“Ich war glücklich. Nicht, dass ich high gewesen wäre. High zu sein ist immer nur ein partieller Zustand, für den man später die Rechnung bekommt. Eines Nachts, wie aus heiterem Himmel, holt einen der Teil, den man hinter sich gelassen zu haben glaubte, dann um so nachdrücklicher wieder ein. Mein Zustand dagegen kam den Ausdruck der "inneren Ruhe" näher.”
― Amrita
― Amrita
“Wenn ich mir so ansehe, wie du dich laufend veränderst, muss ich immer wieder feststellen, wie sehr der Mensch einem Gefäß ähnelt, wirklich. Ein Gefäß, dessen Inhalt jederzeit veränderlich, austauschbar ist. So ist auch der Mensch in der Lage, ein anderer zu werden. Das Prinzip ist gleich: Du gehst deinen Weg, und die Fügungen des Schicksals sorgen zwar dafür, dass du immer wieder Neues hineintust, aber ganz unten , auf dem Boden unter diesem sich ständig wandelnden Inhalt, bleibt das Gefäß letztlich doch dasselbe, da lieft die "Sakumi", die du immer bleiben wirst, das, was man vielleicht "Seele" nennen könnte, und nur das allein ändern sich erstaunlicherweise nicht, es bleibt immer da , nimm alles auf, versucht sich zu freuen. Wenn ich daran denke, dass das immer dasein wird, bis du stirbst, bin ich so gerührt, irgendwie so schmerzlich berührt, dass ich nicht mehr ein noch aus weiß!”
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“Du denkst zuviel. Du machst dich nur kaputt, wenn du immer hin und her überlegst und dabei den richtigen Zeitpunkt verpasst. DAs einzige, was du zu tun brauchst, ist mit aller Kraft dasein, wamm, und strahlen, schön und überwältigend. Liebe - das ist nicht das süße Wort, das Ideal, sondern das Wilde, Ungestüme, davon rede ich.(...) Es geht um das, was Menschen sich selbst und anderen schenken können. Das ist ja wohl Liebe, oder?! Wie weit sie einander vertrauen, aneinander glauben können! Und es geht darum, um wie viel schwieriger es ist, das zu versuchen, als zu denken oder miteinander zu reden. Um wie viel kraftaufreibender, unsicherer.”
― Amrita
― Amrita
“Die Nacht kam mir still und lang vor. Ich meinte förmlich zu sehen, wie sich alle meine Sinne, die ich sonst immer gewaltsam betäubt hatte, weil ich mich nicht einsam fühlen wollte, langsam wieder öffneten, einer nach dem anderen. Still und unaufhaltsam, wie Blütenknospen in der Frühlingssonne.”
― Amrita
― Amrita
“Wenn wir uns wiedersehen, wollen wir dies sicher noch ein weiteres Mal, wenn wir einmal miteinander schlafen, wollen wir das wieder machen, ein zweites, drittes, viertes Mal, immer wieder, immer mehr, und weil das, glaube ich, Liebe bedeuten würde, weiß ich nicht, ob ich so für einen Menschen, der nie da ist, empfinden will.”
― Amrita
― Amrita
Anna’s 2025 Year in Books
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