Manu Schon

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Die Entstehung de...
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Living My Life
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  (page 416 of 672)
Jun 15, 2015 12:34AM

 
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“Im Jahr 1970 noch protestierten Feministinnen gegen die Vergegenständlichung von Frauen in mondänen pornographischen Männermagazinen wir dem Playboy. Jetzt konzentriert sich der organisierte Protest gegen die Verwendung von Kindern und die Porträtierung von Gewalt in der Pornographie. Die Forderung, Frauen nicht als Sexualobjekte darzustellen, wird als übertrieben und hysterisch abgetan. Eine Toleranz wird geschaffen, wenn eine Stufe von Missbrauch (z.B. sexuelle Vergegenständlichung) in Anbetracht höherer Stufen der Vergegenständlichung und schwerwiegenderer Formen von Gewalt gerechtfertigt wird”
Kathleen Barry, Female Sexual Slavery

“Wenn wir das Gewicht der Erklärung von den Opfern auf deren Fänger verlagern, entdecken wir, dass das "älteste Gewerbe" nicht Prostitution, sondern Zuhälterei ist.”
Kathleen Barry, Female Sexual Slavery

“Terror - manchmal offen ausgedrückt, doch meistens stillschweigend erkannt - schleicht sich in die Leben von Menschen ein, oft durch etwas "Gewusstes", aber nie Geäußertes. Auf solche Weise wird Terror von der Mutter an die Tochter vererbt Viele Mütter, die in der Innenstadt leben, warten in Sorge auf ihrer Töchter, die auf ihrem Heimweg von der Schule durch Straßen gehen müssen, wo Zuhälter herumlungern. Eltern, die in Vororten wohnen, warten vor der Schule oder an Bushaltestellen, um sicherzugehen, dass ihren Kindern auf dem Heimweg nichts passiert. Und Mütter erklären ihren Teenagertöchtern, warum sie nachts lieber nicht ausgehen sollen, obgleich ihre Brüder es tun. Sexueller Terrorismus ist für Frauen etwas geworden, womit sie leben müssen.”
Kathleen Barry, Female Sexual Slavery

Andrea Dworkin
“Sie sind überall in diesen Straßen, nehmen was sie wollen; zweihundert Millionen kleine Henry Millers mit steifen Schwänzen und einem miesen Prosastil; Pulitzerpreisträger-Arschlöcher,die Bargeld benutzen. Auf der Suche nach Erfahrung, und die nennen sie hinterher Möse, wenn sie in ihre gestylten Apartments zurückkommen und sich zu rechtfertigen versuchen. Die Erfahrung sind wir, die, in die sie ihn stecken. Erfahrung ist, wenn sie das Geld hinlegen, dann drehen sie dich um, als wärst du ein Hähnchen, das sie grillen; sie stecken ihn in jedes Loch, das sie finden können, nur um es auszuprobieren, oder weil sie sturzbetrunken sind und es nicht rot angemalt ist, können sie es nicht finden; du wirst zu einer Labormaus für sie; sie stecken den berühmten Stählernen Prügel in jedes Fleischerne Loch, das sie finden können, und sie rammen den Prügel hinein, wenn sie es schaffen, was Gott sei Dank oft genug nicht der Fall ist. Die Prosa wird dann richtig purpurn. Du kannst es allerdings nicht auf Impotenz zurückführen, weil sie aufs Kreuz gelegt wurden, und sie hatten Frauen, und sie fickten jede Menge; sie scheinen einfach nie über das Wunder hinwegzukommen, dass sie es sind, im Körper eines erwachsenen Mannes, die all den Schaden anrichten; Guck mal, Mammi, ich bins. Zwölfter Band. SIe benehmen sich nicht wie menschliche Wesen und sind ziemlich stolz darauf, deshalb hat es keinen Sinn, so zu tun, als seien sie doch welche; obwohl du es gerne möchtest - so tun als ob. Du würdest gerne glauben, dass sie etwas fühlen können - Traurigkeit oder Reue; oder etwas ganz Schlichtes, eine Minute des Begreifens.”
Andrea Dworkin, Mercy

“Es ist nicht unbedingt die Gewalt, die Gewalt züchtet. Es ist die Tatsache, dass sexuell gewalttätige Männer - Zuhälter, Ehemänner oder Väter -, von denen viele schon in jungen Jahren Gewalt als Mittel zur Lösung von Problemen erlernen, für ihr Verhalten noch immer Verständnis ernten. Die Hoffnungslosigkeit erwächst nicht aus einem unentrinnbaren Muster von Gewalt, in dem alle Mitglieder der Familie gefangen sind, sondern aus der gesellschaftlichen Absegnung: Die Täter werden nicht bestraft; stattdessen wird dem weiblichen Opfer die Schuld gegeben.”
Kathleen Barry, Female Sexual Slavery

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