“There is something profoundly cynical, my friends, in the notion of paradise after death. The lure is evasion. The promise is excusative. One need not accept responsibility for the world as it is, and by extension, one need do nothing about it. To strive for change, for true goodness in this mortal world, one must acknowledge and accept, within one's own soul, that this mortal reality has purpose in itself, that its greatest value is not for us, but for our children and their children. To view life as but a quick passage alone a foul, tortured path – made foul and tortured by our own indifference – is to excuse all manner of misery and depravity, and to exact cruel punishment upon the innocent lives to come.
I defy this notion of paradise beyond the gates of bone. If the soul truly survives the passage, then it behooves us – each of us, my friends – to nurture a faith in similitude: what awaits us is a reflection of what we leave behind, and in the squandering of our mortal existence, we surrender the opportunity to learn the ways of goodness, the practice of sympathy, empathy, compassion and healing – all passed by in our rush to arrive at a place of glory and beauty, a place we did not earn, and most certainly do not deserve.”
― The Bonehunters
I defy this notion of paradise beyond the gates of bone. If the soul truly survives the passage, then it behooves us – each of us, my friends – to nurture a faith in similitude: what awaits us is a reflection of what we leave behind, and in the squandering of our mortal existence, we surrender the opportunity to learn the ways of goodness, the practice of sympathy, empathy, compassion and healing – all passed by in our rush to arrive at a place of glory and beauty, a place we did not earn, and most certainly do not deserve.”
― The Bonehunters
“Open to them your hand to the shore, watch them walk
into the sea.
Press upon them all they need, see them yearn for all they
want.
Gift to them the calm pool of words, watch them draw
the sword.
Bless upon them the satiation of peace, see them starve for
war.
Grant them darkness and they will lust for light.
Deliver to them death and hear them beg for life.
Beget life and they will murder your kin.
Be as they are and they see you different.
Show wisdom and you are a fool.
The shore gives way to the sea.
And the sea, my friends,
Does not dream of you.”
― Reaper's Gale
into the sea.
Press upon them all they need, see them yearn for all they
want.
Gift to them the calm pool of words, watch them draw
the sword.
Bless upon them the satiation of peace, see them starve for
war.
Grant them darkness and they will lust for light.
Deliver to them death and hear them beg for life.
Beget life and they will murder your kin.
Be as they are and they see you different.
Show wisdom and you are a fool.
The shore gives way to the sea.
And the sea, my friends,
Does not dream of you.”
― Reaper's Gale
“I rememeber asking a wise man, once . . . 'Why do Men fear the dark?' . . . 'Because darkness' he told me, 'is ignorance made visible.' 'And do Men despise ignorance?' I asked. 'No,' he said, 'they prize it above all things--all things!--but only so long as it remains invisible.”
― The Judging Eye
― The Judging Eye
“Es war einmal ein Mann, der hieß Karl Wiktorowitsch Pauker. Er lebte in der Stadt Lemberg in Galizien. Er war Friseur, und es war ihm eine Freude, die Menschen nachzumachen. Wenn eine Frau die Haare sich frisieren oder ein Mann den Bart sich schneiden ließ, dann spielte er über den Spiegel nach, was der Kunde oder die
Kundin vor ihnen gesagt hatte. Oder er spielte nach, wie Bürgermeister Adam Kilar am Sonntagvormittag über den Marienplatz stolzierte. Oder wie der berühmte Gelehrte Salomon Buber mitten auf der Straße überprüfte, ob die Buben den Hals gewaschen hatten. Oder wie Enni Rappaport, das stadtbekannte Kräuterweiblein, am Markt die verwelkten Blättchen von ihren Sträußchen abzupfte und dabei schimpfend ihren Speichel verteilte.
Alle konnte er nachmachen, und niemand war ihm böse, wenn er von ihm nachgemacht wurde, denn er machte die Menschen im Nachmachen besser, als sie im Original waren.
Dann brach der Erste Weltkrieg aus, und Karl Wiktorowitsch Pauker wurde zur Armee eingezogen. An der Front machte er Freund und Feind nach und brachte Freude den einfachen Soldaten und den Offizieren. Er wurde gefangen genommen und nach Moskau verschleppt und nach dem Krieg von den Bolschewiki befreit - auf sein Wort hin, dass er sich ihnen anschließe, denn zu jener Zeit gab es wenig zu lachen, und das wenige kam von ihm. Nach dem Tod des Genossen Lenin wurde Karl Wiktorowitsch Pauker der Leibwächter von Josif Stalin.
Der Vater des Vaterlandes wollte den Friseur immer um sich haben, denn es gab immer noch nicht viel zu lachen, aber er lachte nun einmal gern, und Karl Wiktorowitsch sollte ihn zum Lachen bringen. Er schickte ihn zu den Prozessen und ließ sich nachspielen, wie Kamenew das Todesurteil aufgenommen hatte und wie Bucharin, wie Rykow, Radek, Pjatakow. Und Stalin lachte. Der Friseur machte nach, wie sich Sinowjew vor die Genossen des Erschießungskommandos auf den Boden geworfen, ihnen die Stiefel geküsst und wimmernd darum gebettelt habe, ihn mit seinem Freund Josif Wissarionowitsch telefonieren zu lassen, es könne sich doch nur um ein Missverständnis handeln, und wie er endlich Zuflucht genommen habe bei der alten jüdischen Klage Höre, Israel, unser Gott ist der einzige Gott ... Barukh Schern Kawod, Malkhutho le'Olam va'Ed! - Stalin sei vor Lachen fast erstickt, und Karl Wiktorowitsch habe Erste Hilfe leisten müssen mit Herzmassage und Mund-zu-Mund- Beatmung.
Aber dann kam alles heraus. Der Friseur, hieß es, plane heimlich Anschläge gegen hohe Herren der Partei und der Armee, er habe eine Technik des Witzes entwickelt, die nachweislich zum Totlachen führen könne. So leid es dem Vater des Vaterlandes tat, den Mann zu verlieren, der ihn in einer Zeit, in der es wenig zu lachen gab, zum Lachen gebracht hatte, unterschrieb er das Todesurteil gegen seinen Leibwächter und Narren.”
― Die Abenteuer des Joel Spazierer
Kundin vor ihnen gesagt hatte. Oder er spielte nach, wie Bürgermeister Adam Kilar am Sonntagvormittag über den Marienplatz stolzierte. Oder wie der berühmte Gelehrte Salomon Buber mitten auf der Straße überprüfte, ob die Buben den Hals gewaschen hatten. Oder wie Enni Rappaport, das stadtbekannte Kräuterweiblein, am Markt die verwelkten Blättchen von ihren Sträußchen abzupfte und dabei schimpfend ihren Speichel verteilte.
Alle konnte er nachmachen, und niemand war ihm böse, wenn er von ihm nachgemacht wurde, denn er machte die Menschen im Nachmachen besser, als sie im Original waren.
Dann brach der Erste Weltkrieg aus, und Karl Wiktorowitsch Pauker wurde zur Armee eingezogen. An der Front machte er Freund und Feind nach und brachte Freude den einfachen Soldaten und den Offizieren. Er wurde gefangen genommen und nach Moskau verschleppt und nach dem Krieg von den Bolschewiki befreit - auf sein Wort hin, dass er sich ihnen anschließe, denn zu jener Zeit gab es wenig zu lachen, und das wenige kam von ihm. Nach dem Tod des Genossen Lenin wurde Karl Wiktorowitsch Pauker der Leibwächter von Josif Stalin.
Der Vater des Vaterlandes wollte den Friseur immer um sich haben, denn es gab immer noch nicht viel zu lachen, aber er lachte nun einmal gern, und Karl Wiktorowitsch sollte ihn zum Lachen bringen. Er schickte ihn zu den Prozessen und ließ sich nachspielen, wie Kamenew das Todesurteil aufgenommen hatte und wie Bucharin, wie Rykow, Radek, Pjatakow. Und Stalin lachte. Der Friseur machte nach, wie sich Sinowjew vor die Genossen des Erschießungskommandos auf den Boden geworfen, ihnen die Stiefel geküsst und wimmernd darum gebettelt habe, ihn mit seinem Freund Josif Wissarionowitsch telefonieren zu lassen, es könne sich doch nur um ein Missverständnis handeln, und wie er endlich Zuflucht genommen habe bei der alten jüdischen Klage Höre, Israel, unser Gott ist der einzige Gott ... Barukh Schern Kawod, Malkhutho le'Olam va'Ed! - Stalin sei vor Lachen fast erstickt, und Karl Wiktorowitsch habe Erste Hilfe leisten müssen mit Herzmassage und Mund-zu-Mund- Beatmung.
Aber dann kam alles heraus. Der Friseur, hieß es, plane heimlich Anschläge gegen hohe Herren der Partei und der Armee, er habe eine Technik des Witzes entwickelt, die nachweislich zum Totlachen führen könne. So leid es dem Vater des Vaterlandes tat, den Mann zu verlieren, der ihn in einer Zeit, in der es wenig zu lachen gab, zum Lachen gebracht hatte, unterschrieb er das Todesurteil gegen seinen Leibwächter und Narren.”
― Die Abenteuer des Joel Spazierer
“What else can you expect with peace running wild all over the place? You know what the trouble with peace is? No organization.”
― Mother Courage and Her Children
― Mother Courage and Her Children
Boire’s 2025 Year in Books
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