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“Strebe nach diesem Kuss des Geliebten, dieser Berührung der Lippen, die den bhakta verzückt und ihn in Gott verwandelt. Für denjenigen, der mit einem solchen Kuss gesegnet wurde, verschwinden die Welten, Sonne und Mond vergehen und selbst das Universum schmilzt dahin in einen unendlichen Ozean der Liebe. Das ist die vollkommene Verzückung nondualer Liebe. (The Complete Works of Swami Vivekananda, Volume 3, Lectures from Colombo to Almora, The Sages of India) (S. 208)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“So wie Liebende, gefangen in der Agonie der Orgasmen, nicht mehr wissen, welcher Körper wem gehört, so sieht der bhakta keinen Unterschied mehr zwischen seinem Körper und dem Körper Gottes. Alle Dualität verschwindet und es bleibt nichts zurück als der süße Nektar ewiger Glückseligkeit. (S. 209)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Reine, bedingungslose Liebe erstrahlt nur dann, wenn Selbsterkenntnis gefestigt und der Geist ein leuchtender Reflektor ist. (S. 160)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Spiritual practice doesn‘t attempt to correct the past or change our circumstances, but to change the way we see ourselves and the world. Directing attention to the highest in us cleanses subconscious sources of pain and minimizes the danger of building a suffering-based identity. If the ego is thought to be the self, its negativities will never be eliminated, because its very existence is a negativity based on a fundamental error. (p. 71)”
James Swartz, Meditation: Inquiry Into the Self
“Ein nondualer bhakta weiß, dass Jeder und Jedes immer das Selbst ist. Wenn meine Selbsterkenntnis verwirklicht ist, dann ist alles was ich höre oder denke das Selbst [...] „Ich bin das ewig volle, immer gegenwärtige Licht.“ (S. 165)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Die Zeit zu würdigen bedeutet sich der Kehrseite des Lebensprozesses bewusst zu sein. Eine Geburt ist etwas Wundervolles, aber sie verliert ihren Glanz, wenn ich den Tod in meine Betrachtung einbeziehe. Auch der Zeitraum zwischen Geburt und Tod ist kein Rosengarten, tag-täglich sind wir physischen und psychischen Schmerzen ausgesetzt. Heute magst du glücklich sein, aber schon morgen kannst du wieder leiden. Die Zeit ist ein gefräßiges Maul, das alles verschlingt, auch den Schmerz. Daran kannst du nichts ändern. Verfolge dein Ziel und vergeude keine Zeit. Nutze sie bewusst und tue, was getan werden kann. Werde ein Herr der Zeit und eile mit Weile. (S. 194)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Try seeing your body and home as God‘s temple, regarding your spouse and children as God‘s own, considering every spoken word the name of the Lord and every duty as service of God. Bending, lying or kneeling should be considered prostration to God, walking as circumambulation of the deity, all lights as symbols of the Self, sleep as samadhi, rest as meditation and the act of eating as God eating God. In this manner every object and activity loses its secular character and becomes divine through devotional practice. (p. 86)”
James Swartz, Meditation: Inquiry Into the Self
“Selbsterkenntnis ist nichts anderes als das Verstehen, dass jede Erfahrung nichts anderes ist als das sich selbst liebende Selbst […] Die Freude ist immerwährend, weil du ewig bist und deine Natur Glückseligkeit ist.”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Geboren aus der Bewunderung ist nonduale Liebe vollkommene, gleichbleibende, bewertungsfreie, universelle Liebe zu meinem wahren, ursprünglichen Selbst, meinem erschaffenen scheinbaren Selbst, zur Welt und zum Schöpfer der Welt. Sie ist die vollkommene Überzeugung, dass nichts fehlt. Sie ist mühelose, zweifelsfreie Selbstachtung. Sie ist nicht selbstkritisch. Sie ist unzweideutig; was immer der nonduale bhakta tut, tut er oder sie ohne Zurückhaltung. (S. 119)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Der Klang der Unendlichkeit (nada-brahman) der nur von Erleuchteten gehört wird (S. 163)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Dauerhafte Selbsterkenntnis ist Befreiung und Befreiung ist nonduale Hingabe, denn es gibt nur ein Selbst und seine Natur ist reine Liebe (parama-prema-svarupa). (S. 115)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Lerne deine eigene Gesellschaft zu lieben, in Form der sich in dir widerspiegelnden Schönheit stillen Gewahrseins. Kultiviere Stille. (S. 141)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Meditation and inquiry are only possible in a sattvic mind. Three buckets of waters stand in front of a white wall. The sun reflects off the water, producing three reflected suns on the wall. A strong wind roiling the contents of the first buckets produces a dancing image of the sun. The second, filled with muddy water, produces a dull, dark spot. The third, containing clear and still water, generates an accurate reflection of the sun. If the purpose of meditation is Self-Realization and the mind is the instrument through which the Self is known, it stands to reason that accurate identification of the Self depends on a clear still mind.

When the subtle body is pure, the bliss of the Self uplifts the emotions and awakens subtle devotional feelings. When the subtle body is pure, the Self illumines the intellect, enhancing discrimination and inspiring brilliant thinking. Radiant health results when a sattvic subtle body channels the Self‘s healing energy to the body (p. 69)”
James Swartz, Meditation: Inquiry Into the Self
“Die erste Lektion von Vedanta: die Liebe befindet sich nicht in Objekten. Es ist das Gesetz isvaras, dass Liebe nur zu einer Quelle der Freude fließt […] Von dem Moment an, ab dem ich mich selbst als Liebe entdeckt habe, habe ich mir eine unerschöpfliche Quelle erschlossen. Es kümmert mich nicht mehr, ob ich von anderen geliebt werde, sondern ich liebe alle, ohne mich dagegen wehren zu können, weil ich keine andere Wahl habe. Reine Liebe bedeutet, dass isvara durch mich und als ich liebt. Er verkörpert sich durch meine Anwesenheit. Menschen fühlen sich zu mir hingezogen, weil durch meine Liebe ihre Liebe erwacht. (S. 158-159)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Du bist ein in sich selbst leuchtendes Wesen und dein Glanz bleibt unberührt von Ignoranz und Unzulänglichkeit. Du bist die eine Existenz, die allen Objekten ihr Dasein schenkt. Es gibt nichts, wovon du abhängig bist; alles hängt von dir ab. Dies ist die unübertroffene Lehre von vedanta. Der angemessene nonduale bhakta ist ein bhakta ohne Probleme, der alleine steht und nichts von der Welt will... (S. 212)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Übereinstimmung von Denken, Sprechen und Handeln nennen wir Geradlinigkeit. Das eine zu sagen aber das andere zu tun, oder umgekehrt, ist einem friedvollen Geist abträglich und daher nicht geeignet, Selbsterforschung zu fördern. Geradlinigkeit umfasst nicht nur wahrhaftiges Sprechen, es umfasst auch wahrhaftiges Denken und Handeln. Ein Mangel an Geradlinigkeit fragmentiert den Menschen und führt zu einem rastlosen, durch Konflikte beunruhigten Geist. (S. 185)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Food should be eaten fresh. Food is not only physical substance but shakti, or energy, a manifestation of Consciousness in living beings. (p. 72)”
James Swartz, Meditation: Inquiry Into the Self
“So wie ein Mensch, dessen Haare in Flammen stehen, augenblicklich in den nächstbesten Teich springen wird, um die Flammen zu löschen, so beeilt sich ein qualifizierter Schüler, der von den täuschenden Flammen der Dualität verbrannt wurde (samsara), einem kompetenten Lehrer zu dienen, der, weil er sein angeborenes, ewig freies Selbst entdeckt hat, in ungestörter Gelassenheit ruht. (Vedanta-sara 1.30)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Eine selbstverwirklichte Person ist niemals eifersüchtig, denn sie ist sich ihrer eigenen Fülle bewusst. Wenn ich Eifersucht empfinde, sollte ich den entgegengesetzten Gedanken in mir erwecken. Ich sollte denken: „Ich freue mich über das Glück dieser Person. Ich bewundere ihre guten Eigenschaften und ihre Freude macht auch mich glücklich.“ Jedes negative Gefühl, das den inneren Frieden bedroht, kann durch den entgegengesetzten Gedanken neutralisiert werden. (S. 190)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“bhaktā ekāntino mukhyāḥ | Vers 67: Die größten Bhaktas des Herrn sind jene, die sich ausschließlich ihm aufs innigste hingeben.”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Leben ist Liebe, die Liebe erfährt. Mit der Entdeckung dieser Tatsache ist der bhakta befreit von der Not, in Objekten Liebe finden zu müssen, insbesondere in anderen Menschen. (S. 210)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Food should be eaten fresh. Food is not only physical substance but shakti, or energy, a manifestation of Consciousness in living beings [...] finally, although rajas and tamas are desirable in moderate amounts, the state of mind in which food is gathered, prepared and consumed should be sattvic. Because food is given by God to sustain life, one eats with gratitude, not fear or desire. See the body as a temple or an instrument of the Divine and treat it with great love and respect. If the ultimate purpose of life is the realization of the Self and meditation the means to it, then one‘s relationship to food is important because it directly affects the quality of the mind. (pp. 72-74)”
James Swartz, Meditation: Inquiry Into the Self
“Was immer von dir entschieden wurde, wird gemäß meiner früheren Handlungen zu mir kommen. Mein einziges Gebet ist, dass ich dir, in jedem Augenblick und mit unerschütterlicher Hingabe, zu deinen Lotosfüßen dienen möchte. (Mukunda-mala-stotram 5)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Die Schöpfung ist einfach eine Mischung aus einem einzigen, bewussten, unveränderlichen Subjekt und fortwährend sich ändernden Objekten. Richte deinen Blick also auf dich; der sich verändernde Teil bist nicht du und der unveränderliche Teil bist du. Wenn das unveränderliche Gewahrsein, das du bist, sein Licht auf den leblosen Materie-Teil von dir richtet, dann werden dein Körper und Geist belebt. Du verleihst ihnen Leben, nicht sie dir. Das gesamte Universum wird vom Bewusstsein getragen. Auf der Ebene des physischen Körpers wird das Bewusstsein als das Lebensprinzip (prana) erfahren. Solltest du irgendwie daran zweifeln, dann berühre deinen Körper und du wirst Empfindung erfahren und erkennen, dass er vom Bewusstseinsprinzip gesegnet ist. Wenn du aber nicht mehr mit deinem Körper verbunden bist, wird er zur Nahrung für die Würmer. Weitest du dieses Denken auf die kosmische Ebene aus, kannst du nur zum Schluss kommen, dass der Kosmos ein einziges, harmonisches, intelligentes Wesen ist. Der sichtbare, erfahrbare Teil der Schöpfung ist Materie und das intelligente, erhaltende Prinzip ist Gott, Bewusstsein. (S. 70)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Loved unconditionally, the world starts loving back! The more love is practiced, the more it flows, like a mountain torrent in springtime, flushing away unforgiving thoughts and feelings. Slowly attention turns within, awakening the devotee to the unlimited power of Love. When our small loves find their infinite Source we are free and are no longer compelled to grovel at the feet of the world. (p. 84)”
James Swartz, Meditation: Inquiry Into the Self
“If action yoga suggests a change in attitude toward action, knowledge yoga requires a change in the way we think. Ordinarily, because the intellect is Self-ignorant and under ego‘s passionate influence, its concepts cause suffering. To right the inner disharmony, knowledge yoga aims to detach intellect from ego and train it to identify with and think from the Self. „Thinking from the Self“ means that impersonal truth, not personal prejudice, becomes the center of one‘s thought life, the point from which thoughts originate and to which they return.

Self-ignorance manifests first as a confused and unrealistic thought life, then trickles down to disturb and delude the emotions, eventually contaminating in one‘s contact with the outer world. Because it eliminates incorrect, ignorance-born, ego-centered thoughts, reality-based knowledge produces a harmonious, clear and luminous subtle body, one suited to meditation. (p. 64)”
James Swartz, Meditation: Inquiry Into the Self
“This path‘s basic technique is the discrimination between the real and the unreal, the seer and the seen, the subject and the object, the ego and the Self, and is meant to be practiced both in the seat of meditation and in daily life. The meditator should continually strive to bring his or her thought life in line with the experience of the Self garnered in meditation and elsewhere. For example, if I think there is something wrong with me, that I am unworthy or impure, for example, I need to square this idea with the experience of myself in meditation as a whole and complete being.”
James Swartz, Meditation: Inquiry Into the Self
“Versuche die Tatsache zu würdigen, dass du immer alleine bist, auch wenn du mit anderen zusammen bist. Es gibt nur einen von uns. Wir leben im Bewusstsein als Bewusstsein. Zu denken, dass du getrennt bist, erzeugt den Wunsch nach Gesellschaft in Dir. Wenn du mit jemandem scheinbar zusammen bist, bist du eigentlich nur mit dem Gedanken über diese Person in deinem Geist zusammen. Sie sind nie „da draußen“ in dem Körper, den sie zu bewohnen scheinen. Sie sind in dir. Und der Gedanke über sie wird aus dir, aus der reinen Liebe heraus erzeugt. Wenn du daher ein Objekt liebst, dann liebst du nur dich selbst.”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Dieses höchste ursprüngliche Selbst (Existenz-Bewusstsein-Glückseligkeit) unterstützt uns in zukünftigen Geburten und auch in dieser gegenwärtigen. Es ist die ultimative Unterstützung der Selbstverwirklichten, der Befreiten, die in ihm verankert sind, indem sie es erkennen. Es handelt nicht, doch jede Handlung, groß und klein, hängt von ihm ab. Es ist das Ziel, nach dem alle Menschen streben, und das essentielle ewige Selbst aller Dinge und Wesen. Alles was wir schätzen, ist ihm zu verdanken. (bṛhadāraṇyaka upaniṣad 3.9)”
James Swartz, Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Experience has demonstrated a direct connection between mental and emotional pain and predominance of rajas and tamas relative to sattva. Meditation and inquiry are only possible in a sattvic mind. Three buckets of water stand in front of a white wall. The sun reflects off the water, producing three reflected suns on the wall. A strong wind roiling the contents of the first bucket produces a dancing image of the sun. The second, filled with muddy water, produces a dull, dark spot. The third, containing clear and still water, generates an accurate reflection of the sun. If the purpose of meditation is Self-realization and the mind is the instrument through which the Self is known, it stands to reason that accurate identification of the Self depends on a clear still mind. When the subtle body is pure, the bliss of the Self uplifts the emotions and awakens subtle devotional feelings. When the subtle body is pure, the Self illumines the intellect, enhancing discrimination and inspiring brilliant thinking. Radiant health results when a sattvic subtle body channels the Self‘s healing energy to the body. (p. 69)”
James Swartz, Meditation: Inquiry Into the Self

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