Alexander Carmele’s Reviews > Die Wut ist ein heller Stern > Status Update
Alexander Carmele
is on page 100 of 497
selten so ein beschwerliches, schwer zu lesendes, inhaltsarmes, ohne jeden Hintergrund gebendes Buch gelesen ... jeder Satz eine Art verklausulierte Andeutung von irgendetwas (das rote Hamburg kämpft gegen die Nazi, ja, wenn ich das schon alles kenne, warum lese ich das dann ... ) ... da helfen mir auch die paar unzüchtigen an Gesäß klatschende Eier nicht ... nee
— Mar 04, 2026 11:28PM
19 likes · Like flag
Alexander’s Previous Updates
Alexander Carmele
is finished
Wenigstens auf den letzten Seiten bekam es Schwung, ein Echtzeit-Sentimental-Film in Stichworten, aber lesbar, vielleicht auch nur weil ich mich an diese zerhackstückte Sprache gewöhnt habe. Ich werde das Buch nicht vermissen ... hoppla sagte die Seeräuber-Jenny.
— Mar 06, 2026 03:44AM
Alexander Carmele
is on page 400 of 497
... liest sich nur noch lullend, immer wieder dasselbe:
Walfänger, Herr Lametta,
der Graue, Schubert Geklimper,
Olympia, Maks, die Blamage der Polo-Spieler,
Artur, Artur, wo bist du Raabe, Raabe mit den Pfauenfedern
Carsten, wo ist Carsten, ach da ist Carsten ... Carsten
erinnert mich irgendwie an Aimée und Jaguar und Reichskanzlerplatz in einem, hineingepinselt Abels Gretchen-Saga.
— Mar 06, 2026 02:08AM
Walfänger, Herr Lametta,
der Graue, Schubert Geklimper,
Olympia, Maks, die Blamage der Polo-Spieler,
Artur, Artur, wo bist du Raabe, Raabe mit den Pfauenfedern
Carsten, wo ist Carsten, ach da ist Carsten ... Carsten
erinnert mich irgendwie an Aimée und Jaguar und Reichskanzlerplatz in einem, hineingepinselt Abels Gretchen-Saga.
Alexander Carmele
is on page 50 of 497
schwieriger Text - extrem unübersichtlich, in Präsens aus der Sicht einer Hedda, die am Seil herumschwingt und einen Boxer vermisst, Kuddel. Nichts wirklich klar, alles nur angedeutet wie ein Wortpuzzle, dazu Ein-Wort-Sätze, irgendwelche Namen. Klar: Faschisten bedrohen die Roten, und Hedda ist eine von den Roten, und sie kämpfen für die, die abgeholt wurden. Schwieriger Stil.
— Mar 04, 2026 07:13AM
Comments Showing 1-5 of 5 (5 new)
date
newest »
newest »
"Aber jetzt ist es anders. Nur die Tapeten schimmern noch ein wenig. Die Vorhänge sind dicht verschlossen, und ef ist kalt. Das einzige Licht kommt von der kleinen Lampe mit den Fransen, die neben mir steht. Ich habe mir eine dünne Decke aus dem hinteren Teil der Wohnung geholt. Ich habe Angst, ihn zu verpassen oder einzuschlafen. Arthur.So eine Nacht ist lang, wenn man wartet.
Durch die Fenster dringen Stimmen, einmal eine Trillerpfeife.
Das ist ihre Macht, man schlägt nicht mehr zurück, Schritte, jemand rennt durch die nassen Straßen davon. Sie haben die Jungs von Rotfront enthauptet, wie man Hühnern den Kopf abschlägt. Mit einem Handbeil. All das ist da draußen, ich kann es hören.
Jaan ist nicht mehr derselbe. Drückt sich bei Joist in der Schmiede rum, wie ein Hund, der sich hinter seinen Beinen versteckt.
Es ist etwas, was man einsehen muss; wenn es so weit ist, gibt es kein Zurück. Es ist wie mit den Blechtieren vom Bauchladen-mann, wenn man die zu weit aufzieht, gibt es einen Knacks, von dem erholt man sich nicht. Und Jaan, er hat den Knacks."
🤕😐😬
Erinnert mich extrem an "Das Lied des Propheten" - Wir gegen sie, ohne dass irgendetwas klar gemacht werden würde.
Ohh ha, bei so was bekomme ich Hirnschmelze. Das sind zwar zusammenhängende Gedanken, die um ein grundlegendes Problem kreisen, aber so sprunghaft in den Bildern, dass ich Schwierigkeiten habe dem Gedanken zu folgen. Nee, so einen Stil lese ich auch nicht gern. Da liest das Fragmentarische aus den trüben Fischen viel angenehmer und resonanter.
Das hier liest sich arg funktionalisiert.


Gib doch mal nen Zitat. Nicht unbedingt das mit den Eiern… 😬