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Alexander Carmele
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... wie zu erwarten, schließt sich der Höllenkreis erst am Ende. Mosebach vernichtet mit spitzer Feder. Ein getreuer Nachfahre Flauberts, ohne die Leichtigkeit in der Diktion jedoch. Schwerfällig allegorisch, aber kompositorisch-symbolisch imposant. Puh ...
— Apr 20, 2025 01:20AM
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Alexander’s Previous Updates
Alexander Carmele
is on page 200 of 344
Bewusst im Nebulösen gehalten, zieht Mosebach eine Allegorie zwischen dem Jagen des unscheinbaren Mannes und das Flirten des allzu scheinbaren Künstlers auf - das Erlegen des Wildes besitzt inkarnierenden Charakter. Mosebach gefällt sich in barockem Symbolismus. Jedenfalls hat er ein neues Modell für seine Aktmalerei gefunden. (Dazu gibt es Firnwein, alt und säuerlich, aber mit ... ach ... egal ...)
— Apr 19, 2025 02:40AM
Alexander Carmele
is on page 100 of 344
... geschwurbelt, bewusst umständlich, mit vielen Appositionen, und retardierten Hauptworten und Prädikat-Objekt-Subjekt-Sätzen, die das Lesen entschleunigen, befleißigt sich Mosebach hier in einem überbordernd verrätselten Ornamentalismus. Momentan etwas allzu gewollt ... und leider völlig verunklarte Erzählzeitfolge. Stilistisch dennoch eigenwillig interessant.
— Apr 18, 2025 09:41AM

