Anna Carina’s Reviews > Der grüne Heinrich. Erste Fassung > Status Update
Anna Carina
is 38% done
Heinrich hat einen neuen Lehrer, der erst 17 Jahre zählt, der seinen Job ernst nimmt und sich Philosoph nennt. Die anderen Lehrer sind wohl froh ne verwitwete Schankwirtin zu heiraten und als „Gelehrte Wirte zu figurieren“, froh dem „Schulstaube entronnen“ zu sein.
Nicht so der neue Lehrer, der mit allerlei Verniedlichungen beschrieben wird
— Apr 12, 2026 06:55AM
Nicht so der neue Lehrer, der mit allerlei Verniedlichungen beschrieben wird
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Anna Carina’s Previous Updates
Anna Carina
is finished
🥳 I DID IT!!
Meine Fresse, JA!
💪
Sehr viel Traktat. Am Ende nochmal etwas Plot der sich gut und unterhaltsam lesen ließ.
Alles in Allem ein unausgewogenes Buch, das über weite Strecken eine absolute Zumutung darstellt.
Der Tod Heinrichs gestaltet sich völlig unplausibel. Gut, dass er das Buch nochmal komplett überarbeitet hat. Ich bin sehr auf die 2. Fassung gespannt. Aber erst mal Goethe 😬
— Jun 28, 2026 10:12AM
Meine Fresse, JA!
💪
Sehr viel Traktat. Am Ende nochmal etwas Plot der sich gut und unterhaltsam lesen ließ.
Alles in Allem ein unausgewogenes Buch, das über weite Strecken eine absolute Zumutung darstellt.
Der Tod Heinrichs gestaltet sich völlig unplausibel. Gut, dass er das Buch nochmal komplett überarbeitet hat. Ich bin sehr auf die 2. Fassung gespannt. Aber erst mal Goethe 😬
Anna Carina
is 75% done
„Während Schiller, der idealste Dichter einer großen Nation, seine unsterblichen Werke schrieb, konnte er nicht anders arbeiten, als wenn eine Schublade seines Schreibtisches gänzlich mit faulen Apfeln angefüllt war, deren Ausdünstung er begierig einatmete, und Goethe, den großen Realisten, befiel eine halbe Ohnmacht, als er sich einst an Schillers Schreibtisch setzte.“
Stimmt das ?? 🫢
— Jun 20, 2026 09:36AM
Stimmt das ?? 🫢
Anna Carina
is 67% done
Lange Beschreibung eines Festzuges mit anschließendem Tanz.
Das Zitat im Kommentar ist für mich nach elendig langem Palaber über Christentum und Kunst ein Lichtblick 😏 :
— Jun 19, 2026 11:59PM
Das Zitat im Kommentar ist für mich nach elendig langem Palaber über Christentum und Kunst ein Lichtblick 😏 :
Anna Carina
is 61% done
oh ha - jetzt meldet sich Keller noch persönlich zu Wort. Der Übergang von Icherzählung zum Auktorialen Erzähler, der dann an die Zeit in Deutschland anknüpft, dessen Aufbruch zu Beginn des Buches geschildert wurde, gestaltet sich übelst holprig. Nee, das liest sich inzwischen wie ein Flickwerk. Kein Wunder, dass er eine zweite Fassung nachgeschoben hat.
Habe mächtig zu kämpfen. Zitat im Kommentar.
— May 31, 2026 07:57AM
Habe mächtig zu kämpfen. Zitat im Kommentar.
Anna Carina
is 60% done
Die Jugendgeschichte in Ich-Erzählung ist vorbei.H hat Anna beerdigt u sich von Judith losgesagt,ist bei Römer in die Lehre gegangen u hat diesem durch einen Brief übel mitgespielt.H mag Goethe u muss sich mit Schuld auseinandersetzen.
Hoffe mir jetzt mehr Dynamik.Die Jugendgeschichte lief Kapitelweise in wiederholenden schematischen Mustern ab,die viel Geduld abverlangen. Die Ironie Kellers überreizt sich langsam.
— May 30, 2026 02:38AM
Hoffe mir jetzt mehr Dynamik.Die Jugendgeschichte lief Kapitelweise in wiederholenden schematischen Mustern ab,die viel Geduld abverlangen. Die Ironie Kellers überreizt sich langsam.
Anna Carina
is 51% done
Jetzt im 3.Band 1. Kapitel.Goethe in da house. Heinrich hat sich erst mal 30 Tage sämtliche Werke reingezogen und zwitschert jetzt Goethes Lebensgrund, harmonische Passungen, innere Ruhe um zum goldenen Spiegel zu werden, in der Gegend rum. Musste mir vom Sprachmodell bestätigen lassen, dass das alles Goethes Ansinnen war, was H. hier von sich gibt und muss feststellen: ich weiß nix von Goethe.
— May 20, 2026 10:08AM
Anna Carina
is on page 311 of 865
Heinrich in Frühlingsstimmung 🤩 ...
da möchte man doch nackt mit einem Weidenköbchen schwingend über die Wiesen tänzeln...
🤭 Zitat im Kommentar
— Apr 05, 2026 06:05AM
da möchte man doch nackt mit einem Weidenköbchen schwingend über die Wiesen tänzeln...
🤭 Zitat im Kommentar
Anna Carina
is 34% done
Alta!! Hab hier ein sprachliches Leckerli für euch.
Glaub der Heinrich findet den Jean Paul ganz dufte...🤭 😵💫
Zitat im Kommentar
— Mar 21, 2026 08:17AM
Glaub der Heinrich findet den Jean Paul ganz dufte...🤭 😵💫
Zitat im Kommentar
Anna Carina
is 31% done
„So lebten wir, unbefangen und glücklich, manche Tage dahin, bald ging ich über den Berg, bald kam Anna zu uns, und unsere Freundschaft galt schon für eine ausgemachte Sache, an der niemand ein Arges fand, und ich war am Ende der einzige, welcher heimlich ihr den Namen Liebe gab, weil mir einmal nach alter Weise alles sich zum entschiedenen Romane gestaltete.“
Gedanken dazu im Kommentar
— Mar 10, 2026 12:24AM
Gedanken dazu im Kommentar
Anna Carina
is 27% done
„das junge Bäschen,schlank und zart wie eine Narzisse,in einem weißen Röckchen und mit einem himmelblauen Bande gegürtet,mit goldbraunen Haaren,blauen Äuglein,einer etwas eigensinnigen Stirne und einem kleinen lächelnden Mündchen.Auf den schmalen Wangen wallte ein Erröten über das andere hin,das feine Glockenstimmchen klang kaum vernehmbar und verhallte alle Augenblicke wieder.“
Ja, ich lese das noch 😒
— Feb 12, 2026 02:22AM
Ja, ich lese das noch 😒



„Als Cyniker schnitt er alle überflüssigen Knöpfe von seinem Rocke, warf die Schuhriemen weg und riß das Band von seinem Hute, trug einen derben Prügel in der Hand, welcher zu seinem zarten Gesichtchen seltsam kontrastierte, und legte sein Bett auf den bloßen Boden; bald trug er sein schönes Goldhaar in langen, tausendfach geringelten Locken, weil die Schere überflüssig sei, bald schnitt er es so dicht am Kopfe weg, daß man mit dem feinsten Zängelchen kaum ein Härchen hätte fassen können, indem er die Locken als schnöden Luxus erklärte, und er sah dann mit seinem geschorenen Rosenköpfchen noch viel lustiger aus. Im Essen war er hinwieder Epikureer, und die gewöhnliche Dorfkost verschmähend, schmorte er sich ein saures Eichhörnchen, briet ein Fischchen oder eine Wachtel, die er gefangen hatte, und aß ausgesuchte kleine Böhnchen, junge Kräutchen und dergleichen, wozu er ein halbes Gläschen alten Wein trank.“