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Anna Carina
is 30% done
Ich hab es jetzt doch abgebrochen. Etwas quergelesen und am Ende reingelesen.
Das Buch ist für mich unlesbar.
Zudem werde ich immer wütender, da ich mich als ungebildeter Mensch nur gedemütigt fühle, durch diese Informationflut und Schlacht an intellektuellen, mathematischen, linguistischen und philosophischen Themen.
Da ich schon kurz davor war es mit 1 Stern zu bewerten, ziehe ich jetzt die Reißleine.
— May 08, 2026 10:19AM
Das Buch ist für mich unlesbar.
Zudem werde ich immer wütender, da ich mich als ungebildeter Mensch nur gedemütigt fühle, durch diese Informationflut und Schlacht an intellektuellen, mathematischen, linguistischen und philosophischen Themen.
Da ich schon kurz davor war es mit 1 Stern zu bewerten, ziehe ich jetzt die Reißleine.
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Anna Carina’s Previous Updates
Anna Carina
is 25% done
Das ist nicht mein Fall. Teile den Humor überhaupt nicht und finde diese nerdige Art auf Mathematik und Lingustik zu verweisen und damit zu spielen ermüdend bis uninteressant. Das liegt primär an der Tonalität der Erzählstimme, die völlig distanziert daher kommt.
Geht alles ziemlich an mir vorbei.
Werde es zwar beenden aber höchstwahrscheinlich weder bewerten noch eine Rezension schreiben.
— May 08, 2026 09:29AM
Geht alles ziemlich an mir vorbei.
Werde es zwar beenden aber höchstwahrscheinlich weder bewerten noch eine Rezension schreiben.
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Danny
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May 08, 2026 12:35PM
Schade. Ich überlege auch es die Tage zu lesen - habe mir aber schon gedacht, dass es ein kleiner Brainfuck werden konnte. Aber ungebildet bist du ja nun wirklich nicht.
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Danny wrote: "Schade. Ich überlege auch es die Tage zu lesen - habe mir aber schon gedacht, dass es ein kleiner Brainfuck werden konnte. Aber ungebildet bist du ja nun wirklich nicht."Gibt ja bereits ein paar sehr gute Bewertungen und Rezensionen zu dem Buch. Du bist Lehrer, vielleicht ist das genau das richtige Futter für dich 😬... Bei Doktor No kam ja auch viel so Zeug vor, aber da gabs nen lustigen Plot. Das Buch kam mir vor wie ein fragmentiertes Sachbuch, aus Briefen, Vorgangsbeschreibungen und Abhandlungen. Ich habe kaum etwas von einem Plot ausmachen können. Und dazu kommt noch die Tonalität. Das ist dann nen ganz persönliches Ding. Ich mag so etwas einfach nicht und kann das überhaupt nicht lustig finden, obwohl viel schwarzer Humor vorkommt, der Verschwörungserzählungen aufgreift.
Und wenn du 80% der Themen inhaltlich nicht verstehst oder ihnen folgen kannst, bist halt raus. Jedenfalls bietet mir das Buch nichts drum herum, das mich bei der Stange halten würde.
ich schlich gedanklich ebenfalls um dieses buch herum und habe mich erst vorgestern entschlossen, es nicht auf den ohnehin unbewältigbaren lesestapel zu packen. ich liebe brainfuck, ich liebe naturwissenschaften , verschwörungsmythen und nerdiges zeugs, muss aber die chance haben, irgendwas auch zu verstehen. nach der leseprobe schwante mir bereits was du bestätigst. es war auch so komisch unsinnlich, ungreibar. nun ja, ich kann über nix urteilen, was ich nicht selbst gelesen haben. aber deine selbstdiagnose „ungebildet“ erstaunt mich dann doch. deine strategie, auch mal was abzubrechen, finde ich aber gut. bin da selbst viel zu zwanghaft unterwegs
Halber wrote: "ich schlich gedanklich ebenfalls um dieses buch herum und habe mich erst vorgestern entschlossen, es nicht auf den ohnehin unbewältigbaren lesestapel zu packen. ich liebe brainfuck, ich liebe natur..."Ja, unsinnlich trifft es. Es ist ein Buch, das sehr vergeistigt funktioniert und kaum bis keinen Affekt besitzt.
Ich glaub, ich nutze "ungebildet" tatsächlich im Sinne von miserabler Schulbildung und kaum vorhandenem Wissen auf sehr vielen Gebieten. Das hier mag Spezialwissen sein. Vielleicht ist der Begriff verfehlt, wenn er Reflexivität mit einschließt. Wie auch immer. Diese Thematik ist seit eh und je meine Achillesferse und es mag sein, dass ich dahingehend zu schnell emotional reagiere. Jedenfalls sind solche Bücher Gift für meine fragile Konstitution, zumal ich sowieso seit 2 Jahren ständige Rückschläge erlebe, in Sachen Philosophie und Systemtheorie, die ich versuche zu begreifen und dann teilweise über Monate völlig zerschossen geistig am Boden liege.
Anna Carina wrote: "Danny wrote: "Schade. Ich überlege auch es die Tage zu lesen - habe mir aber schon gedacht, dass es ein kleiner Brainfuck werden konnte. Aber ungebildet bist du ja nun wirklich nicht."Gibt ja ber..."
Haha, ich glaube, das hat nicht so viel mit meinem Lehrer-Dasein zu tun... ich verbringe tagtäglich die Zeit mit Kindern, die manchmal Worte wie "Elefant" oder "Arm" nicht kennen (obwohl sie in Deutschland aufgewachsen sind). Da ist solche Literatur eher ein Ausgleich vom Alltag und bringt mir auch nur Freude, wenn ich die Zeit und den Raum dafür habe. Die habe ich jetzt auf jeden Fall, aber ich glaube, ich werde mir doch etwas anderes vornehmen, was mehr Mehrwert bietet.
Dass die Thematik deine Achillesferse ist, habe ich schon gemerkt, aber dann schau dir doch mal deine Lesehistorie an und sei stolz auf dich. Ich habe sehr viele Freunde, die eine gute Schulbildung genossen haben und nichts daraus gemacht haben und mental verblödet sind.
hui, die freunde lesen offenbar nicht mit, danny? vielleicht sind es ja dann ein paar weniger. oder teilst du ihnen diese meinung zu ihrer mentalen bildung auch im gespräch unverblümt mit? wäre eine wertvolle freundschaft, die das aushält!ansonsten, ob zerschossen oder nicht, liebe anna carina - theorieklopper des kalibers, wie du sie hier beackerst, geben sich andere (ich zum beispiel) gar nicht erst. und kokettieren ist sicher nicht deine art, du meinst deine bemerkung ernst. ich schließe mich danny also an. nen wissenschaftlichen text nicht durchdringen gekonnt zu haben: nimms locker.
Das ist nett, mich aufbauen zu wollen. Es verfehlt nur leider meine Wunde. Mitvollziehen zu können, ist die einzige Form in der ich wirklich da sein kann. Selbst dort wo ich am meisten sein will, gehöre ich nicht hin.
Das ist ein existentielles Ding für mich. Nichts was sich entspannt als Vergleich mit anderen lösen lässt.
Du bist mitten drin, und die Arbeit des Begriffs ist zäh und schmerzhaft, sonst wäre es keine Wunde, und keine Arbeit im philosophischen Erwägen. Da lässt sich nichts beschleunigen. Es dauert Jahre, Jahrzehnte, wenn das bloße Fabulieren, das du ablehnst, nicht akzeptiert wird. Zu "Schleifen" habe ich ja eine andere Meinung, ob die nur durch mein Vorwissen zustande kommt, mag ich nicht einzuschätzen.
Alexander wrote: "Du bist mitten drin, und die Arbeit des Begriffs ist zäh und schmerzhaft, sonst wäre es keine Wunde, und keine Arbeit im philosophischen Erwägen. Da lässt sich nichts beschleunigen. Es dauert Jahre..."Und was ist wenn die Unmöglichkeit, mein "Ich kann nicht" die Wüste ist, die ich bereits bewohne? Wieso muss jeder zu einem Ziel kommen? Wieso sollte sich mir die Tür jemals öffnen? Was ist, wenn ich sie einfach als höchste Intensität der Unmöglichkeit annehme und sie als Immanenzebene des absoluten Ausschlusses betrachte, auf der ich die Begriffsperson, dieser Konfiguration werde? Das nicht sein, was man am meisten sein möchte.
Anna Carina wrote: "Alexander wrote: "Du bist mitten drin, und die Arbeit des Begriffs ist zäh und schmerzhaft, sonst wäre es keine Wunde, und keine Arbeit im philosophischen Erwägen. Da lässt sich nichts beschleunige..."Dann ist das ein eigener für sich stehender Begriff des Zugangs. Von einem Ziel habe ich nicht gesprochen. Die Arbeit des Begriffs kann auch in der vollendeten Desillusionierung seiner eigenen Klarheit bestehen. Nur so entwickelt sich, selbst im Bestehen auf dem Stillstellen, das Denken. Eine krasse Gedankenform schlägst du vor - dreht die Systemtheorie auf eine andere Weise weiter, nicht wie bei mir ins Antihumane.
Anna Carina wrote: "Das ist nett, mich aufbauen zu wollen. Es verfehlt nur leider meine Wunde. Mitvollziehen zu können, ist die einzige Form in der ich wirklich da sein kann. Selbst dort wo ich am meisten sein will, ..."
Was für aufbauen? Ich biete dir einen Perspektivwechsel auf dich selbst an. Den Vergleich mit anderen machst du ja genauso, nur vergleichst du dich mit Menschen, die intellektuelle Lektüre angeblich problemloser lesen können. Schau doch auf dich selbst und sieh, dass du aus einer wahrscheinlich schwierigen Ausgangslage sehr viel geschafft hast und es einfach Zeit und Mühe braucht, diese wirklich sehr schwierigen und komplizierten Werke und Philosophien zu durchdringen – und das liegt nicht daran, dass du zu dumm bist. That's part of the game. Die Wunde ist halt nur in deinem Kopf, und vielleicht ist es auch gut, dass sie das ist, weil sie der Ursprung deines Strebens ist. Der Gedanke mit der Schulbildung ist halt„Hätte, hätte, Fahrradkette." Hättest du eine gute Schulbildung genossen, wärst du vielleicht eben nicht so dahinterher, diese Lücke zu füllen.

