Anna Carina’s Reviews > Wald > Status Update
Anna Carina
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Gestelzt arroganter Unterton.
Scheint ne fette Maske einer Frau zu sein, die bisher scheinbar sehr im Schatten anderer Menschen um Anerkennung gebuhlt hat und sich nun in die Einsamkeit und Autarkie begeben hat, in der sie sich noch einrichten muss.
Resoniert, wahrscheinlich aufgrund der sprachlichen Fassade nicht sonderlich mit mir. Ist aber interessant genug, um dran zu bleiben.
— Apr 26, 2026 02:08AM
Scheint ne fette Maske einer Frau zu sein, die bisher scheinbar sehr im Schatten anderer Menschen um Anerkennung gebuhlt hat und sich nun in die Einsamkeit und Autarkie begeben hat, in der sie sich noch einrichten muss.
Resoniert, wahrscheinlich aufgrund der sprachlichen Fassade nicht sonderlich mit mir. Ist aber interessant genug, um dran zu bleiben.
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Anna Carina
is 22% done
Moahh ist das geistiges Ödland was dieser rote Lackschühchen-sie sind mein Schicksal in das Deaster-Trägerin durch den Kopf rauscht.
Ich hoffe ernsthaft dass Frau Knecht noch nen Kniff parat hat.
Liest sich bisher schrecklich einfältig. Und jetzt muss ich lachen, weil es furchtbar reflektiert und intellektuell daher kommen möchte 🤭
— Apr 26, 2026 10:48AM
Ich hoffe ernsthaft dass Frau Knecht noch nen Kniff parat hat.
Liest sich bisher schrecklich einfältig. Und jetzt muss ich lachen, weil es furchtbar reflektiert und intellektuell daher kommen möchte 🤭
Comments Showing 1-4 of 4 (4 new)
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Was mich an so etwas abstößt, ist die fehlende Übersicht, also die erste Reflexion, die sich gar nicht darum bemüht, einen Schmerz zu verorten, sondern diesen Schmerz "in der Reflexion" nur darstellt, statt ihn "in der Beschreibung" darzustellen, das wirkt schief auf mich.
Du präzisierst damit was ich in meiner unbeholfenen Diagnose implizit mitmeine. Stimmt. Du sagst sie verortet das nicht. Aber ich denke das passiert exakt aus der Abwehrhaltung heraus.


Mir ist klar dass das bewusst gewählt sein wird. Allerdings verschwimmt diese Erzählperspektive mit dem Text selbst, weshalb diese Abwehrhaltung zur totalisierenden Ebene des Textes wird.
Mich ekelt so etwas an Menschen einfach nur an.
„Es war wie ein Schorf, den immer wieder aufzukratzen man nicht lassen kann. Immer wieder kratzte sie an Bruno, immer wieder riss es auf. Dabei hatte auch Oliver sie betrogen, zumindest am Ende. Oder eben nur am Ende, als es Marian schon egal gewesen war oder wahrscheinlich auch: weil es Marian schon egal gewesen war, offensiv und sichtlich egal, und dieser Gleichgültigkeit wollte Oliver ein Ende machen. Während Bruno Marian nie egal gewesen war, aber sie für ihn nur ein Spiel, ein Zeitvertreib. Während Marian, natürlich!, geliebt hatte, geliiiiebt, süchtig gewesen war nach Romantik. Als sie noch ein Leben hatte, das nach Derartigem verlangte, quasi zur Vervollständigung. Gott, es ist viel zu früh für so ein Gehirne, und es war falsch und ganz ohne Sinn, sie braucht dringend einen starken Kaffee, der sie klar macht und wieder in die Spur bringt, aber im Moment lässt es sich nicht abstellen, sie hatte den Geist gerufen, und jetzt rast er in ihr, spult durch sie hindurch, und es ist ihre eigene Schuld, nein, die von diesem Albert.“