Anna Carina’s Reviews > Voraussetzungen einer Erzählung: Kassandra: Frankfurter Poetik-Vorlesungen > Status Update
Anna Carina
is on page 160 of 245
Bin bei den Tagebucheinträgen und nehme alles zuvor geschriebene zurück.
Verstand und Ratio dieser Frau sind eine Wohltat.
Man darf der Prophezeiung nicht glauben, das ist ein Gesetz, solange man nicht bereit ist sich selbst zu ändern.
Die Unfähigkeit zur Reife = Imponiergehabe und Abgrenzung. Dies bezieht die ua auf Feminismus. Nix gewonnen wenn statt Männerwahn-Frauenwahn
Weiter über historische Wahrheit
— Jun 29, 2024 05:27AM
Verstand und Ratio dieser Frau sind eine Wohltat.
Man darf der Prophezeiung nicht glauben, das ist ein Gesetz, solange man nicht bereit ist sich selbst zu ändern.
Die Unfähigkeit zur Reife = Imponiergehabe und Abgrenzung. Dies bezieht die ua auf Feminismus. Nix gewonnen wenn statt Männerwahn-Frauenwahn
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Anna Carina’s Previous Updates
Anna Carina
is on page 77 of 245
Ja, nun komme ich an den Punkt, an dem sich unsere Persönlichkeiten behaken.
Ihr Schwere und intellektuelle Ernsthaftigkeit verleihen dem Buch nun einen zähen, drögen Charakter. Ich empfinde sie sogar in einigen Situationen als angestrengt larmoyant.
Soll kein Qualitätsmerkmal des Textes darstellen. Eine Einordnung, weshalb Kassandra ein Brett werden wird, obwohl ich nun besser verstehe.
— Jun 28, 2024 11:17PM
Ihr Schwere und intellektuelle Ernsthaftigkeit verleihen dem Buch nun einen zähen, drögen Charakter. Ich empfinde sie sogar in einigen Situationen als angestrengt larmoyant.
Soll kein Qualitätsmerkmal des Textes darstellen. Eine Einordnung, weshalb Kassandra ein Brett werden wird, obwohl ich nun besser verstehe.
Anna Carina
is on page 52 of 245
„Unstillbar,ist der Schmerz,den die Eignen einem antun,es sei denn,man verwandle sie oder sich selbst in Fremde,und trostlos ist nicht der Verpönte,sondern der Vergessene. (Die Liebsten,sind uns bitterfeind,Orest bei Aischylos.)Ihre ernsteste Gefährdung erlebt Kassandra als alle Fäden,auch die des Zorns,zwischen ihr und ihnen gerissen sind und ein neues Netz durch ihre eigne Schuld noch nicht geknüpft ist.“
— Jun 28, 2024 11:37AM
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Anna Carina
(last edited Jun 29, 2024 05:47AM)
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Jun 29, 2024 05:34AM
„Was bedeutet diese Erfahrung für eine Literatur, die keine großen lebenskräftigen Idealgestalten mehr schaffen, keine zusammenhängenden - durch Krieg und Mord und Totschlag und die dazu fälligen Heldentaten zusammenhängenden - Geschichten mehr erzählen will? Welche Art von Gedächtnis verlangt und unterstützt die Prosa der Virginia Woolf? Warum sollte das Gehirn, das doch oft mit einem Netzwerk verglichen wird, die Erzählung einer linearen Fabel besser »behalten« können als ein erzählerisches Netzwerk? Wie sonst könnte ein Autor gegen die Gewohnheit angehn (die den Anforderungen der Zeit nicht mehr entspricht),Geschichte als Heldengeschichte zu erinnern?“
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