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Viktoria
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Ludwig Bodmer (Erzähler) wirkt so desillusioniert und verloren, dass es schon fast weh tut. Kein Glück im Liebesleben (Erna) und mit den Gedichten (Veröffentlichung). Ich verstehe, warum er so sarkastisch, bissig in seinen Äußerungen ist. Zu früh reif geworden. Den Erzählstrang mit Isabelle kann ich bis jetzt nicht entschlüsseln. Ehr Flucht in ihre Welt/Wirklichkeit? Ein frischer Luftstoß? (...)
Jan 14, 2026 05:30AM
Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend

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Viktoria
Viktoria is on page 220 of 414
Man hat sich von dem Weltschmerz nicht erholt, und da haut Remarque das Kapitel raus über den Ausflug des Dichterclubs in den Puff :D
1 hour, 53 min ago
Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend


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Selbstmorde häufen sich an. Es wird entschuldigt, dass man sich erhängt hat, wobei man sich mit Gas töten wollte. Dieser wurde aber von der Gasgesellschaft abgestellt, weil man lange nicht gezahlt hat.

Ludwig hat Fragen über Fragen: Über Leben und Tod, Glück, Hoffnung, Gott, Dualität der Welt. Verloren und auf der Suche nach Halt, um in seinem Zynismus nicht zu verschwinden. (...)
3 hours, 54 min ago
Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend


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Es ist 1923. Der erste Weltkrieg ist 5 Jahre her. Es ist das Jahr der hohen Inflation. Manche schweben auf dieser Welle, manche schauen, wie sie überleben.
Der Ich-Erzähler ist Mitte 20 und Büroangestellter in einer Grabdenkmalfirma. Da es ihm wegen Inflation und trotz Gehaltserhöhung das Geld nicht reicht, hat er noch unzählige Nebenjobs. (Weiter im Kommentar)
Jan 14, 2026 01:59AM
Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend


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Viktoria Das empfinde ich jedenfalls, wenn ich Gespräche zw. den beiden verfolge, und ich liebe es!

"Wie kann man den Mond trinken, Isabelle?"
"In Wasser. Es ist ganz einfach. Er schmeckt wie Opal. Du fühlst ihn nicht sehr im Munde; erst später - dann fühlst du, wie er in dir anfängt zu schimmern. Er scheint aus den Augen wieder heraus. Aber du darfst kein Licht machen. Im Licht verwelkt er."

Oder:
"Was machen Spiegel, wenn sie allein sind?:
"Sie spiegeln das, was da ist."
"Und wenn nichts da ist?"
"Das gibt es nicht. Irgend etwas ist immer da."
"Und nachts? Bei Neumond - wenn es ganz dunkel ist, was spiegeln sie dann?"
"Die Dunkelheit", sage ich, nicht mehr so  überzeugt, denn wie kann sich tiefste Dunkelheit spiegeln? Zum Spiegeln gehört immer noch etwas Licht.

Der ganze Spiegeldialog ist ein Highlight für mich gewesen! Habe 2 Mal hintereinander gelesen.

 


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