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Ernst
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Geschichte1/6: „Wir sind leicht wie Papier“
Bewertung 5🌟
Fazit: was auch immer noch kommt, der Roman hat mich bereits aufgrund dieser ersten Geschichte (ca. 150 Seiten) reich beschenkt und beglückt.
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— Jan 07, 2026 06:11AM
Bewertung 5🌟
Fazit: was auch immer noch kommt, der Roman hat mich bereits aufgrund dieser ersten Geschichte (ca. 150 Seiten) reich beschenkt und beglückt.
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Ernst’s Previous Updates
Ernst
is on page 34 of 893
Kürzere Romane gehen ja immer mal zwischendurch, aber sowas… Wann wenn nicht zur Urlaubszeit? Ich hatte mehrere dickere Schmöker in der engeren Auswahl für meine freie Zeit rund um Weihnachten (Liebe in Zeiten der Cholera, Unter dem Pflaster liegt der Strand, Die geheimste Erinnerung des Menschen) und dieses ist es schließlich geworden. Die ersten Seiten lesen sich gut.
— Dec 23, 2025 01:31AM
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Das klingt gut, ich habe schon eine Weile überlegt, ob ich am Montag zur Buchlesung des Autors gehen sollte, aber nun bin ich sicher. Danke!



Story: Oleg befindet sich im Verhör, weil er verdächtigt wird, in einen Todesfall verwickelt zu sein. Der 20jährige Denis hat sich das Leben genommen, nicht ohne sich zuvor mit einem Messer ein Gedicht in einer unbekannten Sprache in die Haut zu ritzen. Oleg ist gezwungen, seine Unschuld zu beweisen und muss seine Geschichte aufschreiben. Und diesen Bericht dürfen wir lesen.
Eindrücke: eine sehr aussergewöhnliche, reiche Geschichte, aus Olegs Ich-Perspektive erzählt, erinnert auf den ersten Seiten gleich mal an Thomas Bernhard, wenn er über die verschiedenen lebenden Sprachen salbadert und seiner Abscheu freien Lauf lässt. Es ist wirklich entzückend, seine Ganglien dabei zu beobachten, wie sie neue Wege gehen, neue Verbindungen knüpfen. Wie er sich langsam vom privaten Raum in die Öffentlichkeit wagt und andere Menschen mit Balbuta konfrontiert, der Sprache der Freiheit, die mit minimalen Regeln auskommt.
Roman? … ich weiß noch nicht, ob die übrigen 5 Geschichten mit dieser ersten oder untereinander irgendwie verknüpft sein werden (was ich mir sehr wünschen würde) oder ob jede Geschichte für sich steht (hmm, sollte eigentlich nicht sein, denn eigentlich läuft das Buch als „Roman“, nicht als Erzählungen). Ich werde es herausfinden, vielleicht nicht sofort, weil ich die erste Geschichte erst sacken lassen will und die Figuren mir schon sehr ans Herz gewachsen sind, Oleg, Denis, Natalie, Bunja…