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Daniel Schreiber


Born
Germany

Daniel Schreiber, geboren 1977, ist als Kunstkritiker für verschiedene internationale Zeitungen und Magazine tätig. Er ist Autor der Susan-Sontag-Biografie 'Geist und Glamour' (2007) sowie der hochgelobten Essays Nüchtern (2014), Zuhause (2017) und des Bestsellers Allein (2021). Er lebt in Berlin. ...more

Average rating: 3.95 · 9,136 ratings · 700 reviews · 42 distinct worksSimilar authors
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Quotes by Daniel Schreiber  (?)
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“Das Glück der Freundschaft besteht gerade nicht in ihrem Ideal. Es stellt sich nicht ein, wenn lediglich die eigenen Bedürfnisse nach der Aufmerksamkeit anderer Menschen erfüllt werden, wenn wir sie als Projektionsfläche für unsere Gefühle und unbearbeiteten Konflikte benutzen oder schlicht glauben, dass wir unsere Freundinnen und Freunde kennen, weil sie uns so ähnlich sind. Nachhaltiges freundschaftliches Glück ist ein Nebenprodukt des Gebens, des Aufmerksamkeit-Schenkens. Es ist eine Erfahrung der Entgrenzung und entsteht nur, wenn es uns gelingt, den eigenen Horizont zu erweitern und das Gefängnis unserer Probleme und Ängste, in dem wir häufig leben, zu verlassen. Es stellt sich ein, wenn wir unser Gegenüber in seiner Andersartigkeit erkennen. Wenn wir uns seiner oder ihrer emotionalen Realität öffnen, seinem oder ihrem anderen Blick auf die Welt. Es kommt auf, wenn wir jemand anderen glücklich machen.

Erst die gegenseitige Anerkennung der jeweiligen Andersartigkeit sorgt dafür, dass Beziehungen wachsen, dass man selbst wächst und sich das Leben von den Zwängen der eigenen, notwendigerweise begrenzten Fantasien befreit. Freundinnen und Freunde helfen uns dabei, die innere narzisstische Schallmauer zu durchbrechen und die ganze Realität des Lebens anzunehmen. Ohne sie wäre es unmöglich, sich weiterzuentwickeln, unmöglich, wirklich Mensch zu sein.”
Daniel Schreiber, Allein

“Ich glaube, dass Schriftstellerinnen und Schriftsteller so gerne wandern gehen, weil es ein gutes Mittel gegen die dunklen Zustände ist, die einen, ob man es will oder nicht, bei der einsamen Arbeit am Schreibtisch einholen. Nicht selten waren die größten Depressiven der Literaturgeschichte auch die begeistertsten Wandernden. Die Liste der Schreibenden, die mithilfe des Gehens in der Natur ihre Stimmung aufbesserten, ist lang: William und Dorothy Wordsworth, Henry David Thoreau, Robert Louis Stevenson, Goethe natürlich, Rousseau, Nietzsche und viele mehr. Michel de Montaigne liebte es, ziellos durch die idyllische Landschaft des Périgord zu streifen, anderen Menschen begegnete er eher mit Vorsicht. Für Virginia Woolf, die begabteste Romanautorin, die begabteste Wanderin und leider auch die begabteste Depressive von allen, lag die Rettung in den Hügeln von Sussex und an der Steilküste von Cornwall. »Nach der Einsamkeit des eigenen Zimmers« konnte sie nur beim Wandern das »Ich« abwerfen, wie sie einmal sagte. Ich wusste, was sie meinte. Es ging ihr nicht um Selbstfindung. Wenn man wandert, weil es einem nicht gut geht, will man sich nicht finden, oder zumindest zunächst nicht, erst einmal möchte man vor sich weglaufen.”
Daniel Schreiber, Allein

“Das »wahre freundschaftliche Gespräch«, das, wie Hannah Arendt sagen würde, konstitutivste Element von Freundschaften, wird von solchen Wunschbildern geradezu unmöglich gemacht. Freundschaften entstehen erst, indem wir einander stets aufs Neue mit Offenheit begegnen und von anderen Seiten kennenlernen. Freundschaft wird »in jedem Gespräch neu ›gemacht‹, neu gemischt, … neu erfunden«, schreibt Silvia Bovenschen. Gerade darin liegt ihre prekäre Schönheit, gerade darin liegt die Stärke dieser Bindungen.”
Daniel Schreiber, Allein

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