Ernst’s Reviews > Im Wahn der Anderen: Drei Erzählungen > Status Update
Ernst
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Die erste Geschichte gelesen, voller Rhythmus, eine Tirade, gesprochen von wem? vom Tod? von der totalen Vernichtung? von der totalen Auflösung? vom Hündchen, das zu seinem Herrchen betet, es möge doch jeden Abend zur Abendbrot den Fressnapf füllen. Liest sich wie ein Poetry Slam auf Ecstasy. Gefällt mir gut!!!
— Jan 15, 2026 06:12AM
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Ernst
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Jaja, so schnell kann das gehen, eigentlich hab ich ganz andere Bücher am Tisch, aber kaum hatte ich die erste Erzählung durch, wollte ich schon die nächste konsumieren. Und nach dieser völlig abgefahrenen Suada, die diese zweite Erzählung ist, steht schon fest, das wird nicht mein letztes Krasznahorkai-Buch gewesen sein.
— Jan 16, 2026 03:22AM
Ernst
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Heute angekommen, ich werde es nicht gleich (komplett) lesen, aber konnte nicht widerstehen ein bisschen zu blättern. Wieder mal so ein bisschen, das schon Freude durch die Gestaltung macht, ohne noch eine Zeile gelesen zu haben.
Also, wunderschöne Aufmachung, ganz nüchternes Schriftbild, völlig schnörkellos, aber umso besser werden die faszinierenden Illustrationen hervorgehoben.
— Jan 15, 2026 04:54AM
Also, wunderschöne Aufmachung, ganz nüchternes Schriftbild, völlig schnörkellos, aber umso besser werden die faszinierenden Illustrationen hervorgehoben.
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Misty
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Jan 15, 2026 06:20AM
Echt gut, dass es dir gefällt 😊 ich finde es ein so schönes Buch mit den Illustrationen und gutem Papier! Ich selbst find nur gar keinen Zugang zu ihm, "Im Wahn der Anderen" war schon das zweite Buch von Krasznahorkai, das ich nach wenigen Seiten abgebrochen habe :/ mich erinnert er sooo stark an Handke - dessen Schreibweise halt ich auch nicht aus.
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Ist der Nobelpreisträger von 2025 und hat mich deshalb interessiert, wollte aber erstmal was leichter konsumierbares versuchen und dann mal schauen, ob ich auch an einen der fetten Wälzer ran will😉
Liebe Misty, ich kann das gut verstehen, wenn jemand keinen Zugang findet. Ich persönlich freue mich halt, wenn ich zwischendurch mal etwas zu lesen habe, das völlig anders ist und nicht so leicht einzuordnen ist. Auf Handke trifft das auch voll zu, und auch auf Jon Fosse - hast du von dem auch schon mal was probiert?
Das kann ich sehr gut verstehen, gerade wenn man viel liest dürfen Texte schonmal experimenteller oder abgedrehter sein. Ein Kollege von mir, mit dem ich sehr viele Leseüberschneidungen habe, liebt Fosse, Krasznahorkai und auch Knausgard. Ich komme in alle drei gar nicht rein, trotz wiederholter Versuche :D so individuell bleibt's Lesen dann halt lustigerweise doch immer. Vielleicht fehlt mir auch einfach der Hang zum Philosophischen? Das würde ja zumindest diese drei Autoren einen, oder?
Ja das ist ein guter Punkt, glaube ich, alle 3 suchen nach einer Art universellem Kern, das ist sicher auch für mich eine Motivation, diese Autoren zu lesen, Krasznahorkai kann ich allerdings noch gar nicht beurteilen.


