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Anna Carina
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Oha ist das gut!
Der Typ ist völlig fertig. Imaginiert sich um Kopf und Kragen und steckt ziemlich verdruckst in Zwängen und dem großen Anderen fest.
Ist als Tagebuch verfasst.
Zitate im Kommentar.
Feb 12, 2025 08:49AM
Getäuscht

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Anna Carina’s Previous Updates

Anna Carina
Anna Carina is on page 93 of 250
Trägt sich leider nicht.
Die verschachtelten Sätze sind zu monoton stilisiert und die Gedanken redundant. Das entwickelt keine Spannkraft. Wenn man einmal die Psychologie hinter der Selbstbeobachtung erkannt hat, verliert es den Reiz.
Liest sich wie ne Endlosschleife von öden Bandwurmsätzen einer ziemlich uninteressanten Person. Ermüdend.
Da leidet einer, ohne Exzess.Edel und gleichmütig.
Feb 13, 2025 10:53AM
Getäuscht


Anna Carina
Anna Carina is starting
„Für mich ist alles Äußerliche - Verabredungen, Bekannt-schaften, Zeiteinteilung - lästig und langweilig, damit wird das Wenige, das noch lebt, meine letzten schwachen Impulse, hoffnungslos betäubt; nicht einmal zu trauriger Klarheit über mich selbst kann ich mich durchringen, zu Reue, sei sie auch untätig, zu schlichter und erfrischender menschlicher Wärme.“

Erster Satz.Könnte was werden mit uns…
Feb 12, 2025 07:54AM
Getäuscht


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Anna Carina „Meine gewissenhafte Hartnäckigkeit entspringt wohl nur dem Selbstwertgefühl, dem angeborenen Bedürfnis, Reisewegs alles (quasi zum Vorzeigen) zu vervollkommnen, sowie der ererbten Gewohnheit, sich loyal und folgsam jeglicher Pflicht und Ordnung zu unterwerfen, wäre sie auch von außen aufgezwungen.“

Und so was trifft meinen Humor. Ich krieg mich überhaupt nicht mehr ein. Was ne arme Wurst!:

„Der Musik kam im Übrigen das Diner in die Quere, vom Wodka und vielleicht dank meiner Unverwöhnt-heit erschienen mir die Piroggen und die Frikadellen besonders schmackhaft; Essen verhindert bei mir ja oft Rührung, hemmt mich äußerlich, was manchmal auch einschränkt: so entblößt, wie wir essen, so unbemäntelt raubtierhaft, wie wir dabei erscheinen müssen, lassen sich edle, aufopferungsvolle Entschlüsse (auch wenn durch Restaurant-Musik hervorgerufen) damit nicht in Einklang bringen, und in Fällen wie dem heutigen verzehre ich dann eilig (bis zum letzten Bissen) das, was ich mag, was mir schmeckt, und verzichte mit gespielter Unaufmerksamkeit, als wäre ich bereits erfasst von edlen oder bitteren Gefühlen, auf den Rest und bestelle den Kaffee - dieser für mich unwiderstehlichen Pose eines verhalten trunkenen Menschen, der sich immer mehr vergiftet und sich selbst gegenüber voller Verachtung gnadenlos ist, verleiht ein Tässchen Kaffee gewisse (meiner Vorstellung nach mondäne) Vollendung.“


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