Status Updates From Das Gemeindekind. Roman.
Das Gemeindekind. Roman. by
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Stefan
is on page 90 of 178
Der Roman vermeidet jede Schwarz-Weiß-Zeichnung: Pavel ist zu Unrecht stigmatisiert, zugleich aber tatsächlich aggressiv. Er schweigt, nimmt die Rolle des Sündenbocks an und reagiert auf erfahrenes Unrecht oft mit Gewalt oder Gewaltphantasien. Ebner-Eschenbach zeigt so, wie Zuschreibung und Verhalten sich gegenseitig verstärken.
— Feb 05, 2026 07:57PM
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Stefan
is on page 60 of 178
"Daß Pavel hundert Hände und die Kraft eines Riesen hätte haben
müssen, um die zahllosen Schelmenstreiche, die ihm zugeschrieben wur-
den, wirklich auszuführen, überlegten seine Mitbürger nicht; er aber kam
langsam dahinter, und ihn erfüllte eine grenzenlose Verachtung der
Dummheit, die das Unsinnigste von ihm glaubte, wenn es nur etwas
Schlechtes war."
— Feb 04, 2026 09:08AM
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müssen, um die zahllosen Schelmenstreiche, die ihm zugeschrieben wur-
den, wirklich auszuführen, überlegten seine Mitbürger nicht; er aber kam
langsam dahinter, und ihn erfüllte eine grenzenlose Verachtung der
Dummheit, die das Unsinnigste von ihm glaubte, wenn es nur etwas
Schlechtes war."
Stefan
is on page 30 of 178
Der Roman zeigt eine Welt der Vorverurteilung: Pavel gilt als schuldig, bevor er handelt – durch Herkunft und Geschlecht.
„Pavel lief quer über das grüne Feld, lief der Kalesche voraus und erwartete sie, am Wegrain aufgestellt, pochenden Herzens.“
— Feb 01, 2026 10:17AM
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„Pavel lief quer über das grüne Feld, lief der Kalesche voraus und erwartete sie, am Wegrain aufgestellt, pochenden Herzens.“








