Anna

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魔道祖师 [Mó Dào Zǔ Shī]
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The Well of Ascen...
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by Brandon Sanderson (Goodreads Author)
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The Ballad of Rea...
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Banana Yoshimoto
“Er besitzt wenigstens die Erinnerungen an seine Familie, an seine Mutter. Die Erinnerungen daran, dass jemand da war, der ihm sagte, hab keine Angst, alles wird gut, dass er beschützt wurde, that he has been fed.(...) Aber falls, das Glück, das ich mir hier zum ersten Mal im Leben aufgebaut habe, zerstört werden sollte, werde ich vielleicht auch zum ersten Mal unglücklich sein. Angst bekommt man erst dann, wenn man etwas zu verlieren hat. Aber bedeutet das nicht gerade Glück? Zu wissen, was man hat, den Wert zu kennen? Er weiß, was es bedeutet, wenn etwas, was selbstverständlich da war, plötzlich für immer verloren ist, er kennt die Trauer, die Verlassenheit, den Schmerz...”
Banana Yoshimoto, Amrita

Banana Yoshimoto
“(... über Marilyn Monroe) Noch etwas ging von ihr aus: ein durchscheinendes, weißlich schimmerndes, verglühendes, rätselhaftes Strahlen. Ein Licht, das viel zu schön war, auf das die Kamera zu scharf eingestellt war das erschreckend magisch alle Augen auf sich zog und das doch nie stark und lebendig war. (...) Mayu hatte genauso ausgesehen, kurz vor ihrem Tod schien sie sich in derselben Weise im blauen Himmel, in der Luft, im Abendrot aufzulösen schien. Sie hatte keinerlei Lebensenergie mehr, keine Vitalität, und doch strahlte sie, erschreckend blendend und leer, wirkten ihre Bewegungen im süßen Einklang mit der Welt, zog sie alle Blicke auf sich wie eine Kostbarkeit.”
Banana Yoshimoto, Amrita

Banana Yoshimoto
“Als ich durch ihren Bruder von Ihnen hörte, schoss mir sofort und merkwürdig klar die Strophe von der "Cinderella der Nacht" aus diesem Song in den Kopf. Mag sein, dass ich mich dadurch auf dieses Bild fixiert habe, aber als ich Sie heute sah, habe ich verstanden, warum: Sie sind hoffnungslos hungrig und einsam. Schon vor Ihrem Sturz auf den Kopf haben Sie doch sicher viele enge Verwandte verloren, nicht wahr? Als Nächstes wären wahrscheinlich Sie an der Reihe gewesen, Ihre Erbanlagen begünstigen jedenfalls einen frühen Tod.(...) Aber es liegt Ihnen noch etwas andere im Blut, ein Joker gewissermaßen, der im brenzligen Augenblick dafür gesorgt hat, dass Sie weiterleben.(...) Ihr Leben nach dem Sturz auf den Kopf ist ein unbeschriebenes Blatt, eine Zugabe, ein unerwartetes Geschenk. Es hat kein Drehbuch, keinen Plan, und im Grunde wissen Sie das auch, denn Sie achten peinlichst genau darauf, dass es sich niemals traurig und leer anfühlt. Sie sind extrem einsam. Ihr Geliebter hat einen ziemlich klugen Kopf und ist ein guter Mensch. Er hat sich Ihrer Einsamkeit bis zu einer schon relativ dichten Umlaufbahn nähern können aber auch er kann für das Chaos in Ihrem Innern nicht mehr sein als ein Trost. In wahre Verzweiflung zu geraten ist ein leichtes für Sie, und Sie legen derzeit alles daran, dass es nicht so weit kommt. Sie sind schon einmal gestorben. Die Knospen und Früchte, die Ihr voriges Leben für Sie bereitgehalten hatte, gibt es nicht mehr alles hat sich geändert. Sie wachen doch bestimmt manchmal mitten in der Nacht auf und wissen nicht, wer Sie sind, nicht wahr? Das macht Sie aus. Dieser äußerst zerbrechliche Zustand. Begegnungen, Abschiede, ganz gleich. Sie lassen alles vorübergehen, Sie können nur zusehen. Sie können nur umherirren, Ihr ganzes Leben lang. Vielleicht sogar noch über Ihren Tod hinaus. Und damit Sie sich dessen ja nicht bewusst werden, tobt ein erbitterter Kampf in Ihrem Innern, immense Verwirrung, Chaos."

"Mich?", sagte ich. "Aber einsam sind wir doch alle, und Leute, die sich selbst für etwas Besonderes halten, brauchen immer ihr Publikum und..." - die verschwommene Gestalt von Mayu zog an meinem inneren Auge vorbei, während ich das sagte -"das ist nicht meine Art zu leben, das will ich nicht."

- "Es ist auch nicht die Willenskraft, die Ihnen hilft, die Sie stützt, es ist etwas anderes, etwas, das in genau dieser Denkweise liegt. Etwas Schönes. Vergleichbar mit dem ersten Lächeln eines Babys oder dem Ausdruck eines Menschen im Moment des Anhebens einer extrem schweren Last oder dem Geruch von Brot, wenn man gerade wahnsinnigen Hunger hat - so etwas Ähnliches.(...) Ihr Lachen ist schön. Es verströmt Hoffnung.”
Banana Yoshimoto, Amrita

Banana Yoshimoto
“Du denkst zuviel. Du machst dich nur kaputt, wenn du immer hin und her überlegst und dabei den richtigen Zeitpunkt verpasst. DAs einzige, was du zu tun brauchst, ist mit aller Kraft dasein, wamm, und strahlen, schön und überwältigend. Liebe - das ist nicht das süße Wort, das Ideal, sondern das Wilde, Ungestüme, davon rede ich.(...) Es geht um das, was Menschen sich selbst und anderen schenken können. Das ist ja wohl Liebe, oder?! Wie weit sie einander vertrauen, aneinander glauben können! Und es geht darum, um wie viel schwieriger es ist, das zu versuchen, als zu denken oder miteinander zu reden. Um wie viel kraftaufreibender, unsicherer.”
Banana Yoshimoto, Amrita

Banana Yoshimoto
“Wenn ich mir so ansehe, wie du dich laufend veränderst, muss ich immer wieder feststellen, wie sehr der Mensch einem Gefäß ähnelt, wirklich. Ein Gefäß, dessen Inhalt jederzeit veränderlich, austauschbar ist. So ist auch der Mensch in der Lage, ein anderer zu werden. Das Prinzip ist gleich: Du gehst deinen Weg, und die Fügungen des Schicksals sorgen zwar dafür, dass du immer wieder Neues hineintust, aber ganz unten , auf dem Boden unter diesem sich ständig wandelnden Inhalt, bleibt das Gefäß letztlich doch dasselbe, da lieft die "Sakumi", die du immer bleiben wirst, das, was man vielleicht "Seele" nennen könnte, und nur das allein ändern sich erstaunlicherweise nicht, es bleibt immer da , nimm alles auf, versucht sich zu freuen. Wenn ich daran denke, dass das immer dasein wird, bis du stirbst, bin ich so gerührt, irgendwie so schmerzlich berührt, dass ich nicht mehr ein noch aus weiß!”
Banana Yoshimoto

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