Michael’s Reviews > Königsallee > Status Update
Michael
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Das siebte Kapitel ein innerer Monolog Thomas Manns, der zwischen Schlaf und Wachen im Hotelbett liegt.
Darin ein paar ganz wunderbare Sätze, mein bisheriger Favorit:
"Die ersten vierzig Jahre unsers (…) Lebens liefern uns den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu (…)"
Es handelt sich dabei allerdings um ein Originalzitat von Schopenhauer!
— Mar 15, 2020 02:48PM
Darin ein paar ganz wunderbare Sätze, mein bisheriger Favorit:
"Die ersten vierzig Jahre unsers (…) Lebens liefern uns den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu (…)"
Es handelt sich dabei allerdings um ein Originalzitat von Schopenhauer!
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Michael’s Previous Updates
Michael
is on page 296 of 388
Thomas Manns großen Auftritt, die Lesung aus FELIX KRULL, lässt Pleschinski aus und setzt mit der Handlung umstandslos am darauffolgenden Morgen ein.
Der Nazi Generalfeldmarschall Kesselring weilt immer noch im Hotel, aller Bemühungen der Hotelbediensteten zum Trotz, ihm den Aufenthalt unangenehm zu gestalten, so dass er abreisen möge, bevor es zum Eklat mit dem prominenten Gast TM kommt.
— Mar 17, 2020 02:24PM
Der Nazi Generalfeldmarschall Kesselring weilt immer noch im Hotel, aller Bemühungen der Hotelbediensteten zum Trotz, ihm den Aufenthalt unangenehm zu gestalten, so dass er abreisen möge, bevor es zum Eklat mit dem prominenten Gast TM kommt.
Michael
is on page 276 of 388
Die zweite Hälfte des AufwachMonologs großartig, daran wird Pleschinski lange gefeilt haben.
Erinnerungen, altersmilde und fein=ironisch, Werk & Leben TMs die Faktenbasis. Nun kann der Feier=Tag beginnen, ER ist wach und aufgestanden.
— Mar 16, 2020 02:39PM
Erinnerungen, altersmilde und fein=ironisch, Werk & Leben TMs die Faktenbasis. Nun kann der Feier=Tag beginnen, ER ist wach und aufgestanden.
Michael
is on page 250 of 388
Bei aller Sympathie, das Golo Mann-Kapitel war mir zu ausschweifend. Dass er Klaus Heuser benutzen will, um endlich Ansehen beim Vater zu erlangen, ist eine kauzig=gute Idee, aber Golos Ausführungen zur deutschen und europäischen Historie fügen sich nicht in die Handlung, sondern sind ein zäh geratenes Sohnbiogramm. Erika war, ihrem Naturell gemäß, kurzweilig=unterhaltsamer. Gut, dass Anwar das im Suff erspart blieb.
— Mar 15, 2020 10:20AM
Michael
is on page 237 of 388
In der Kneipe erst Zusammenstoß mit einem ehemaligen Schulkameraden, der sich noch immer als widerlicher Nazi entpuppt.
Danach setzt sich Golo Mann zu Klaus und Anwar an den Tisch und klagt das Leid des ungeliebten Sohnes.
Nach viel Alkohol müssen Klaus und Golo Mann den Armen Anwar aus der Kneipe tragen.
— Mar 13, 2020 01:59PM
Danach setzt sich Golo Mann zu Klaus und Anwar an den Tisch und klagt das Leid des ungeliebten Sohnes.
Nach viel Alkohol müssen Klaus und Golo Mann den Armen Anwar aus der Kneipe tragen.
Michael
is on page 185 of 388
In Klaus Heusers und Anwars Hotelzimmer geht´s zu wie im Taubenschlag: Erst Erika Manns Kabarettgesang mit Kräuterschnaps und der Direktive, Klaus dürfe auf keinen Fall TM sehen, dann der Eindringling Ernst Bertram, der anders als TM nicht emigrierte und zum Sänger der Naziideologie wurde und nun von Klaus Heuser hofft, dass dieser ihm die Absolution TMs erwirken könne.
In der Halle schon der nächste Gast: Golo Mann.
— Mar 12, 2020 12:36PM
In der Halle schon der nächste Gast: Golo Mann.
Michael
is on page 130 of 388
Doch, Pleschinski ist fürs Komödiantische gut; Erikas Besuch in Klaus und Anwars Suite unterm Dach ist mitreißend/ umwerfend und wäre eine bombige Theaterszene.
Erinnerungenan PEST & MOOR leider nur noch sehr, sehr vage.
— Mar 11, 2020 03:03PM
Erinnerungenan PEST & MOOR leider nur noch sehr, sehr vage.
Michael
is on page 125 of 388
1954 trifft Thomas Mann in Düsseldorf anlässlich einer Lesereise zufällig Klaus Heuser wieder, in den er sich 27 Jahre zuvor verliebt hatte.
Parallelen zu LOTTE IN WEIMAR, viele Zitate und Anspielungen auf das Werk von TM, das ganze lebendig und unterhaltsam. Mit Nebenfiguren geht Pleschinski respektvoll um, beeindruckend Erika Manns "Überfall" auf Klaus Heuser. Auch die muffigen 50er Jahre der BRD groß porträtiert.
— Mar 11, 2020 01:18PM
Parallelen zu LOTTE IN WEIMAR, viele Zitate und Anspielungen auf das Werk von TM, das ganze lebendig und unterhaltsam. Mit Nebenfiguren geht Pleschinski respektvoll um, beeindruckend Erika Manns "Überfall" auf Klaus Heuser. Auch die muffigen 50er Jahre der BRD groß porträtiert.

