René Arnsburg’s Reviews > The State and the Tributary Mode of Production > Status Update
René Arnsburg
is on page 109 of 350
In Ch. 3.3 nimmt H. hervorragend auseinander, wie viele Marxisten (darunter Anderson) Gesellschaftsformation und Produktionsweise miteinander verwechseln, während ersteres der konkrete Ausdruck von letzterem ist, bzw. ein anderes Level der Analyse. Ein Punkt, den Banaji bereits ausgearbeitet hat und den man immer wieder einhämmern muss.
— Jun 13, 2026 05:03AM
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René’s Previous Updates
René Arnsburg
is on page 140 of 350
In Ch. 3.5 nimmt H. die vorherrschende Meinung, dass Byzanz je nach Einteilung erst im Laufe seiner Geschichte feudal (sprich: tributär) geworden wäre, auseinander und macht noch mal deutlich, was Modifizierungen waren und warum das keine qualitative Änderung, also eine andere Produktionsweise bedeutet hat.
— Jun 14, 2026 03:44AM
René Arnsburg
is on page 129 of 350
In Ch 3.4 exerziert er das zuvor gesagte am Oströmischen Reich (H. ist Byzantinist) durch und zeigt auf, wie eine Veränderung des Formation erheblich war in den Jahren 400 bis 900, ohne die Produktionsweise jedoch zu berühren. Auch ist dies ein Beispiel der Dialektik von Unter- und Überbau, namentlich, wie Positionen im Überbau zu einer materiellen Grundlage für Herrschaft (Grundeigentum) führen können.
— Jun 14, 2026 02:36AM
René Arnsburg
is on page 87 of 350
Eine starke Erläuterung in der 1. Hälfte des 3. Kapitels, warum Rente und Steuern nur zwei Formen der Aneignung des Mehrprodukts sind, aber nicht zwei unterschiedliche Produktionsweisen darstellen, wie Wickham (die Jacobins mögen in, weil die Dialektik ablehnen) es bspw. tut. Bin auf einen Widerspruch bei S. Amin gestoßen, der sich aber bei genauerem Hinsehen auflösen lässt.
— Jun 10, 2026 02:32AM
René Arnsburg
is on page 70 of 350
Ch. 2 is a lengthy but still worthwhile discussion of the historical materialist method of analysing state formation which takes on both bourgeois critics of HM and marxists derivations from a materialist dialectical approach
— Jun 09, 2026 02:37AM
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by
René
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Jun 13, 2026 05:07AM
H. definiert Produktionsweise im Kern als Modus der Mehrwertaneignung und der Verbindung der Produzenten mit den Produktionsmitteln (bzw. ihrer Stellung dazu). Und während der Modus der Aneignung das prägende Element einer spezifischen Gesellschaftsformation ist (ein Hinweis an mich, da selbst auch genauer zu werden), bleibt die Entwicklung der Produktivkräfte selbst bei ihm bislang etwas zu sehr außen vor. Beim Übergang von vor-staatlichen zu staatlichen Formationen ist die Entwicklung der Produktivkräfte und namentlich des Mehrprodukts, das diesen Übergang überhaupt erst ermöglicht, entscheidend, also die wirklich materielle Basis der Produktion, aus der dann die Art und Weise der Aneignung, der konkreten gesellschaftlichen Organisation usw. erfolgt.
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