Jery Schober’s Reviews > Are You Actually Going To Write A Book Or Just Talk About It?: An Aggressive Guide To Writing, Creativity, And Actually Getting Things Done > Status Update
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Maria
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Mar 16, 2023 07:23AM
ist das gut? Klingt nach dem Arschtritt, den ich manchmal brauche :D
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Es sind im Prinzip Blog Posts, die thematisch zueinander passen und zu einem Buch zusammengefasst wurden. Da manche von 2017 und andere von 2020 sind und es keine Überleitungen gibt, liest es sich zerfranst, v.a. in der ersten Hälfte fehlt mir der rote Faden.Pro: Liest sich leicht und schnell durch die persönliche Ansprache und die kurzen Kapitel.
Con: Einen Teil der Ratschläge halte ich für kontraproduktiv. Da sich das Buch an absolute Anfänger wendet, macht es wenig Sinn, diesen zu erklären, sie müssten vor dem Schreiben wissen, wie lange ihr Roman werden soll und wie lang ihre Kapitel sind. Woher soll jemand, der noch nie einen Roman geschrieben hat, wissen, wie lange ein durchschnittliches Kapitel ist?
Brauchst du allgemein einen Tritt zum Schreiben oder fehlt dir die Zeit dazu? Hast du eine Schreibblockade oder fühlst du dich überwältigt von der Aufgabe?
Ich habe jede Menge Schreibratgeber gelesen und kann dir vielleicht was empfehlen, was zu deinem Problem passt.
Das klingt ja bisschen nach low effort, wenn ich ehrlich bin ^^' und definitiv so, als wäre die Zielgruppe verfehlt. Man muss ja schon erst mal bisschen schreiben, damit man abschätzen kann, wie viel Raum eine Geschichte braucht usw... Und selbst dann kann man sich noch vertun. Auch plant ja nicht jeder.Dann beschreib ich mal meine Situation: Ich will gern schreiben, aber lieber geschrieben haben. Manchmal fällt es mir schwer, in die Stimmung des Textes zu kommen, aber eigentlich weiß ich, dass es vor allem an fehlender Routine liegt. Wenn ich mich regelmäßiger mit dem Text befassen würde, würde mir das auch eher gelingen. Manchmal gibt's natürlich auch Tage, wo ich gar keinen Bock habe, manchmal hinterfrage ich jeden Satz, aber grundlegend fällt es mir schwer, überhaupt anzufangen. Zeit habe ich genug, aber Schreiben bzw damit anzufangen wirkt wie so ein riesiges Hindernis. Selbst wenn ich echt Bock auf die nächste Szene hab, schieb ich schreiben immer weiter raus. Und dann ups, ist es leider schon zu spät und ich muss ins Bett. Was mich dann zusätzlich frustriert und den Start am nächsten Tag nicht leichter macht.
(Mit "Anfang" und "Start" ist das Schreiben selbst gemeint, nicht ein neues Projekt.)
Bin gespannt ^^
Maria wrote: "Ich will gern schreiben, aber lieber geschrieben haben."LOL, das Gefühl kenne ich gut :-P
Ok, also wäre ein Ratgeber in Richtung Motivation, Getting Things Done, Stay Excited und so gut.
Hier einige Bücher, die in diese Richtung gehen und mir gut gefallen haben:
The Mental Game of Writing: How to Overcome Obstacles, Stay Creative and Productive, and Free Your Mind for Success
Alles von James Scott Bell fand ich ausgezeichnet, egal ob die reinen Craft-Bücher oder die allgemeinen übers Leben als Autor:in: In diesem geht es ums Mindset und langfristigen Spaß am Schreiben, was beinhaltet, etliche Hürden zu überwinden.
The Power of Creativity: Learning How to Build Lasting Habits, Face Your Fears and Change Your Life
Richtet sich allgemein an Kreative/Künstler:innen und hat ein paar Kapitel über Mindset/Motivation.
Shut Up and Write: The No-Nonsense, No B.S. Guide to Getting Words on the Page
Ein sehr persönliches Buch; ich mochte die Schreibweise, Ehrlichkeit und Erkenntnisse. Die Autorin schildert, wie sie ihre Motivation fand, endlich ernsthaft an ihren Büchern zu arbeiten.
Do the Work
Ein Klassiker unter Schreibenden :-D Wenn man sich auf das Konzept von "Resistance" einlässt, ist es sehr inspirierend und hat mir persönlich einen kräftigen Tritt verpasst.
Writing Down the Bones: Freeing the Writer Within
Das steht noch auf meiner Leseliste, aber ich habe von vielen gehört, dass sie nach der Lektüre unbedingt schreiben wollten. Die Autorin vergleich Schreiben mit Zen-Buddhismus und sieht es als eine Art Meditation.
Zum Schluss noch Dear Writer, You Need to Quit
Darin geht es nicht konkret um mangelnde Motivation, aber viel darum, dass man nicht alles nachmachen soll, was andere tun, sondern einen eigenen Weg zu Motivation und Schreiben, Plotten und Veröffentlichen finden muss, der oft total anders ausschaut wie das, was alle anderen machen (alle Bücher von Becca Syme fand ich großartig, motivierend und befreiend).
Vielleicht hilft dir ja irgendwas von der Liste, in Schreibstimmung zu kommen und langfristigen Spaß am Schreiben zu finden, der die Motivationstiefs überwindet :-)

