Demokratie Quotes

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Recep Tayyip Erdoğan
“Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.”
Recep Tayyip Erdoğan

“Selbst der letzte Versager kann sich noch zur Elite zählen, wenn er seine Hautfarbe, seine Religion, sein Geschlecht oder seine sexuelle Neigung dadurch aufwertet, dass er alle, die anders sind, abwertet. Ob sie selbst auch nur das Geringste etwa zum wirtschaftlichen Erfolg oder dem Funktionieren unserer Demokratie beigetragen haben, spielt keine Rolle: Selbst im Vergleich mit einem vor Folter geflüchteten Raketenwissenschaftler aus Syrien sieht sich ein von Dschungelcamp zu Dschungelcamp hangelnder "deutscher Michel" qua Geburt, Haut- und Haarfarbe mit einem nicht einzuholenden Vorsprung ausgestattet.”
Liane Bednarz | Christoph Giesa, Gefährliche Bürger: Die neue Rechte greift nach der Mitte

Saša Stanišić
“Welten vergehen, stellt man sich denen, die sie vergehen lassen wollen, nicht früh und entschieden in den Weg.”
Saša Stanišić

“Die Medien sind Kinder der Aufklärung – die Demokratie auch. Wendet sich der Journalismus von der Aufklärung ab, lässt er die Demokratie im Stich – auf die er angewiesen ist.”
Roger de Weck, Die Kraft der Demokratie

“Doorn [Exilort Wilhelm II. in Hollang] war eine Außenstelle der Gegenrevolution. Ein Ort ernster politischer Arbeit mit Verbindungen in alle Teile Deutschlands. Ein Ort, von dem aus die Republik von ihrem ersten bis zum letzten Tag angegriffen wurde.”
Stephan Malinowski, Die Hohenzollern und die Nazis

“Wenn die Entwicklung zum Autoritarismus so weit fortgeschritten ist wie in Ungarn, in der Türkei oder gar in Russland, wird kritisch- zivilgesellschaftlicher Widerstand so gut wie unmöglich. In der Türkei werden täglich Intellektuelle, AktivistInnen und JournalistInnen verhaftet, die die Regierung für gefährlich hält – sei es, weil sie wirklich Kritik an der Regierung üben, oder sei es, weil die repressiven Staatsapparate in ihrer paranoiden Wahrnehmung dies glauben. So weit sollten wir es nicht kommen lassen, schon gar nicht aus Trotz, Untergangsverliebtheit oder Besserwisserei.
Wählen wir deshalb die Parteien, die sich nicht vom Rechtspopulismus anstecken lassen und seinen Forderungen hinterherlaufen. Das ist entscheidend. Wählen wir SozialdemokratInnen, Grüne, Linke, Liberale oder Konservative. Oder spenden wir an Parteien, werben wir für sie oder lassen wir uns selbst aufstellen. Man kann die SozialdemokratInnen oder die Grünen suspekt finden, zu wenig radikal, zu wenig feministisch, antikapitalistisch oder umgekehrt zu radikal, zu rot. Aber lasst uns nicht demokratische Grundstrukturen gefährden, nur weil wir meinen, besser zu wissen, wie es sein müsste.”
Franziska Schutzbach, Die Rhetorik der Rechten