Nacht Quotes

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“Wie rau der Morgen war. So weiß, so kühl gegen das sanfte Violett der Nacht; so harsch und bloß nach den reich gekleideten Träumen. So unnachsichtig klar, wie Glassplitter auf der nackten Haut, wenn sie noch weich und verwundbar war unter den Laken. So herzzerreißend licht, wenn man sterben musste.”
Lilach Mer, Der siebte Schwan

Mascha Kaléko
“Nachts
II

Die Nacht,
In der
Das Fürchten
Wohnt,

Hat auch
Die Sterne
Und den
Mond.”
Mascha Kaléko, In meinen Träumen läutet es Sturm

Jan Skácel
“NACHTANGEL

Mit dem mund an der nachtangel hängend wie ein fisch
warte ich bis am morgen die angler kommen
und im grase nach den ausgelegten schnüren suchen werden

Lang ist diese nacht Von allen die längste

Und das wasser fließt es fließen nacht und sterne
die im frühjahr unterspülten ufer stürzen ein
erde bricht nieder in den schwarzen buchten

Lang ist diese nacht Von allen die längste

Nur in den kuhlen versprechen die kleinen bäuche der kiesel
die ankunft des tags und am waldrand verhallt
der schuß der weiße schuß und rehe fliehen

Lang ist diese nacht Von allen die längste

Gefangen am mund und am schmerz wie ein fisch
warte ich bis früh die guten angler
das ufer abgehn und nach zeichen suchen werden

Lang ist diese nacht Von allen die längste”
Jan Skácel, Wundklee

Carlos Ruiz Zafón
“Das Sprichwort sagt, ein Mann solle gehen, solange er noch Beine habe, sprechen, solange er noch eine Stimme habe, und träumen, solange er noch seine Unschuld bewahre, den über kurz oder lang werde er sich nicht mehr auf den Beinen halten können, keinen Atem mehr haben, und keinen Traum mehr ersehnen als die ewige Nacht des Vergessens”
Carlos Ruiz Zafón, Der Fürst des Parnass

Ronald Giphart
“Het is onvoorstelbaar hoe nacht het 's nachts kan zijn.”
Ronald Giphart, Ik omhels je met duizend armen
tags: nacht

“Het was nacht, met sterren aan de hemel en een milde bries in de acacia. Helemaal zoals het hoort, als men zich een nacht voorstelt waarin een man, buiten gekomen om een plas te doen tegen de garagemuur, denkt: hiervoor is het leven uitgevonden.
De mens wil verrast worden, dacht Reimond. Elke minuut van zijn bestaan. Desnoods door een gebochelde nar die hij speciaal met dat doel in zijn hofhouding heeft opgenomen. Of door, zoals nu, de prikkelende sensatie van een februarinacht die perfect voor een meinacht kon doorgaan, indien men er de fladderende vleermuizen en krakende kevers bij dacht.
Klimaatverandering als zotskap: dit was de eenentwintigste eeuw.”
Guido van Heulendonk, En dan, als ik weg ben

“Der ganze Himmel bestand aus tausenden und abertausenden von Wolken, durch die tausende und abertausende Stücke von Himmel brachen. Und in all dem badete der volle Mond. Diffus in der humiden Luft durch die durchlässige Wolkendecke brechend, war er von überwältigender, fast unerträglicher Schönheit. So wie du. Und mir wurde bewusst, schlagartig bewusst, dass wir uns wohl nie ganz würden gehen lassen können.

Dass wir nie ganz enden würden.”
Dahi Tamara Koch, Wanderherzen

Sabrina  Milazzo
“Als ich ihm schon ganz nahe bin, mustere ich sein Gesicht, will das dunkle, volle Haar berühren und suche wieder seine Augen, die ich jetzt klar vor mir sehe. Zwei perfekte Ascheaugen, wie ein Kunstwerk, umrahmt von den nachtschwarzen Strähnen, die ihm in die Stirn fallen. Ein Gemälde aus Asche und Nacht.”
Sabrina Milazzo, Aus Asche und Nacht

Sabrina  Milazzo
“Ich fühle, wie die Kraft aus mir herausfließt. Die Energie, die mich auf den Beinen hält. Lebenskraft. Wie Asche, die der Wind davonträgt.
Beinahe lache ich auf, so wunderbar und unangebracht poetisch ist das Schicksal manchmal. Seine Ascheaugen, eine Illusion, aus Nacht entsprungen, sind dafür verantwortlich, dass meine Unbeschwertheit, mein ganzes Leben überhaupt erst in Flammen aufgegangen ist.”
Sabrina Milazzo, Aus Asche und Nacht

Sabrina  Milazzo
“Meine Nacht ist ein Gemälde aus Acryl. Schwarz und weiß, in hektischen Pinselstrichen zu Kampf und Chaos vereint. Eine Schicht Blutrot, das auf den Schmerz folgt, überdeckt vom Aschegrau deiner Augen, das mich Nacht für Nacht in Dunkelheit ertrinken lässt.”
Sabrina Milazzo, Aus Asche und Nacht

Ryan Gelpke
“Alles im Streben nach rohen Erlebnissen und flüchtigen Momenten, in denen die Grenzen der Konvention verschwimmen und das Aussergewöhnliche erblüht. Eine Symphonie von Empfindungen und Emotionen verschmilzt miteinander und spiegelt den Geist derer wider, die in diesem nächtlichen Spielplatz Trost suchen.”
Ryan Gelpke, Tage in Peru (Peruanische Dualität)

Ryan Gelpke
“Oh, Biarritz, dein nächtlicher Tanz verführt mich, lockt mich dazu, mich dem pulsierenden Rhythmus deiner Strassen hinzugeben, mich in das Gewebe deiner Nächte zu verlieren!”
Ryan Gelpke, Tage in Peru (Peruanische Dualität)

Marlen Haushofer
“De nacht, waarvoor ik altijd bang was geweest en die ik vaak met feestverlichting had getrotseerd, boezemde mij geen vrees meer in. Ik had hem in feite nooit echt gekend, opgesloten als ik was in stenen huizen achter luiken en gordijnen. De nacht was helemaal niet angstaanjagend. Hij was mooi en ik begon ervan te houden.”
Marlen Haushofer, The Wall
tags: nacht

Ryan Gelpke
“Wenn der Tag zur Nacht wird, verwandelt sich Paris, oh Paris, in eine Konstellation schimmernder Lichter, die den Himmel mit tausend selbst geschaffenen Sternen bemalen.”
Ryan Gelpke, Die Howl Gang Legende

Ryan Gelpke
“Ich schaue hinauf in den Nachthimmel, wo Sterne um Sichtbarkeit gegen die städtischen Lichter kämpfen. Der Eiffelturm gleich um die Ecke, konkurriert jetzt mit den Sternen, die einst unsere Suche nach Licht in der Nacht inspirierten. Wir haben nie gegen den Tag gekämpft, stattdessen kämpfen wir gegen die Nacht! Dies ist nicht die Stadt der Liebe, es ist die Stadt des Lichts!
Ah, und das Schimmern, das endlose Schimmern überall!”
Ryan Gelpke, Die Howl Gang Legende

Daniel Ruczko
“Ich liebe die Nächte – einige meiner besten Tage waren Nächte.”
Daniel Ruczko, Scherben einer zerbrochenen Seele

Laura Chouette
“Draußen ist es so still.

Es ist das Ende des letzten November,

und alles dreht sich so langsam,

dass die Zeit rückwärts läuft;

manche Worte versagen

bei dem Versuch zu atmen.

Dinge zerbrechen schnell,

wenn die Zeit endlich stehen bleibt;

all die Zwischenräume hier,

drinnen im grauen Glas,

tauende Gedanken verklären —

die Sicht wird schwach, hier nachts.”
Laura Chouette