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Anna Carina
is 7% done
Was haben die Autorys des Deutschen Buchpreises nur mit diesen kurzen Sätzen?
Liest sich bisher wie eine Vorgangsbeschreibung.
Noch ziemlich unrund.
Intensives Thema, das bisher die Intensität vermissen lässt.
Naja, aber das kann ich lesen. Bleib mal noch etwas dran…
— Aug 15, 2026 08:36AM
Liest sich bisher wie eine Vorgangsbeschreibung.
Noch ziemlich unrund.
Intensives Thema, das bisher die Intensität vermissen lässt.
Naja, aber das kann ich lesen. Bleib mal noch etwas dran…
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Die Szenen können gar nicht wirken. In der kürze der Sätze wechselt er dann auch extrem flott den Moment in dem wir uns befinden. Wir sind jetzt nach knapp 10% durch sehr viele Ereignisse gespurtet, die sich nicht im mindesten entfalten können: Die Fahrt dauerte vier Stunden. Pinò war wieder hellwach, hielt den Blick auf die Straße gerichtet. Am Rückspiegel schwang der Rosenkranz gleichmäßig hin und her. Aus dem Augenwinkel sah er, dass Geppettos unruhige Hand sich immer langsamer bewegte und schließlich im Schoß liegen blieb. Als Pinò sicher war, dass sein Vater schlief, nahm er die Kassette mit den neapolitanischen Volksliedern aus dem Radio und legte Vasco ein. Nach Piacenza hielt er an einer Raststätte und kaufte eine Straßenkarte, die er unter dem schwachen Licht im Auto studierte. So weit im Norden war er noch nie gewesen.
Auf der Weiterfahrt prasselten für ein paar Minuten schwere Tropfen gegen die Scheibe. Pinò fuhr an Bergamo vorbei, bog ab ins Val Brembana. Eine kurvige Straße mit kurzen Tunnelabschnitten, vereinzelte Lichter an den Hängen. Vor ihm die Berge, von denen Geppetto ihm früher erzählt hatte. Ihre Höhe ließ sich in der Dunkelheit nur erahnen. Eine Brücke führte über den Brembo auf die andere Seite. Nach Faragno.
Er parkte den Transporter auf dem Kirchplatz und zog seinem Vater eine Jacke über. Zusammen gingen sie durchs Dorf.
Liest sich wie ein Tatsachenbericht, eine Liste von Ereignissen ohne Gefühl, Sinnlichkeit oder Atmosphäre. Keine Ahnung, ob das Methode hat, aber ohne Kontext gibt mir das erstmal nichts.
Kalkwiese wrote: "Liest sich wie ein Tatsachenbericht, eine Liste von Ereignissen ohne Gefühl, Sinnlichkeit oder Atmosphäre. Keine Ahnung, ob das Methode hat, aber ohne Kontext gibt mir das erstmal nichts."Ja genau so! Alex meinte ja, dass "Liefern" auch die Dauer des Textes benötigt um rund zu wirken. Ich hoffe jetzt hier auch mal darauf, dass sich das noch ergibt aus dem Zusammenspiel der einzelnen Momente.



Dafür dass beide nen scheiß Tag hatten und die Emotionen Achterbahn fahren, liest sich das so!
Kommt dabei euch was rüber?