Schöpfung Quotes

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Ursula Poznanski
“Schaffen. Erhalten. Zerstören.

Für jede dieser Aufgaben haben die Hindus eine eigene Gottheit. Ich bewältige all das alleine.

Ich habe geschaffen, was niemand vor mir geschaffen hat, aber die Welt ist nicht mein Zeuge und wird es niemals sein.

Danach habe ich versucht, das Geschaffene zu erhalten - mit all meiner Kraft, meinem ganzen Willen. Unter Schmerzen, manchmal auch unter Tränen und auf jeden Fall mit beträchtlichen Opfern.

Nun werde ich zerstören. Wer will es mir übel nehmen? Wenn es Gerechtigkeit gibt, wird wenigstens diese Letzte gelingen.

Lieber wäre ich Schöpfer geblieben und hätte mich an meiner Schöpfung erfreut, sie erhalten, sie mit anderen geteilt. Aber auch der Zerstörung lassen sich interessante Aspekte abgewinnen. Ihr Reiz liegt in der Endgültigkeit.”
Ursula Poznanski, Erebos

Epicurus
“Offensichtlich existiert jetzt Etwas, und Etwas entstand nie aus Nichts.”
Epikur

Jalal ad-Din Muhammad ar-Rumi
“Im Garten sind tausend Entzückende fein
Und Rosen und Veilchen mit Düften so rein
Und rinnendes, plätscherndes Wasser im Fluß –
Dies alles ist Vorwand: Er ist alles allein.”
Rumi

“Wie das Wasser nahm auch ich
in mich alle Farben -
Gott der Herr der Färber ist,
Sein sind alle Farben!”
Qadi Qadan

“Was Du im Dasein siehst, Freund, sich hier zeigend,
Als dem Befehl des Höchsten sich stets beugend:
Des Himmels Rücken krumm vom Niederwerfen,
Die Sonne senkt ihr Haupt, vor Ihm sich neigend!”
Dard

“Alles, was in der Wirklichkeit existiert, sowohl das Gute als auch das Schlechte und sogar das Schlimmste und Schädlichste in der Welt, hat ein Existenzrecht. Man darf es daher weder ausrotten noch vollkommen vernichten. Wir haben nur die Aufgabe, es zu verbessern und zu korrigieren, da bereits ein aufmerksamer Blick auf den Schöpfungsprozess ausreicht, um zum Bewusstsein der Größe und der Vollkommenheit der Handlung und des sie Ausführenden zu gelangen. Daher müssen wir verstehen und sehr vorsichtig vorgehen, wenn wir einzelne Teile der Schöpfung bewerten, indem wir sagen, dass sie überflüssig und nicht erforderlich sind, denn das wäre üble Nachrede über die Schöpfungshandlung.”
Yehuda Ashlag, Kabbala für Anfänger

Sarina Samaya
“Das schöpferische Nichts bietet eine Erweiterung der Perspektive auf Leben und Handeln an und deutet auf etwas Sinnhaftes hin, das nur in der Ruhe und Verbundenheit mit der Sprache des Leibes gefunden werden kann.”
Sarina Samaya, Radikal verbunden: Über traumatisierende Herrschaft und den spirituellen Aktivismus als Brücke zwischen sozio-politischem Aufdecken und mitfühlender Bezogenheit