Michael’s Reviews > Prozesse. Über Franz Kafka > Status Update
Michael
is on page 90 of 381
„Das letzte Werk Kafkas, anders ist es nicht zu nennen, sind seine Briefe an Felice. Es ist ein Werk wie seine Tagebücher, aber auch wie der „Prozess“. Vielleicht ist es sogar mehr ein Werk wie dieser, dann es hat Einheit und Richtung. Es ist sogar, was man von wenigen Werken Kafkas sagen kann, abgeschlossen.“
— Jul 28, 2019 10:58PM
Like flag
Michael’s Previous Updates
Michael
is on page 355 of 381
"Doch der einzige, seinem Wesen nach chinesische Dichter, den der Westen aufzuweisen hat, ist Kafka."
Auf den letzten Seiten kommt EC auf ein Thema zu sprechen, dass mir zu den widerlichsten gehört: Die Dominanz des Menschen über die Tiere. Sie haben kein Macht, können nur ausharren und warten, dass sie geschlachtet werden.
Ob es diese Anmaßung war, die bei Nietzsche zum Zusammenbruch führte, als der das Pferd sah?
— Aug 18, 2019 11:19PM
Auf den letzten Seiten kommt EC auf ein Thema zu sprechen, dass mir zu den widerlichsten gehört: Die Dominanz des Menschen über die Tiere. Sie haben kein Macht, können nur ausharren und warten, dass sie geschlachtet werden.
Ob es diese Anmaßung war, die bei Nietzsche zum Zusammenbruch führte, als der das Pferd sah?
Michael
is on page 295 of 381
Nach dem Aufsatz PROUST-KAFKA-JOYCE nun das Herzstück des Buches, DER ANDERE PROZESS. Was für eine brillante, einsichtsvolle Arbeit! Wenn EC über die zwanghaften Wiederholungen Kafkas in den Briefen schreibt, seine Litaneien, dann führt das zurück auf die unzähligen Wiederholungen und Aufzählungen in ECs Aufzeichnungen. Wie zäh hat EC um diesen Aufsatz gerungen, wie elegant und tiefsinnig ist er geworden.
— Aug 16, 2019 05:28PM
Michael
is on page 203 of 381
C hat endlich den Essay vollendet. Erleichterung, aber auch Angst: kann er noch etwas Großes schreiben? Auch Todesangst.
Alles dreht sich ihm im Kreis, viele Beschwörungsformeln, Selbstvergewisserung.
Viel Eitelkeit, dann wieder Selbsterniedrigung.
Gefühl beim Lesen, an Kafka könnte C zugrunde gehen, der Abschluss des Essays so gesehen lebenswichtig.
— Aug 06, 2019 01:55PM
Alles dreht sich ihm im Kreis, viele Beschwörungsformeln, Selbstvergewisserung.
Viel Eitelkeit, dann wieder Selbsterniedrigung.
Gefühl beim Lesen, an Kafka könnte C zugrunde gehen, der Abschluss des Essays so gesehen lebenswichtig.
Michael
is on page 180 of 381
In der langen und ermüdenden Vorbereitung zu seinem Essay scheint C eine Überdosis Kafka genossen zu haben. Plötzlich kommen Zweifel auf, z.B. am Dom=Kapitel im PROZESS, und Kafka droht vom Thron gestoßen zu werden.
Max Brod wird als "austauschbar" und minderwertig bezeichnet: nicht im Sinne von Kafkas Ethik, würde ich sagen.
Aber auch wenn C sich nicht von der Hierarchie lösen kann: lesenswert sind seine Notizen!
— Aug 05, 2019 12:50PM
Max Brod wird als "austauschbar" und minderwertig bezeichnet: nicht im Sinne von Kafkas Ethik, würde ich sagen.
Aber auch wenn C sich nicht von der Hierarchie lösen kann: lesenswert sind seine Notizen!
Michael
is on page 160 of 381
"Ein Wort von Kafka wiegt tausend von mir auf, das ist nachsichtig gerechnet, eher sind´s zehntausend."
— Aug 03, 2019 08:10AM
Michael
is on page 160 of 381
Über den Briefwechsel beginnt sich EC in Frage zu stellen und als Schriftsteller zu verorten; Konkurrenz zu Freud (wer hat die Bessere Menschenkenntnis) steht im Kontrast zur Bewunderung von K.s Zweifel und Behutsamkeit. Folgerichtig: "Meine Abneigung gegen Freud ist eine Abneigung gegen mich selbst."
"Dieses Bedürfnis nach mehr und mehr Verschränkung mit Kafka."
— Aug 03, 2019 08:10AM
"Dieses Bedürfnis nach mehr und mehr Verschränkung mit Kafka."

