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Jörg
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The voice irritates me. Berlin hipster bubble. At the same time, Wenzel sounds often female. Calling his phone smartie? The main characters are intendedly extraordinary while the rest of the cast are clichés. Developments are caused by external events such as being hit by a lightning.
Still a fun read so far when taken lightly.
Feb 27, 2026 12:37AM
Drifter

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Jörg
Jörg is finished
Let a little magic in your life. Sell your soul to the devil, (s)he can give it to god. The Faustian Vica. A dose of German magical realism. I haven't waited for it. I will stay an NPC, one of those beyond the middle of their life still watching TV and having no access to the magic.
Rampant greenery and shrooms, lightnings and avalanches, nature is another source of magic.
Feb 28, 2026 12:29AM
Drifter


Comments Showing 1-7 of 7 (7 new)

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Alexander Carmele Das Buch habe ich gar nicht als Berlin-Roman wahrgenommen, und habe es eben wegen seiner narrativen Leichtigkeit und Phantasiefiguren sehr gemocht. Es besitzt etwas Schwebendes, die goldene Frau, das Ereignis. Immer noch ein Highlight für mich der Gegenwartsliteratur.


Jörg Alexander wrote: "Das Buch habe ich gar nicht als Berlin-Roman wahrgenommen, und habe es eben wegen seiner narrativen Leichtigkeit und Phantasiefiguren sehr gemocht. Es besitzt etwas Schwebendes, die goldene Frau, d..."

Ich meine nicht, dass der Roman in Berlin spielt. Da ist er nicht festgelegt. Ich finde, man merkt es dem Ton der Autorin an, dass sie aus der Berliner Szene kommt. Sowas wie sich lustig machen über Menschen, die das Wort superspannend verwenden. Bin da vielleicht auch gerade etwas sensibilisiert nach meiner gestrigen Lektüre von Chlodwig Poth, der sich bewusst von der Kulturblase entfernt hat.


Alexander Carmele Jörg wrote: "Alexander wrote: "Das Buch habe ich gar nicht als Berlin-Roman wahrgenommen, und habe es eben wegen seiner narrativen Leichtigkeit und Phantasiefiguren sehr gemocht. Es besitzt etwas Schwebendes, d..."

Ups, ist mir nicht aufgefallen - habe das eher personal in den Figuren verlegt gesehen. Ich hoffe, ich habe da keinen blinden Fleck und sitze tief in meiner Bubble, ohne es wissen zu können :D


Jörg Ich neige dazu, Autor*in und Buch nicht zu trennen. Und ist wahrscheinlich einer meiner Komplexe, der meinen Hipster-Sensor zu oft anspringen lässt, wenn ich mich getroffen oder abgehängt fühle.


Alexander Carmele Jörg wrote: "Ich neige dazu, Autor*in und Buch nicht zu trennen. Und ist wahrscheinlich einer meiner Komplexe, der meinen Hipster-Sensor zu oft anspringen lässt, wenn ich mich getroffen oder abgehängt fühle."

Hauptsache du attribuierst auf eine Weise, die dir die Lust am Lesen nicht verhagelt, darauf kommt es ja an. Bei mir funktioniert es durch klare Fiktionalitätsgrenzziehung - Figuren sprechen, es sei denn, ein kommentierender Erzähler grätscht in die Parade (wie bei Thomas Mann im Zauberberg).


message 6: by Jörg (last edited Mar 01, 2026 10:35AM) (new) - rated it 3 stars

Jörg Eine klare Fiktionalitätsgrenzziehung schafft Konzentration auf den Text selbst. Aber zu häufig finde ich in Büchern eindeutige Alter Egos. Ganz abgesehen davon, dass die mit Abstand überrepräsentiertesten Charaktere in Romanen Autor*innen sind.


Alexander Carmele Jörg wrote: "Eine klare Fiktionalitätsgrenzziehung schafft Konzentration auf den Text selbst. Aber zu häufig finde ich in Büchern eindeutige Alter Egos. Ganz abgesehen davon, dass die mit Abstand überrepräsenti..."

Das stimmt - da wird's dann auch schwierig. Sehe ich auch so.


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