Ernst’s Reviews > Das Institut: Roman > Status Update
Ernst
is on page 177 of 273
Spoiler
Lavetz, der Leiter des Instituts für Soziales, wird beschuldigt, Frauen zu belästigen. Kohler, der Chef der Firma, zu dem das Institut gehört und gegen den Lavetz seinerseits pikantes Material in der Hinterhand hat, kommt zu einem spontan einberufenen Meeting, um zu verkünden dass er eine offizielle Untersuchung einleiten muss.
Großartige Szene, beschrieben aus der Sicht der Hauptfigur Thyl Osterholz.
— Jun 14, 2026 02:45AM
Lavetz, der Leiter des Instituts für Soziales, wird beschuldigt, Frauen zu belästigen. Kohler, der Chef der Firma, zu dem das Institut gehört und gegen den Lavetz seinerseits pikantes Material in der Hinterhand hat, kommt zu einem spontan einberufenen Meeting, um zu verkünden dass er eine offizielle Untersuchung einleiten muss.
Großartige Szene, beschrieben aus der Sicht der Hauptfigur Thyl Osterholz.
11 likes · Like flag
Ernst’s Previous Updates
Ernst
is on page 45 of 273
Weil ich so begeistert von „Sich Lichtende Nebel“ war, war klar, dass noch ein Buch von Haller her muss. Da ich nicht unbedingt Lust auf seine Autobiografien habe, wurde es schließlich dieses.
Ist inhaltlich eigentlich gar nicht so ganz mein Ding, aber Haller schafft es mit seiner Figurengestaltung und interessant-authentischen Dialogen schnell Interesse zu wecken. Und schon bin ich gespannt wie es weitergeht.
— Jun 10, 2026 08:45AM
Ist inhaltlich eigentlich gar nicht so ganz mein Ding, aber Haller schafft es mit seiner Figurengestaltung und interessant-authentischen Dialogen schnell Interesse zu wecken. Und schon bin ich gespannt wie es weitergeht.
Comments Showing 1-2 of 2 (2 new)
date
newest »
newest »
Hab einen Fehler in meinem Textbeispiel übersehen, richtig heißt es:Ich konnte ausgiebig seinen Scheitel studieren, der mit euklidischer Exaktheit das angegraute und an den Enden gewellte Haar trennte. Ich konnte auch sehen, wie Lavetz‘ Zehen in den leichten Wildlederschuhen wie eingesperrte Tiere tanzten.


Sie setzten sich an den Besprechungstisch, und Kohler legte, seine blassen, von Altersflecken übersäten Hände vor sich auf den Tisch wie zwei abgelegte Kleidungsstücke. Er sah auf sie nieder, als überlegte er, was jetzt mit ihnen zu tun sei. Lavetz ihm gegenüber neigte sich vor, den einen Arm gestreckt auf der Lehne aufgestützt. Sein Mund war gespitzt. als überlegte er angestrengt, doch Lavetz wusste, dass er jetzt weder pfeifen, noch etwas sagen durfte. Kohler schwieg. Ich konnte ausgiebig seinen Scheitel studieren, der mit euklidischer Exaktheit das angegraute und an den Enden gewellte Haar trennte. Ich konnte auch sehen, wie Lae sehen, in den leichten Wildlederschuhen wie eingesperrte Tiere tanzten.
„Du weißt, weshalb ich hier bin.“ Kohler hob sehr langsam das Gesicht. Seine Augen standen eng beieinander, sein Blick kam unter schmalen, sichelförmigen Lidern hervor, und sein Mund glich der Narbe einer schlecht verheilten Wunde.