Anna Carina’s Reviews > Der Goldene Pavillon > Status Update
Anna Carina
is 6% done
Ist das pervers verstörend!Geilo!
Icherzähler ist ein thymotischer Außenseiter,der Genuß daran findet wenn andere seine Schande erleiden.Aber nicht weil er sich dadurch erhöht fühlt,sondern die Welt kleiner wird. Er will alles zum verstummen bringen,wenn er schon nicht in die Ordnung gehört. Dabei lädt er verstörende Szenen mit Naturbildern poetisch auf, die wie ein Motor seiner imaginierten Thyrannei wirken.
— Feb 21, 2026 10:51AM
Icherzähler ist ein thymotischer Außenseiter,der Genuß daran findet wenn andere seine Schande erleiden.Aber nicht weil er sich dadurch erhöht fühlt,sondern die Welt kleiner wird. Er will alles zum verstummen bringen,wenn er schon nicht in die Ordnung gehört. Dabei lädt er verstörende Szenen mit Naturbildern poetisch auf, die wie ein Motor seiner imaginierten Thyrannei wirken.
16 likes · Like flag
Anna Carina’s Previous Updates
Anna Carina
is 53% done
Jetzt bin ich gespannt ob das bis zum Ende hält.Mit Kashiwagi u der Uni kommt vermehrt eine "philosophische" Doppelspur hinein.Als würde Mishima Erkenntnis,die die Welt entzaubert, gegen eine art platonische Idee des ewig Schönen stellen wollen.Aber als Symptomstrukturen von 2 kaputten Typen,deren Ideen in zwanghaftem Verhalten münden und in keiner Weise als Befreiung aufgefasst werden können.
— 13 hours, 14 min ago
Anna Carina
is 34% done
Es beginnt sich immer mehr wie ein Ideenroman zu lesen.
Die Grundstruktur des stotternden Icherzählers ist früh erkannt,in der er lange herumzirkelt,bis bei 30% eine neue Figur das Ganze aufbricht.
Diese hat Klumpfüße und hält dem Icherzähler einen krassen Vortrag wie man mit diesem Anders sein verfahren kann. Dieser Monolog ufert in psychologische Analysen aus, die jenseits eines natürlichen Gespräches liegen.
— Feb 22, 2026 08:02AM
Die Grundstruktur des stotternden Icherzählers ist früh erkannt,in der er lange herumzirkelt,bis bei 30% eine neue Figur das Ganze aufbricht.
Diese hat Klumpfüße und hält dem Icherzähler einen krassen Vortrag wie man mit diesem Anders sein verfahren kann. Dieser Monolog ufert in psychologische Analysen aus, die jenseits eines natürlichen Gespräches liegen.
Comments Showing 1-6 of 6 (6 new)
date
newest »
newest »
message 1:
by
Alexander
(last edited Feb 21, 2026 10:54AM)
(new)
Feb 21, 2026 10:54AM
Hab von dem schon öfter gehört, aber noch nie etwas gelesen. Hört sich gut an.
reply
|
flag
Alexander wrote: "Hab von dem schon öfter gehört, aber noch nie etwas gelesen. Hört sich gut an."Ich schleiche um das Buch schon so lage rum. Habe selber auch noch nichts von ihm gelesen. Aber ich sag dir: SOOOO genau SOOO muss Literatur gebaut sein, die mir plausibel einen hammer fertigen Typen auftischen will. Jaa, das ist 100% meine Baustelle! 😁...
Nach der Oroppa Scheiße hab ich das jetzt auch dringend gebraucht.
'Bekenntnisse einer Maske' kann ich auch sehr empfehlen! Auf irgendetwas mit Plot von Mishima hätte ich auch gerade Lust (nachdem 'Sonne und Stahl' mich etwas angeödet hat).
Danny wrote: "'Bekenntnisse einer Maske' kann ich auch sehr empfehlen! Auf irgendetwas mit Plot von Mishima hätte ich auch gerade Lust (nachdem 'Sonne und Stahl' mich etwas angeödet hat)."Die Bekenntnisse werde ich auch definitiv lesen. Dass hier reizte mich mehr... :D
Habe dieses Buch und Life for Sale von ihm gelesen. Ich werde mit Mishima nicht so richtig warm. Auf der einen Seite faszinierend, auf der anderen Seite mir so fremd in Zeit und Kultur, dass ich keinen Zugang finde. Aber die Person ist so einzigartig, dass ich es weiter versuchen werde. Falls du es noch nicht getan hast, lies mal seinen Wikipedia-Eintrag.
Jörg wrote: "Habe dieses Buch und Life for Sale von ihm gelesen. Ich werde mit Mishima nicht so richtig warm. Auf der einen Seite faszinierend, auf der anderen Seite mir so fremd in Zeit und Kultur, dass ich ke..."Ja, mache ich, wenn ich die Rezension verfasst habe. Ich versuche immer so unbeschrieben wie möglich Bücher zu lesen. Will mich ungerne von zu vielen Informationen in meiner Wahrnehmung des Textes beeinflussen lassen. Die meisten Rezensionen verraten mir eigentlich schon zu viel über Mishima.
Er schreibt sehr im Imaginären - evoziert Bilder und vermittelt Gefühle und Denken ungefiltert. Mir sagt dieses Schreiben sehr zu, da in seinem Fall das Symbolische scheitert und ich direkten Zugang zu dem bekomme, das er nicht aussprechen kann, aber eindrücklich bebildert. Ich kann das Buch herrlich als Symptom lesen. Zudem finde ich es sprachlich sehr gelungen.
Wenn einen diese Ebene nicht erreicht, und ich denke du bist jemand der ehr im Symbolischen zu Hause ist, hast du hart dran zu beißen, gerade wenn Kultur und Zeit zudem befremden. Das trifft in meinem Fall nicht zu.

