Anna Carina’s Reviews > Ansichten eines Clowns > Status Update
Anna Carina
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Geht ja gut los. Reflektionen über die eigene Maskenparade.
Naja, ich werd’s überleben. Ich scheine von diesem Verschanzen und ketten an symbolische Ordnungen in dieser Welt nicht mehr befreit werden.
Lese das Buch jetzt mit stoischer Gelassenheit… 😏
— Feb 01, 2026 01:44AM
Naja, ich werd’s überleben. Ich scheine von diesem Verschanzen und ketten an symbolische Ordnungen in dieser Welt nicht mehr befreit werden.
Lese das Buch jetzt mit stoischer Gelassenheit… 😏
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Anna Carina’s Previous Updates
Anna Carina
is 42% done
Kann mir mal einer plausibel erläutern was ihr an dem Buch toll findet? Wenn’s geht ohne Generationenklischees und Unterstellungen von historischem Desinteresse!
Der Typ ist völlig uninteressant.
Und sprachlich ist das das reinste Thesenpapier.
Das mufft und mieft ästhetischer so vor sich hin.
Da kann ich noch so viel Wein bei saufen.
— 38 minutes ago
Der Typ ist völlig uninteressant.
Und sprachlich ist das das reinste Thesenpapier.
Das mufft und mieft ästhetischer so vor sich hin.
Da kann ich noch so viel Wein bei saufen.
Anna Carina
is 38% done
„ Ich langweile mich über mich selbst.“
Und ich erst.
Die Religionskritik mag ja Oberflächlich Thema des Buches zu sein und wie sie Menschen durch ihre Machtausübung sozial kontrolliert.
Allerdings nutzt Hans diese Kritik als Maske, um sein Begehren zu verschleiern.
Im Grunde präsentiert Böll einen Clown der in moralischem Narzissmus zergeht und die institutionelle Kritik im privaten spiegelt.
— Feb 03, 2026 01:27AM
Und ich erst.
Die Religionskritik mag ja Oberflächlich Thema des Buches zu sein und wie sie Menschen durch ihre Machtausübung sozial kontrolliert.
Allerdings nutzt Hans diese Kritik als Maske, um sein Begehren zu verschleiern.
Im Grunde präsentiert Böll einen Clown der in moralischem Narzissmus zergeht und die institutionelle Kritik im privaten spiegelt.
Anna Carina
is 18% done
„Aber was machst du denn?« fragte sie, »irgendwie mußt du dich doch frisch machen?«»Ich reibe mich immer mit Kölnisch Wasser ab«, sagte ich.“
Wie, und dann durfte der einen wegstecken?
Dachte immer Kölnisch Wasser sei ein effektives Verhütungsmittel!? 🤢
— Feb 02, 2026 06:26AM
Wie, und dann durfte der einen wegstecken?
Dachte immer Kölnisch Wasser sei ein effektives Verhütungsmittel!? 🤢
Anna Carina
is 8% done
„Ich grub den Graben[…]ich freute mich schon auf den Augenblick,wo die Marmorstatue meinem Wühleifer erliegen würde;ich freute mich zu früh;sie wurde von einem kleinen sommersprossigen Jungen erlegt,der G hieß.Er sprengte sich selbst und den Apoll in die Luft durch eine Panzerfaust,die er irrtümlich zur Explosion brachte.K.Kommentar zu diesem Unfall war lakonisch. »Zum Glück war G ja ein Waisenkind.“
— Feb 01, 2026 05:02AM
Comments Showing 1-8 of 8 (8 new)
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Ja, die Dialoge sind gut gelungen. Das Telefonat mit der Mutter war recht interessant. Ansonsten ist meine eingangs gezeigte Begeisterung ein klein wenig zurückgegangen :D
Matti wrote: "Ja, die Dialoge sind gut gelungen. Das Telefonat mit der Mutter war recht interessant. Ansonsten ist meine eingangs gezeigte Begeisterung ein klein wenig zurückgegangen :D"
Ja, die Mutter scheint ein krass anpasstes Wesen ihrer Zeit zu sein. Ordnung muss sein! Egal welche. Erst Nazibraut, dann humanitäres Engagement. Das was grad angesagt ist. Welche Ideologie ist da egal, hauptsache wir fügen schön angepasst ins System. Bloß keine Störung verursachen und dulden. Hehe. Ja, ist aber zu offensichtlich gesetzt. So was macht Christa Wolf in "der geteilte Himmel" besser, mit der Ehefrau eines Protagonisten. Das mein ich halt, Böll erzählt zu viel aus. Das Buch ist null subtil.
Habe das Buch 2020 gelesen, aber so was von verdrängt, dass ich nicht mal in die Diskussion einsteigen könnte. Hatte auch auf und ab Momente beim Lesen. Bin gespannt, zu welchem Schluß ihr beide kommt. Wünsche euch noch viel Spaß (:D) Beim Lesen!
Sie ist diese typische Karrieristin, die immer oben auf schwimmen möchte und dabei erstaunlich viel Anpassungsfähigkeit beweist. Nicht ungewöhnlich für die Nachkriegszeit.
Viktoria wrote: "Habe das Buch 2020 gelesen, aber so was von verdrängt, dass ich nicht mal in die Diskussion einsteigen könnte. Hatte auch auf und ab Momente beim Lesen. Bin gespannt, zu welchem Schluß ihr beide ko..."Dass deine Erinnerung so schwach ist, kann ich aber gut nachvollziehen. Ich denke, dass das Buch bei mir auch nicht all zu nachhaltig sein wird. Es irritiert nicht ausreichend oder fast gar nicht (da Böll die Haltung nun mal wichtig ist, was es sprachlich uninteressant macht) um sich daran abarbeiten zu können. Ich vergesse solche texte dann auch schnell wieder. Aktuell würde ich deiner Wertung von 3 Sternen folgen. Aber hab ja noch ne Strecke. Danke Viktoria 😃
Matti wrote: "Sie ist diese typische Karrieristin, die immer oben auf schwimmen möchte und dabei erstaunlich viel Anpassungsfähigkeit beweist. Nicht ungewöhnlich für die Nachkriegszeit."Was mir bei deiner Formulierung jetzt wichtig ist, dass die Mutter sich ja nicht trotz innerer Werte anpasst, sondern weil sie keine hat. Das ist eine Form von Beliebigkeit - Austauschbarkeit.
Ich denke, dass das ein struktuerelles Phänomen ist, das uns Menschen allzeit begleitet und lediglich in solchen Extremsituationen wie der Nachkriegszeit, in der der Bruch der Ideologie krass sichtbar wird, unsere besondere Aufmerksamkeit bekommt.


Ist aber alles schon arg didaktisch.