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Viktoria is on page 52 of 414
Es ist 1923. Der erste Weltkrieg ist 5 Jahre her. Es ist das Jahr der hohen Inflation. Manche schweben auf dieser Welle, manche schauen, wie sie überleben.
Der Ich-Erzähler ist Mitte 20 und Büroangestellter in einer Grabdenkmalfirma. Da es ihm wegen Inflation und trotz Gehaltserhöhung das Geld nicht reicht, hat er noch unzählige Nebenjobs. (Weiter im Kommentar)
Jan 14, 2026 01:59AM
Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend

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Viktoria is finished
Ich sage erlich: Ab ca. Seite 240 hat der Roman mich in seiner Komposition verloren. Bleibe irgendwie ambivalent mit meinem Leseerlebnis zurück.
Jan 18, 2026 03:38AM
Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend


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Viktoria is on page 220 of 414
Man hat sich von dem Weltschmerz nicht erholt, und da haut Remarque das Kapitel raus über den Ausflug des Dichterclubs in den Puff :D
Jan 16, 2026 02:29PM
Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend


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Viktoria is on page 190 of 414
Selbstmorde häufen sich an. Es wird entschuldigt, dass man sich erhängt hat, wobei man sich mit Gas töten wollte. Dieser wurde aber von der Gasgesellschaft abgestellt, weil man lange nicht gezahlt hat.

Ludwig hat Fragen über Fragen: Über Leben und Tod, Glück, Hoffnung, Gott, Dualität der Welt. Verloren und auf der Suche nach Halt, um in seinem Zynismus nicht zu verschwinden. (...)
Jan 16, 2026 12:28PM
Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend


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Viktoria is on page 100 of 414
Ludwig Bodmer (Erzähler) wirkt so desillusioniert und verloren, dass es schon fast weh tut. Kein Glück im Liebesleben (Erna) und mit den Gedichten (Veröffentlichung). Ich verstehe, warum er so sarkastisch, bissig in seinen Äußerungen ist. Zu früh reif geworden. Den Erzählstrang mit Isabelle kann ich bis jetzt nicht entschlüsseln. Ehr Flucht in ihre Welt/Wirklichkeit? Ein frischer Luftstoß? (...)
Jan 14, 2026 05:30AM
Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend


Comments Showing 1-4 of 4 (4 new)

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message 1: by Viktoria (new) - added it

Viktoria Einer davon ist, in einer Irrenanstalt für die Sonntagsmesse die Orgel zu spielen. Das macht er gerne, weil er dort jeden Sonntag auf Isabelle trifft, oder auch Jenni, in Wirklichkeit - Genevieve Terhoven. Isabelle leidet an einer Persönlichkeitsspaltung.

Remarque kann hier gut meiner Einsicht nach  diese postkriegerische, wirtschaftlich schwierige Zeit mit seinen Stimmungen rüberbringen. Gleichzeitig gesellen sich dazu noch unverarbeitete, traumatische Erfahrungen des 1. Weltkrieges, welche in Verlorenheit (besonders der jüngeren Generation) münden. Dieses Bild verkörpert aktuell der Ich-Erzähler durch seine Handlungen, Worte,  Überlegungen, Sehnsüchte.

"Da ist manchmal ein Loch vor mir, das scheint bis in den Mittelpunkt der Erde zu reichen. Was füllt es aus? Die Sehnsucht? Die Verzweiflung? Ein Glück? Und welches? Die Müdigkeit? Die Resignation? Der Tod? Wozu lebe ich? Ja, wozu lebe ich?" S.36


message 2: by Anna Carina (new) - added it

Anna Carina Klingt sehr einnehmend. Das habe ich auch auf der Leseliste. Werde ich dies Jahr wahrscheinlich nicht zu kommen. Vielleicht setze ich nächstes Jahr die Zeit der ersten beiden Weltkriege in den Lesefokus. Hab so viel aus dieser Zeit auf dem SuB.
Dann begleite ich das Buch doch schon mal gerne bei dir mit :)


message 3: by Viktoria (new) - added it

Viktoria Ich bin selbst gespannt, in welche Richtung der Roman geht. Bon aber froh, dass ich davor seine "Im Westen nichts Neues" und "Der Weg zurück" gelesen habe. Das macht für mich ein schlüssiges chronologisches Bild. Den die ersten beiden beschäftigen sich mit dem 1. Weltkrieg und der Zeit kurz danach. Dieses behandelt die Zeit vor dem 2. WK. Habe mich gestern auch im 1. Kapitel bisschen geärgert: Wer noch nicht verstanden hat, was eine Inflation ist, hätte das wenigstens danach gemacht. War mir zu viel Erklärung, aber er hat das gerade so hingekriegt, dass er das amüsant in einen Dialog eingebaut hat. Hat mich dann etwas versöhnt.

Ich finde dein Lesevorhaben für dieses Jahr stimmig. Ich denke, du hast noch genug Zeit, sich dem Kriegthema irgendwann zu widmen:)


message 4: by Anna Carina (new) - added it

Anna Carina Oh, gut dass du das erwähnst. Ich habe von ihm noch gar nichts gelesen. Dann lese ich tatsächlich besser vorher „im Westen nichts Neues“. Drücke mich literarisch auch sehr um die Weltkriege.
😅 na immerhin umspielt Remarque unschöne Erklärbäransprachen recht charmant. Huh, ja, so was geht mir auch schnell auf den Keks.


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