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Il mondo estremo (Italian Edition) by
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Ernst
is on page 102 of 295
Hab jetzt das Nachwort vorgezogen und im Anhang „ Ein ovidisches Repertoire“ geblättert. Ich glaube das hilft mir, die Geschichte besser nachzuvollziehen, die (absichtlich) unklare zeitliche Verortung, die schemenhaften Orte, …
Was mich etwas „stört“ bzw. mir nicht so zusagt, ist die völlig distanzierte Figurenbeschreibung. Wer erzählt die Geschichte überhaupt und wozu?
Sprachlich toll, nach wie vor!
— Jan 10, 2026 02:51AM
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Was mich etwas „stört“ bzw. mir nicht so zusagt, ist die völlig distanzierte Figurenbeschreibung. Wer erzählt die Geschichte überhaupt und wozu?
Sprachlich toll, nach wie vor!
Ernst
is on page 65 of 295
Ok, die ersten drei Kapitel durch, Ransmayr hier (anders als in Morbus Kitahara) sprachlich wieder wie gewohnt sehr elegant, lässt sich genüsslich lesen; leider finde ich den Plot, falls einer existiert, noch nicht so spannend, so fühlt es sich im Moment eher wie ein literarischer Eiskunstlauf an, ein Rittberger jagt den nächsten Axel und Toeloop.
— Jan 07, 2026 06:25AM
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Alexander Carmele
is on page 250 of 317
Wirklich mitreißende Stellen wechseln sich mit zähen ab. So richtig ein Tempo nimmt der Text nicht auf. Es plätschert virtuos vor sich hin - Nasos hin und her, ein paar Figuren tauchen auf, aber alles umrankt, verwittert, zersetzt sich ohnehin, Erdbeben rumoren, ... worum es geht - spielt wahrscheinlich keine Rolle, aber stellenweise langweile ich mich ein bisschen.
— Aug 07, 2025 11:06AM
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Anna Carina
is 78% done
„Wenn C… ihr zuhörte,fühlte sich die K oft an die verschwundene Geselligkeit erinnert, die P an sich gezogen hatte;dann trauerte sie dem Lärm und dem Geschrei der Markttage nach,weinte über B,der sich damals die Finger an den Nesselgirlanden des Likörregals verbrannte,und sprach mit wachsender Bitterkeit von der Welt,die sich auch mit aller Kraft nicht halten und nicht bewahren ließ.Was kam, verging.“
— Aug 07, 2025 10:47AM
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Alexander Carmele
is on page 150 of 317
... unweigerlich permanente Gedanken und Vergleiche mit Brochs Tod des Vergil, allein durch die Thematik, sterbender Poet, verbranntes Werk, Rom, dieselbe Zeit, derselbe Antagonist (Octavian), dieselbe Atmosphäre von Brindisium und Tomi ... etc ... und dennoch gewinnt es eigene Wucht. Bin erstaunt. Die Sprache ist runder geworden.
— Aug 06, 2025 09:11AM
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Alexander Carmele
is on page 70 of 317
... Sprache definitiv etwas Besonderes, am Anfang, für mich, viele Bildbrüche, viele teils gewollte Ornamente und barocke Umschreibungen, die beschwerlich wirkten. Nun, aber mit mehr Fokus auf Ovids Rede im Stadion erhält der Text sehr viel Schwung, die Sprache scheint nun im Gleichgewicht mit dem Inhalt zu sein.
— Aug 05, 2025 10:01AM
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