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Ernst
Ernst is on page 101 of 416
Meine inneren Konflikte habe ich mir bereits im letzten Update von der Seele geredet, daher will ich mich hier jetzt ganz auf das Buch konzentrieren. Erster Eindruck: leicht macht es mir der Autor nicht da reinzukommen, oder besser gesagt, ich bin drin, aber ziemlich unsicher, ob ich da überhaupt sein oder mich lange aufhalten will.
Sep 09, 2025 12:20PM
Ashland & Vine

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Ernst’s Previous Updates

Ernst
Ernst is on page 370 of 416
So ca. ab Seite 150 kommt es langsam in Gang, ein bisschen wie ein Flieger der verspätet startet, man ist schon angegurtet, und die Piloten müssen noch warten, dann endlich geht es Richtung Rollbahn, ab ca. Seite 200 hebt es ab, dann nicht so wie man es aus dem Flieger kennt) eher zaghafter Aufstieg, dann werden ein paar Turbulenzen durchflogen, die einem kurz den Atem nehmen …
Sep 13, 2025 12:45PM
Ashland & Vine


Ernst
Ernst is on page 156 of 416
Manchmal kann ich ein paar Seiten lang abtauchen, Jeans Geschichte und die Art wie die Spannung aufgebaut wird, hat was. Das Setting, Jean und Kate gehen ins Kaffeehaus und Jean erzählt, zwischendurch immer wieder eine oder zwei Seiten Gedanken von Kate (die weniger anregend zu lesen sind, kein richtiger Gedankenstrom, alles mit Zirkel und Lineal schön ausformuliert). Viele Gedanken und Worte über die Liebe.
Sep 10, 2025 11:56AM
Ashland & Vine


Ernst
Ernst is on page 111 of 416
… nun hat die Hauptgeschichte begonnen, die Jean Culver der Studentin Kate erzählt.

Ich muss leider feststellen, dass mich dabei gewisse Parallelen zu einem 1🌟 Roman zwicken, nämlich „Das Philosophenschiff“ von Köhlmeier 😨 und zwar betreffend der Art des Erzählens der alten Dame (sprunghaft, klar, sie kann sich nicht mehr so gut konzentrieren) und auch der Dramaturgie des ganzen Romans. Puh.
Sep 10, 2025 03:42AM
Ashland & Vine


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Ernst Der Einstieg ist sehr leise, es geht um verletzte Seelen, um Trauer, um die Suche nach irgendeiner Hoffnung; die Hauptfigur Kate, eine Studentin, die um ihren Vater trauert, zu viel Alkohol trinkt und in einer im doppelten Sinne nicht ganz toxinfreien Beziehung zu dem Lebenskünstler Laurits steckt, lässt sich auf ein Projekt ein. Sie soll eine Art Umfrage machen, sich von Menschen ihre Geschichten erzählen lassen, was genau das soll, weiß sie selbst nicht genau und auch Laurits, der sich das ausgedacht hat nicht oder hält sich bedeckt. Also treibt sie sich eine Zeitlang erfolglos in der Nachbarschaft rum, bis sie auf Jean Culver, eine alte Frau, alleinlebende Witwe. So viel steht eigentlich auch schon im Klappentext und noch weit mehr. Die ersten 100 Seiten sind mit Erinnerungen an die Kindheit und Szenen aus ihrer Beziehung zu Laurits geprägt. Die Handlung kommt entsprechend schleppend im Gang. Deshalb bin ich unsicher, ob ich bei dem Tempo auf 400 Seiten ausreichend Geduld mitbringen kann. Ich bin auch unsicher, ob mir die Inszenierung gefällt, denn es ist kein Geheimnis, dass die Hauptgeschichte wohl jene von Jean Calma sein wird. Und ich frage mich noch, wozu der Autor den Umweg über Kate gewählt hat, um die Geschichte aufzuschreiben. Im Moment hätte ich gute Lust, das Buch wieder wegzulegen.


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