Boire La

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Children of Strife
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by Adrian Tchaikovsky (Goodreads Author)
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  (page 397 of 496)
Apr 30, 2026 01:14AM

 
Ulysses
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Want
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  (page 247 of 372)
May 05, 2025 08:44PM

 
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Robin Hobb
“Don't do what you can't undo, until you've considered what you can't do once you've done it.”
Robin Hobb, Assassin's Fate

R. Scott Bakker
“I rememeber asking a wise man, once . . . 'Why do Men fear the dark?' . . . 'Because darkness' he told me, 'is ignorance made visible.' 'And do Men despise ignorance?' I asked. 'No,' he said, 'they prize it above all things--all things!--but only so long as it remains invisible.”
R. Scott Bakker, The Judging Eye

Michael Köhlmeier
“Es war einmal ein Mann, der hieß Karl Wiktorowitsch Pauker. Er lebte in der Stadt Lemberg in Galizien. Er war Friseur, und es war ihm eine Freude, die Menschen nachzumachen. Wenn eine Frau die Haare sich frisieren oder ein Mann den Bart sich schneiden ließ, dann spielte er über den Spiegel nach, was der Kunde oder die
Kundin vor ihnen gesagt hatte. Oder er spielte nach, wie Bürgermeister Adam Kilar am Sonntagvormittag über den Marienplatz stolzierte. Oder wie der berühmte Gelehrte Salomon Buber mitten auf der Straße überprüfte, ob die Buben den Hals gewaschen hatten. Oder wie Enni Rappaport, das stadtbekannte Kräuterweiblein, am Markt die verwelkten Blättchen von ihren Sträußchen abzupfte und dabei schimpfend ihren Speichel verteilte.

Alle konnte er nachmachen, und niemand war ihm böse, wenn er von ihm nachgemacht wurde, denn er machte die Menschen im Nachmachen besser, als sie im Original waren.

Dann brach der Erste Weltkrieg aus, und Karl Wiktorowitsch Pauker wurde zur Armee eingezogen. An der Front machte er Freund und Feind nach und brachte Freude den einfachen Soldaten und den Offizieren. Er wurde gefangen genommen und nach Moskau verschleppt und nach dem Krieg von den Bolschewiki befreit - auf sein Wort hin, dass er sich ihnen anschließe, denn zu jener Zeit gab es wenig zu lachen, und das wenige kam von ihm. Nach dem Tod des Genossen Lenin wurde Karl Wiktorowitsch Pauker der Leibwächter von Josif Stalin.

Der Vater des Vaterlandes wollte den Friseur immer um sich haben, denn es gab immer noch nicht viel zu lachen, aber er lachte nun einmal gern, und Karl Wiktorowitsch sollte ihn zum Lachen bringen. Er schickte ihn zu den Prozessen und ließ sich nachspielen, wie Kamenew das Todesurteil aufgenommen hatte und wie Bucharin, wie Rykow, Radek, Pjatakow. Und Stalin lachte. Der Friseur machte nach, wie sich Sinowjew vor die Genossen des Erschießungskommandos auf den Boden geworfen, ihnen die Stiefel geküsst und wimmernd darum gebettelt habe, ihn mit seinem Freund Josif Wissarionowitsch telefonieren zu lassen, es könne sich doch nur um ein Missverständnis handeln, und wie er endlich Zuflucht genommen habe bei der alten jüdischen Klage Höre, Israel, unser Gott ist der einzige Gott ... Barukh Schern Kawod, Malkhutho le'Olam va'Ed! - Stalin sei vor Lachen fast erstickt, und Karl Wiktorowitsch habe Erste Hilfe leisten müssen mit Herzmassage und Mund-zu-Mund- Beatmung.

Aber dann kam alles heraus. Der Friseur, hieß es, plane heimlich Anschläge gegen hohe Herren der Partei und der Armee, er habe eine Technik des Witzes entwickelt, die nachweislich zum Totlachen führen könne. So leid es dem Vater des Vaterlandes tat, den Mann zu verlieren, der ihn in einer Zeit, in der es wenig zu lachen gab, zum Lachen gebracht hatte, unterschrieb er das Todesurteil gegen seinen Leibwächter und Narren.”
Michael Köhlmeier, Die Abenteuer des Joel Spazierer

George Orwell
“There will be no curiosity, no enjoyment of the process of life. All competing pleasures will be destroyed. But always— do not forget this, Winston— always there will be the intoxication of power, constantly increasing and constantly growing subtler. Always, at every moment, there will be the thrill of victory, the sensation of trampling on an enemy who is helpless.
If you want a picture of the future, imagine a boot stamping on a human face— forever. ”
George Orwell, 1984

Steven Erikson
“Open to them your hand to the shore, watch them walk
into the sea.
Press upon them all they need, see them yearn for all they
want.
Gift to them the calm pool of words, watch them draw
the sword.
Bless upon them the satiation of peace, see them starve for
war.
Grant them darkness and they will lust for light.
Deliver to them death and hear them beg for life.
Beget life and they will murder your kin.
Be as they are and they see you different.
Show wisdom and you are a fool.
The shore gives way to the sea.
And the sea, my friends,
Does not dream of you.”
Steven Erikson, Reaper's Gale

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Enib
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Veronic...
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