“Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich, jede unglückliche Familie ist unglücklich auf ihre Weise.”
― Anna Karenina I
― Anna Karenina I
“Starker Rosenduft durchströmte das Atelier, und als ein leichter Sommerwind die Bäume im Garten hin und her wiegte, kam durch die offene Tür der schwere Geruch des Flieders oder der feinere Duft des Rotdorns. Von dem Perserdiwan, auf dem er lag und nach seiner Gewohnheit unzählige Zigaretten rauchte, konnte Lord Henry Wotton gerade die süßduftenden und honigfarbenen Blüten eines Goldregenstrauchs gewahren, dessen zitternde
Zweige die Last einer so flammenden Schönheit kaum tragen zu können schienen; und hie und da flitzten die phantastischen Schatten vorbeifliegender Vögel über die langen Vorhänge aus Tussahseide, die vor das riesige Fenster gezogen waren, und brachten eine Art japanische Augenblickswirkung hervor, so daß ihm die blassen, jadegesichtigen Maler Tokios einfielen, die vermittelst einer Kunst, die nicht anders als unbeweglich sein kann, den Eindruck der Raschheit und Bewegung hervorzurufen suchen. Das summende Murren der Bienen, die in dem langen ungemähten Gras hin und her taumelten oder mit eintöniger Hartnäckigkeit die staubiggoldenen Blütentrichter des wuchernden Geißblatts umkreisten, schienen die Stille noch drückender zu machen. Das dumpfe Getöse Londons klang wie das Schnarrwerk einer entfernten Orgel.”
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Zweige die Last einer so flammenden Schönheit kaum tragen zu können schienen; und hie und da flitzten die phantastischen Schatten vorbeifliegender Vögel über die langen Vorhänge aus Tussahseide, die vor das riesige Fenster gezogen waren, und brachten eine Art japanische Augenblickswirkung hervor, so daß ihm die blassen, jadegesichtigen Maler Tokios einfielen, die vermittelst einer Kunst, die nicht anders als unbeweglich sein kann, den Eindruck der Raschheit und Bewegung hervorzurufen suchen. Das summende Murren der Bienen, die in dem langen ungemähten Gras hin und her taumelten oder mit eintöniger Hartnäckigkeit die staubiggoldenen Blütentrichter des wuchernden Geißblatts umkreisten, schienen die Stille noch drückender zu machen. Das dumpfe Getöse Londons klang wie das Schnarrwerk einer entfernten Orgel.”
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“Einen Manko gab es, die Blicke der Menschen.”
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“Just as the mindfulness meditator is amazed to discover how mindless he is in daily life, so the first insights of the meditator who begins to question the self are normally not egolessness but the discovery of total egomania. Constantly one thinks, feels, and acts as though one had a self to protect and preserve. The slightest encroachment on the self's territory (a splinter in the finger, a noisy neighbor) arouses fear and anger. The slightest hope of self-enhancement (gain, praise, fame, pleasure) arouses greed and grasping. Any hint that a situation is irrelevant to the self (waiting for a bus, meditating) arouses boredom. Such impulses are instinctual, automatic, pervasive, and powerful. They are completely taken for granted in daily life.”
― The Embodied Mind: Cognitive Science and Human Experience
― The Embodied Mind: Cognitive Science and Human Experience
Aron’s 2025 Year in Books
Take a look at Aron’s Year in Books, including some fun facts about their reading.
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