

Seine Tochter nickt.

„Oder findest du sie zu dick?“, platzt es aus ihm heraus.

„Du könntest auch mehr auf deine Ernährung achten.“

„Und mir eine Essstörung zulegen?“

Sie schmollt. Aber er hat noch eine Überraschung unter der Jacke versteckt. Er zieht sie zu der Bank bei den Affengehegen.

„Pack das aus.“

Sarahs Miene hellt sich auf, als sie fühlt, was unter dem Geschenkpapier ist. Er zückt den Apparat.

Sarah bei den Schimpansen: Starrt entsetzt.

„Stimmt die Größe nicht?“, fragt er.

„Die Größe schon, aber … nee. Nee!“

Sie stürmt davon und lässt ihn mit dem Tutu zurück. Er versucht, sie einzuholen.

„Verrat mir doch, was -“

„Die Farbe!“

„Aber grün ist doch deine -“

„Das geht gar nicht! Alle tragen Rosa.“ Sie hat Tränen in den Augen. „Papa! Wie schaut das denn aus?“

Blöd natürlich, denkt er, wie alles im Tanzuniversum, in dem Kinder zu dick, Lieblingsfarben falsch und Väter die Könige der Fettnäpfchen sind. Wie soll er den Tag jetzt noch retten?

Er nimmt ihre Hand. „Komm mit.“

Der Zoo schließt gleich, bei den Flamingos sind keine Besucher mehr.

„Warte hier.“

Er klettert über den Zaun. Die Vögel folgen ihm ins Haus, erwarten ein zweites Abendessen. Er scheucht sie wieder hinaus, öffnet die Tür zum Futterraum, und kramt in dem Schrank, in dem sie alles Mögliche aufbewahren. Von der Faschingsfeier ist grüne Haarfarbe übrig. Er kneift die Augen zu, hält die Luft an und sprüht die Flasche über sich leer. Draußen haben die Flamingos ihre Positionen wieder eingenommen. Er ordnet sich zwischen ihnen ein, hält sich das Tutu vor den Bauch und zieht ein Bein an.

„So schaut es aus!“

Seine Tochter sieht ihn nicht gleich. Er ist eine grüne Wolke, verdeckt von pinken Wolken.

Aber jetzt …

Sarah bei den Flamingos: Grinst.

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Published on April 06, 2013 05:15