Anna Carina’s Reviews > Wilhelm Meisters Lehrjahre > Status Update
Anna Carina
is 56% done
Das wird ja immer Besser!
Die Themen empfinde ich als absolut zeitlos.
Also, wenn das so weiter geht, bekommt der liebe Göööthie noch 5 Sterne von mir. Zuletzt bekam das Buch sogar kriminalistische, surreale Züge.
Hab bereits einen Wust an Notizen. Und als Vergleichslektüre zum Grünen Heinrich, bleibt es ergiebig.
Ich fiebere inzwischen richtig mit. Und Serlo ist ja mal so was von eine coole ambivalente Figur!
— Jul 19, 2026 02:58AM
Die Themen empfinde ich als absolut zeitlos.
Also, wenn das so weiter geht, bekommt der liebe Göööthie noch 5 Sterne von mir. Zuletzt bekam das Buch sogar kriminalistische, surreale Züge.
Hab bereits einen Wust an Notizen. Und als Vergleichslektüre zum Grünen Heinrich, bleibt es ergiebig.
Ich fiebere inzwischen richtig mit. Und Serlo ist ja mal so was von eine coole ambivalente Figur!
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Anna Carina’s Previous Updates
Anna Carina
is finished
Oha, das 8.Buch las genauso beschissen wie das 7. Eine funktionale Konstruktion nach der anderen.
Allerdings bin ich baff, wie beinhart er den Sack des Realismus zu macht. Und da kommt er plötzlich sehr nach an Kellers Grünen Heinrich ran. Mir war nicht klar wie perfide Goethe dahingehend tickte - jegliche Romantisierung und Idealisierung mit dieser ironischen Geste auszutreiben.
Bewertung wird nicht leicht!
— Jul 30, 2026 11:23PM
Allerdings bin ich baff, wie beinhart er den Sack des Realismus zu macht. Und da kommt er plötzlich sehr nach an Kellers Grünen Heinrich ran. Mir war nicht klar wie perfide Goethe dahingehend tickte - jegliche Romantisierung und Idealisierung mit dieser ironischen Geste auszutreiben.
Bewertung wird nicht leicht!
Anna Carina
is 80% done
Buch 7 ist sehr theatralisch gehalten. So viele Umstände die zusammenlaufen,dass es schon fast nach Verschwörung riecht,dass Personen nicht zueinander finden. Jeder ist mit jedem verstrickt. Wie ne kleine Inzestgemeinschaft. Das zieht die Welt plötzlich auf einen engen Raum zusammen. Ist leider wenig glaubhaft gestaltet, da er einfach Informationen aus dem Hut zaubert, die sich nicht im Text entfaltet haben.
— Jul 25, 2026 01:18AM
Anna Carina
is 43% done
"Der Mensch scheint mit nichts vertrauter zu sein als mit seinen Hoffnungen und Wünschen, die er lange im Herzen nährt und bewahrt, und doch, wenn sie ihm nun begegnen, wenn sie sich ihm gleichsam aufdringen, erkennt er sie nicht und weicht vor ihnen zurück."
— Jul 11, 2026 12:52PM
Anna Carina
is 31% done
„Er küßte ihre Hand und wollte aufstehn;aber wie im Traum das Seltsamste aus dem Seltsamsten sich entwickelnd uns überrascht,so hielt er,ohne zu wissen,wie es geschah,die Gräfin in seinen Armen, ihre Lippen ruhten auf den seinigen, und ihre wechselseitigen lebhaften Küsse gewährten ihnen eine Seligkeit, die wir nur aus dem ersten aufbrausenden Schaum des frisch eingeschenkten Bechers der Liebe schlürfen.“
😬
— Jul 07, 2026 10:14AM
😬
Anna Carina
is 23% done
Immerhin liest es sich flott weg.... verdrießlich scheint Goethes Lieblingswort zu sein... Die Fragilität lässt er zwar die Figuren durchleben, lässt den Erzähler aber schön Distanz wahren, um dies in einer gewissen Arroganz zu ordnen und domestizieren. Allerdings ist die Theaterkritik etwas spezifischer als ich dachte. Ihn scheint die Disziplinlosigkeit in der Kunst zu stören.
— Jul 04, 2026 08:47AM
Anna Carina
is 10% done
Ja, da ist sie, diese Jauche:
„Ach!zwei liebende Herzen,sie sind wie zwei Magnetuhren;was in der einen sich regt, muß auch die andere mit bewegen, denn es ist nur eins, was in beiden wirkt, eine Kraft, die sie durchgeht. Kann ich in ihren Armen eine Möglichkeit fühlen,mich von ihr zu trennen? Und doch,ich werde fern von ihr sein, werde einen Heilort für unsere Liebe suchen und werde sie immer mit mir haben.“
— Jul 02, 2026 12:32PM
„Ach!zwei liebende Herzen,sie sind wie zwei Magnetuhren;was in der einen sich regt, muß auch die andere mit bewegen, denn es ist nur eins, was in beiden wirkt, eine Kraft, die sie durchgeht. Kann ich in ihren Armen eine Möglichkeit fühlen,mich von ihr zu trennen? Und doch,ich werde fern von ihr sein, werde einen Heilort für unsere Liebe suchen und werde sie immer mit mir haben.“
Anna Carina
is 4% done
Stehe mit G.'s Sprache seit eh und je auf Kriegsfuß.Hatte in der Vergangenheit massive Schwierigkeiten an seine Texte ran zu kommen, geschweige denn seine Literatur zu schätzen.
Nach Kellers Gr.Heinrich ist das eine Wohltat und das kurze Theaterkapitel im Gr.Heinrich,scheint eine der vielen Anlehnungen an G. zu sein.
W. glaubt eine Rolle in der Vorstellung ideal zu spielen und zu gefallen, sei das Höchste.
— Jun 29, 2026 04:00AM
Nach Kellers Gr.Heinrich ist das eine Wohltat und das kurze Theaterkapitel im Gr.Heinrich,scheint eine der vielen Anlehnungen an G. zu sein.
W. glaubt eine Rolle in der Vorstellung ideal zu spielen und zu gefallen, sei das Höchste.



" Man errege ihre Selbsttätigkeit, man gewöhne sie an Ordnung, man gebe ihnen einen Begriff, daß sie ihr Sein und Schicksal mit so vielen gemein haben, daß das außerordentliche Talent, das größte Glück und das höchste Unglück nur kleine Abweichungen von dem Gewöhnlichen sind; so wird sich kein Wahnsinn einschleichen und, wenn er da ist, nach und nach wieder verschwinden. Ich habe des alten Mannes Stunden eingeteilt, er unterrichtet einige Kinder auf der Harfe, er hilft im Garten arbeiten und ist schon viel heiterer. Er wünscht von dem Kohle zu genießen, den er pflanzt, und wünscht meinen Sohn, dem er die Harfe auf den Todesfall geschenkt hat, recht emsig zu unterrichten, damit sie der Knabe ja auch brauchen könne. Als Geistlicher suche ich ihm über seine wunderbaren Skrupel nur wenig zu sagen, aber ein tätiges Leben führt so viele Ereignisse herbei, daß er bald fühlen muß, daß jede Art von Zweifel nur durch Wirksamkeit gehoben werden kann. “