Trennung Quotes

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Anna Gavalda
“Den Kummer dessen, der das Unglück auslöst. Diejenigen, die bleiben, bedauert man, die tröstet man. Aber diejenigen, die gehen?”
Anna Gavalda, Someone I Loved

“Nostalgie kleidet das Vergangene immer in ein schöneres Kleid als das, welches die Gegenwart trägt.”
Dahi Tamara Koch, Im Ereignishorizont: Gedichte

Anna Stothard
“In einem Abschied lag ein so großes Potential. Er war viel aufrichtiger, und während man sich voneinander entfernte, verschwanden einfach alle Fehler, die man gemacht, und alles was man mit dieser Person zusammen geworden war, so dass man neu anfangen und das sein konnte, was man wollte”
Anna Stothard, Die Kunst, Schluss zu machen

“Mann und Frau wollen sich trennen. Keine seltene Geschichte. Ob es irgendwo eine ewige Statistik gibt, wie oft solche Trennungsversuche klappen und wie oft sie scheitern? Und woran es jeweils liegt? Gibt es irgendwo ein Register dieser Schmerzen? Führt da jemand Buch, damit nicht so ganz umsonst gelitten wird?”
Anna Friedrich, Holly. Die verschwundene Chefredakteurin

Sarah Kuttner
“Eine Woche gefüllt mit Funkstille. Jetzt ist das zu Ende. Vielleicht nur die Stille, vielleicht alles.”
Sarah Kuttner, 180 Grad Meer

“gewärtige nicht dass das was du einst liebtest bei dir bleibt
wenn dir die Sorge darüber abhanden kam”
Dahi Tamara Koch, Im Ereignishorizont: Gedichte

“Ist es Liebe, ist sie nicht dazu bestimmt, zu schweigen.”
Dahi Tamara Koch

“Die meiste Liebe geht verloren in dem, was im Verborgenen bleibt.”
Dahi Tamara Koch, Im Ereignishorizont: Gedichte

“Die Falschen kommen, um zu gehen.
Die Richtigen kommen, um zu bleiben.”
Dahi Tamara Koch, Im Ereignishorizont: Gedichte

“Du hast mich nie wirklich geliebt", sagte er.
"Doch", widersprach ich ihm. "Du sprichst hier von dir."
"Was meinst du?"
"Wem das Gefühl für sich selbst fehlt, erstickt am Ende auch das Gefühl des Anderen, vor allem wenn es nicht genug war. Ich kann mich nicht mehr für dich entscheiden, da sich mein Herz schon vorher gegen dich entschieden hat.”
Dahi Tamara Koch, Wanderherzen

“Ich küsse andere Lippen und sehne mich doch nur nach deinen. Und ich versuche mein Verlangen zu vergessen, in den Armen anderer, unbekannter, namenloser, auch wenn ich es nicht kann.

Und ich weiß, dass das scheiße ist, aber ich kann's einfach nicht lassen. Und deswegen versuche ich erneut und erneut, dich zu vergessen, auch wenn ich es nicht kann. Auch wenn ich es nie kann.”
Dahi Tamara Koch, Wanderherzen

“Nichts. Nichts hatte Sinn gemacht. Nicht vor einem Jahr, als es begonnen hatte, als wir begonnen hatten, als wir etwas waren, und als das, was wir hätten sein können. Monatelange Stille folgte darauf hin und ich sagte mir immer, immer und immer wieder, dass es die richtige Entscheidung war.
Die Endgültigkeit hatte etwas Befreiendes – jedenfalls redete ich mir das ein. Ich bin gut darin, mir etwas einzureden, mir etwas vorzuspielen, mich selbst zu belügen. Denn wenn man die Lüge lange genug lebt, dann wird sie irgendwann wahr.”
Dahi Tamara Koch, Wanderherzen

“Der ganze Himmel bestand aus tausenden und abertausenden von Wolken, durch die tausende und abertausende Stücke von Himmel brachen. Und in all dem badete der volle Mond. Diffus in der humiden Luft durch die durchlässige Wolkendecke brechend, war er von überwältigender, fast unerträglicher Schönheit. So wie du. Und mir wurde bewusst, schlagartig bewusst, dass wir uns wohl nie ganz würden gehen lassen können.

Dass wir nie ganz enden würden.”
Dahi Tamara Koch, Wanderherzen

“Wir spielen Krieg. Und ich bin es leid zu kämpfen.”
Dahi Tamara Koch, Wanderherzen

“Ist es Torheit, an aussichtslosem Glauben festzuhalten?
Ist es Schwäche, das festzuhalten, was mein Herz empfindet?
Ist es Vernunft, Hoffnung mit Befreiung zu ersetzen?”
Dahi Tamara Koch, Wanderherzen

“Du weißt um meine verlorenen Geschichten, doch teilst die besten mit mir.”
Dahi Tamara Koch, Wanderherzen

“Manche Menschen halten deine Hand, nur um sie wieder loszulassen.
Manche Menschen kommen in dein Leben, nur um dir zu zeigen, was Liebe nicht ist.”
Dahi Tamara Koch, Wanderherzen

“Ich denke an Abschiede und letzte, allerletzte und allerallerletzte Küsse und Umarmungen an Flughäfen, das letzte, das allerletzte und das allerallerletzte Winken, bevor man in einer Traube aus Menschen am Security Checkpoint verschwindet.

An Nachrichten voller Sehnsucht am Check-In, an Hoffnungen und Irrungen, Wirrungen und Einbildungen, Tränen, wenn man das Flugzeug betritt, an die Liebe in der Ferne und an die Freude des Wiedersehens und den Schmerz, wenn das Herz realisiert, dass es ein Abschied für immer war.”
Dahi Tamara Koch, Wanderherzen

Anne Weber
“[...] er kann sich nicht entscheiden und er muss. Am Ende lässt er seine Kinder mit ihr ziehen, er bleibt zurück [...]. Die Tür hat sich hinter den dreien längst geschlossen, da steht er noch und möchte weinen weinen weinen, und wir, wir stehen in der fernen Zeit und stehen und finden keinen Satz und keinen Vers und keine Zeile, die etwas andres möchte als zu stehen mit ihm und zu weinen.”
Anne Weber, Annette, ein Heldinnenepos

Sten Nadolny
“Darum geht es nicht!" antwortete Eleanor. Dieser Satz machte Franklin Sorge, denn seit der Zeit mit Flora Reed wusste er nur zu gut: ein Streit, bei dem einer dem anderen erklärte, worum es ging, war ausweglos.”
Sten Nadolny, Die Entdeckung der Langsamkeit